Sie sind hier: Home > Auto >

Die Mega-Yachten der boot 2016 in Düsseldorf

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Die Höhepunkte der boot Düsseldorf 2016

25.01.2016, 11:52 Uhr | Christian Sauer

Die Mega-Yachten der boot 2016 in Düsseldorf. Die längste Jacht der boot 2016 und weitere Highlights. (Quelle: Messe Düsseldorf / ctillmann)

Die längste Jacht der boot 2016 und weitere Highlights. (Quelle: Messe Düsseldorf / ctillmann)

Unser Autor Christian Sauer ging auf der weltweit größten Indoor-Messe für Wassersport an Bord der drei spektakulärsten Jachten und stellt Ihnen die Weltpremieren vor. Hier die Highlights der boot 2016 in Düsseldorf.

Foto-Serie mit 25 Bildern

Egal ob Angeln, Kiten, Segeln, Surfen oder Tauchen – auf dem Düsseldorfer Messegelände sollte jeder Wassersportler noch bis zum 31. Januar das Richtige für sich finden. Über 1700 Aussteller aus 60 Ländern präsentieren in 17 Hallen ihre Bestseller und Neuheiten. Einen ganz besonderen Reiz übt die Halle 6 aus, wo die größten und teuersten Exponate der Messe "im Trockenen" zur Schau gestellt werden. Die meisten der rund 60 Jachten sind bereits vor Wochen über den Rhein nach Düsseldorf geschwommen. Die letzten Meter vom Ufer zur Messe legten sie mit Hilfe eines Schwertransporters zurück. Seitdem wurden die "Villen auf See" auf Hochglanz poliert und strahlen nun um die Wette.

Die "Princess 30M"

Bereits seit mehreren Jahren bringt die britische Werft des LVMH-Konzerns ihre Topmodelle nach Düsseldorf. Diesmal ist es die "kleine Schwester" der "40M" und "35M", deren Namen erwartungsgemäß die Länge in Metern angeben. Der "30M" gebührt diesmal der Titel der längsten (Motor-)Jacht der Messe – bei den Seglern ist es die 19 Meter lange "Swan 60S" aus Finnland.

Zurück zur "Princess", die auch mit einer Breite von sieben Metern, zwei Metern Tiefgang und einem mehr als acht Meter hohen Aufbau über der eigentlichen Wasserlinie beeindruckt. Auf drei Decks bietet die "30M" drei oder vier luxuriöse Kabinen. Auf dem Hauptdeck findet der Eigner sein geräumiges Refugium mit gläsernem Panoramadach. Für den absoluten Meerblick lässt sich ein Teil der Außenwand wegklappen oder hinauf auf das Sonnendeck wechseln. Dort warten mehrere Sitz- und Liegeflächen, eine Bar sowie optional ein Whirlpool auf die Gäste.

Während die mehrköpfige Crew für kulinarische Höhepunkte sorgt, dirigiert der Kapitän die zwei Zwölf- oder Sechzehnzylinder-Motoren mit zusammen bis zu 5274 PS. Diese beschleunigen die 98 Tonnen verdrängende Luxusjacht auf maximal 27 Knoten – bemerkenswerte 50 km/h. Noch schneller sind nur der Tender in der Heckgarage oder die Harley-Davidson, die in einer "gläsernen Garage" auf dem Sonnendeck die Blicke auf sich zieht und im Preis von fast neun Millionen Euro nicht inklusive ist. >>

Die "Drettmann Explorer Yacht 24"

Zwar "nur" 12 Knoten schnell ist die 24 Meter lange "DEY24", aber dafür besitzt sie dank 18.000 Litern Treibstoff eine Reichweite von rund 5000 Meilen (umgerechnet rund 9000 Kilometer) und bunkert 2000 Liter Frischwasser. Dem Bremer Familienunternehmen Drettmann Yachts gelingt nach schwierigen wirtschaftlichen Jahren und der Einstellung des Vertriebs der Bandido-Jachten nun ein aufsehenerregendes Comeback. Die in den Niederlanden gebaute 175-Tonnen-Jacht mit 2,20 Metern Tiefgang soll der Auftakt zu einer ganzen Serie von robusten Explorern mit bis zu 40 Metern Länge für weltweite Törns sein, mit der Claudia und Albert Drettmann wieder durchstarten wollen.

