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Der Pegasus Trimaran

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Pegasus-Trimaran: Segeln ohne Anstrengung

16.11.2015, 12:29 Uhr | wanted.de

Der Pegasus Trimaran. Pegasus Trimaran (Quelle: pts/Christoph Gretzmacher )

Pegasus Trimaran (Quelle: pts/Christoph Gretzmacher )

Eine Segeljacht wie ein Auto steuern und ohne Anstrengung über die Meere schippern - das ist der Traum vom österreichischen Bootskonstrukteur Christian Alexander (54). Der Wiener hat nun einen Flügelsegel-Trimaran entwickelt, der im nächsten Jahr die ersten Testfahrten unternehmen soll.

Foto-Serie mit 6 Bildern

Das Pegasus-Modell ist laut Hersteller eine Segeljacht, die bequem von einem Cockpit aus gesteuert wird - und das mit vertrautem Equipment wie etwa einem Sportlenkrad.

Cockpit schützt den Fahrer

Der Bootsfahrer ist dabei in seinem Cockpit völlig vor Wind und Wasser geschützt. Alles was der Segler tun muss, ist die Leinen loszumachen und die Hebel auf der Konsole - ähnlich wie in einem Sportwagen - umzulegen. So soll der Trimaran - das ist ein Boot mit drei Rümpfen - mit bis zu 20 Knoten (rund 37 km/h) über das Wasser gleiten. Das alles soll ausschließlich mit der Kraft des Windes geschehen, einen Motor und Elektrik benötigt der Pegasus nicht. Die Steuerung der Jacht erfolgt auch durch Fußpedale. Im Cockpit befinden sich außerdem ein Kompass, batteriebetriebenes GPS und eine Bedienkonsole für die drei Flügelsegel mit ausfahrbaren Klappen. Die Segel und ihre Bedienung sind das eigentliche Highlight des Bootes. Die Flügelsegel sind so konstruiert, dass sie sich immer in den Wind stellen. Egal, wohin das Boot gesteuert wird, sie nehmen immer den optimalen Anstellwinkel zum Wind von 15 Grad ein.

Sie ergeben je nach Stellung eine Art "Dreigang-Getriebe". Das Schiff soll auch bequem rückwärts fahren können und man kann es um die eigene Achse drehen. 

Fertigstellung für April geplant

Noch ist allerdings völlig unklar, ob das Boot auch wirklich die versprochene Leistung bietet. Erst im April dürfte das Schiff fertig werden und anschließend die ersten Testfahrten unternehmen. Für 2017 ist der Einsatz im Mittelmeer geplant. Später beabsichtigt der Hersteller noch eine Promotour und eine Atlantiküberquerung. Erst 2018 könnte es zur Serienfertigung kommen. Allerdings hapert es bisher an der Finanzierung für den Prototypen. 20.000 Euro benötigt der Österreicher noch, die er über eine Crowdfunding-Aktion hereinholen will. Bilder des Pegasus-Trimaran finden Sie in unserer Fotoshow.

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