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Opel Astra gegen VW Golf: Duell der Zukunft

16.09.2003, 11:08 Uhr | T-Online/dpa

Golf gegen Astra in neuem Design. (Fotos: VW/Opel)Golf gegen Astra in neuem Design. (Fotos: VW/Opel)Die Adam Opel AG stellt sich nach einer langen Krise wieder dem Duell mit Volkswagen. Vor allem mit dem neu vorgestellten Mittelklassemodell Astra will der Rüsselsheimer Autohersteller dem Marktführer Golf Paroli bieten. "Der neue Astra ist für Opel mehr als nur die Neuauflage eines Erfolgsmodells", betonte der Vorstandsvorsitzende Carl-Peter Forster. VW löst das aktuelle Golf-Modell ab: Die fünfte Auflage des Top-Sellers rollt bereits von den Bändern. Sie wird sich kritische Vergleiche mit dem neuen Opel Astra gefallen lassen müssen.


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Behutsame Weiterentwicklung gegen leichtfüßigen Aktivisten
Die Front verspricht Dynamik (Foto: VW) Die Front verspricht Dynamik (Foto: VW)Volkswagen hat die Form des Vorgängers behutsam weiterentwickelt, etwa mit akzentuierten Doppelscheinwerfern und quer angeordneten Blinkern. Der Kreis kehrt als Motiv in den Rückleuchten wieder, die sich am Heck nun ähnlich breit machen wie beim Phaeton. Bis in die Motorhaube hinein ragen die gewölbten Kotflügel. Insgesamt wirkt der in allen Dimensionen gewachsene Golf stämmiger als sein Vorgänger. Der neue Astra soll mit straffen Linien und gespannten Flächen die Rolle des leichtfüßigen Aktivisten spielen - in einer Klasse, die immer mehr von hochbauenden Semi-Vans bestimmt wird. Zutaten der aktuellen Formensprache: breiter Kühlergrill, "Bügelfalte" auf der Motorhaube, keilförmig ansteigende Schulterlinie, ausgeprägte Radläufe, Heckleuchten in "Translucent"-Technologie.

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Astra startet erst im Frühjahr 2004
Opel setzt auf Individualität und Emotion. (Foto: Opel) Opel setzt auf Individualität und Emotion. (Foto: Opel)Dynamik wird bei beiden groß geschrieben. Von der Motorseite hat Opel die besseren Belege. Angekündigt sind drei Triebwerke zwischen 150 PS und 200 PS: ein Common-Rail-Diesel und zwei Turbobenziner. Stärkstes Aggregat im Golf ist ein neuer TDI mit 140 PS. Auch am unteren Ende der Leistungsskala führt Opel. VW hat aber Zeit, nachzulegen, denn der Golf startet im Herbst, der Astra erst im Frühjahr 2004. Beide Automobilbauer stellen technologische Premieren in Aussicht: Im Astra ist ein Fahrwerkssystem mit elektronischer Dämpferkontrolle lieferbar sowie ein dynamisches Kurvenlicht mit dem Kürzel AFL. Der Golf kontert mit einer neuen elektromechanischen Servolenkung und - als Extra - einer elektrischen Lendenwirbelstütze im Sitz.

Hat der Golf genügend Neuigkeitswert?
In allen Dimensionen gewachsen (Foto: VW) In allen Dimensionen gewachsen (Foto: VW)Der Golf will seinen Titel als Meistverkaufter aller Klassen durch Wiedererkennbarkeit behaupten, der Astra setzt auf Veränderung. Das hat Tradition: "Der Golf war nur einmal revolutionär: 1974, als er auf den Markt kam", sagt Andreas Bremer vom Institut für Automobilmarktforschung (IfA) in Essen. Opels Kompakten gelang es vor lauter Designsprüngen nicht, eine Produktidentität aufzubauen. Der neue Astra könnte mehr Glück haben: "Ich traue dem Modell Eroberungspotenzial zu", so Bremer. Umgekehrt finden viele Experten den Markenauftritt von VW derzeit zu konservativ: "Es stellt sich die Frage, ob der Golf genügend Neuigkeitswert besitzt", sagt Professor Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft in Geislingen. Doch dieser Vorwurf zieht sich wie ein roter Faden durch die Modellgeschichte.

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Golf als Schlüsselprodukt auf dem Automarkt
Der Astra ist das Vorbild (Foto: Opel) Der Astra ist das Vorbild (Foto: Opel)Vom Neuigkeitswert her steht die ganze Golf-Klasse ohnehin nicht mehr an der Spitze. Innovationen gibt es eher bei den Vans. Das schlägt sich auch in den Zulassungen nieder: Der Marktanteil der unteren Mittelklasse sank von knapp 31 Prozent im Jahr 1999 auf unter 25 Prozent im ersten Halbjahr 2003. Trotzdem bleibt der Golf Branchenprimus. "Der Golf ist ein Schlüsselprodukt", sagt Professor Ferdinand Dudenhöffer vom Prognose-Institut B&D in Leverkusen. "Der Neue könnte den ersehnten Aufschwung auf dem Automarkt bringen." Opel will dagegen halten: Mit dem neuen Astra will sich die deutsche Tochter des amerikanischen Automobilriesen General Motors (GM) wieder einen Spitzenplatz in der Kompaktklasse zurückholen, kündigte Forster an.

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