Das voluminöse Luxus-Interieur mit drei Kabinen wurde von der Chefin höchstpersönlich in zeitlosen Farben und Materialien aufeinander abgestimmt. Neben dem "Beachclub" im Heck samt ausklappbarer Badeplattform, Lounge und Sauna stellt bei der "DEY24" für mindestens 7,5 Millionen Euro vor allem der dieselelektrische Azipod-Antrieb ein Unikum in dieser Größenordnung dar.

Zukunftsweisender Antrieb

Anders als bei den meisten Jachten, wo die Motoren noch direkt über Wellen die Schiffsschrauben antreiben, versorgen hier drei Generatoren zwei um 360 Grad drehbare Antriebsgondeln unter dem Stahl-Rumpf mit elektrischer Energie. "Der neue Antrieb basiert auf bewährter Technik, kommt aber zum ersten Mal weltweit auf einer Yacht dieser Größenordnung zum Einsatz. Das bedeutet deutlich erhöhtes Fahrvergnügen, einfaches Steuern, weniger Wartung und eine wesentlich bessere Energieausbeute", erklärt Claudia Drettmann. Das trifft den Nerv der Zeit und könnte auch für andere Hersteller in Zukunft ein immer wichtigerer Erfolgsfaktor werden.

Arcadia Sherpa als umweltfreundliches Multitalent Ähnlich nachhaltig präsentiert sich der "Pocket Explorer" von Arcadia Yachts. Seit inzwischen acht Jahren sorgt die italienische Werft mit modernen Entwürfen inklusive riesigen Glasflächen und innovativen Umweltschutz-Technologien für Furore in der Yachting-Szene. Zusätzlich zum stetig wachsenden Portfolio wird in Düsseldorf erstmals die neue "Sherpa"-Baureihe vorgestellt, die so recht in kein existierendes Schema passen will. Bei lediglich 16,81 Metern Länge entsteht durch die dafür außergewöhnliche Breite von 5,58 Metern ein enormes Volumen, wie sie eigentlich nur deutlich längere Jachten bieten. Dadurch fungiert die "Sherpa" mit zahlreichen Layout-Optionen wahlweise als vollwertiger Cruiser mit bis zu drei Kabinen im modernen Italo-Stil, als Dayboat mit riesigen Freiflächen oder als Yacht Support Vessel mit Stauraum für Tender und Toys. Eine nachhaltige Super-Jacht

Zudem ist für alle drei Versionen eine Crewkabine bestellbar. Optional lassen sich die Panorama-Glasscheiben der Flybridge elektrisch versenken oder hochfahren, um zusammen mit dem Hardtop ein klimatisiertes Oberdeck zu bilden. Der Brücke ist State-of-the-Art mit Joystick zum Manövrieren und Carbon-Steuerrad ausgerüstet. Die beiden 435 PS starken Motoren beschleunigen den Kunststoffrumpf mit 90 Zentimetern Tiefgang auf maximal 25 Knoten (umgerechnet 46,3 km/h). Die Kombination von sparsamem Antrieb sowie effizientem Rumpf ermöglicht eine Reichweite von knapp 500 Meilen. Unterstützt wird das nachhaltige Konzept von Solarzellen. Deren Energiemenge reicht aus, um damit nahezu die gesamte Bordelektronik samt zu betreiben. Zu den "grünen“" Features gehört außerdem eine umweltfreundliche Abwasseraufbereitung. Besonders aus Sicht der Nachhaltigkeit scheint die "Sherpa" den höchsten Ansprüchen gerecht zu werden, was auch den Preis von mindestens 1,6 Millionen Euro rechtfertigt. Die Höhepunkte der boot 2016 sehen Sie auch in unserer Fotoshow.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages
Ähnliche Themen im Web
Anzeige
Gebrauchtwagensuche

Shopping
Shopping
Weiße Westen für Jederman: Bauknecht Haushaltsgeräte
OTTO.de
Shopping
Die neuen Prepaid-Tarife der Telekom entdecken
zur Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017