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Der neue VW Passat - Der Klassenbrecher

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Der neue VW Passat - Der Klassenbrecher

14.12.2004, 18:28 Uhr | Bernhard Santer / AutoScout24, t-online.de

Der neue VW Passat (Foto: VW)Der neue VW Passat (Foto: VW)Die Erfolgsgeschichte des VW Passat ist nur mit der des VW Golf zu vergleichen. Mehr als 13 Millionen Fahrzeuge mit dem windigen Namen wurden bislang weltweit verkauft. Nun geht das Wolfsburger Mittelklassemodell in die sechste Generation und erhebt in Sachen Platzangebot, Verarbeitungsqualität und Luxusausstattung Anspruch auf die nächst höhere Klasse. Mindestens.

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Motoren Der 170 PS-Diesel im neuen Passat

Groß, größer, Passat
Passat: in alle Richtungen gewachsen (Foto: VW)Passat: in alle Richtungen gewachsen (Foto: VW)Platzmangel herrschte noch nie in einem Passat, und auch das Mehr gegenüber der zeitgenössischen Konkurrenz hat Tradition. So deutlich wie bei der neuesten Generation waren die Unterschiede aber nie. Dank quer eingebauter Motoren und gewachsener Karosserie ist noch mehr Raum für die Passagiere entstanden. Der neue Passat ist 4,77 Meter lang (6,2 Zentimeter länger als der Vorgänger), 1,82 Meter breit (+ 7,4 cm) und 1,47 Meter hoch (+ 1 Zentimeter). Der Radstand bleibt mit 2,71 Meter (+ 6 mm) fast gleich, doch dafür wächst das Kofferraumvolumen überproportional. Künftig fast die Limousine maximal 565 Liter, das sind beachtliche 90 Liter mehr als beim aktuellen Modell.

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Den 5er BMW im Visier
Diese 565 Liter sind kaum zu toppen: Sogar der Toplader unter den Limousinen in der nächst höheren Klasse, die Mercedes E-Klasse, packt "nur" 540 Liter. Bei den direkten Konkurrent wird der Unterschied noch klarer: Der ebenfalls nicht kleine Ford Mondeo ist vier Zentimeter kürzer als der Passat und nimmt maximal 500 Liter Gepäck mit. Gleiches trifft auf den Opel Vectra zu, der ebenfalls 500 Liter Kofferraumvolumen hat, aber ganze 17 Zentimeter kürzer ist. Von den Ausmaßen her ist der neue Passat also näher am 5er BMW.

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Der Passat zeigt das neue Gesicht
Auffallend: das Passat-Heck (Foto: VW)Auffallend: das Passat-Heck (Foto: VW)Einen eigenen Absatz in der Pressemitteilung widmet VW dem "prägnanten Design". Zwar war ein Passat auch bislang kaum zu verwechseln, doch der Neueste zeigt mutig das neue Markengesicht: Den in Chrom gehaltenen Wappen-Kühlergrill deuteten bereits die Studien Concept R (Roadster) und Concept C (Cabriolet-Coupé) an. Mit dem Passat zeigt nun das erste Serienfahrzeug diese Züge. Auffallend ist auch die Heckpartie mit LED-Rückleuchten, die mit ihren runden Hauptelementen leuchtend hervorstechen. Die Seitenansicht beweist Mut zur kräftigen Schulter und zum coupéhaft geschwungenen Dach.

Steif und wertig
Stolz sind die Wolfsburger auf die Qualität der Karosserie. Die statische Torsionssteifigkeit soll 57 Prozent über dem Wert des Vorgängers liegen und damit den neuen Bestwert der Klasse markieren. Ob sich dieser Wert in der Praxis fühlen lässt, wird ein erster Test im März klären.

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Ein bisschen Golf, ein bisschen Phaeton
Gelungen: Passat-Interieur (Foto: VW)Gelungen: Passat-Interieur (Foto: VW)Schon die ersten Bilder zeigen, dass das Interieur recht gelungen ist. Hier ein bisschen Phaeton, da ein bisschen Golf - alles in allem typisch Volkswagen, also funktionell, ergonomisch und aufgeräumt. Stilistisch kann der Innenraum mit vier Ausstattungslinien ganz nach dem Geschmack des Käufers abgestimmt werden.

Sechs neue Aggregate
Für den Antrieb stehen sieben Motoren zur Verfügung, sechs davon sind neu im Passat-Programm. Nur die Otto-Einstiegsmotorisierung mit 102 PS wird weiter angeboten. Die neuen Vierzylinder-FSI-Benzindirekteinspritzer, bekannt aus dem Golf, leisten 115 PS, 150 PS und 200 PS. Im vierten Quartal 2005 rundet ein 3,2-Liter V6-FSI mit 250 PS das Angebot nach oben ab.

Partikelfilter für alle Diesel?
Auch sämtliche Dieselaggregate sind zumindest in der Passat-Baureihe neu. Den 105 PS-TDI und den 140 PS-TDI kennt man ebenfalls bereits aus Golf und Co. Die 170 PS-Variante des 2-Liter Pumpe-Düse-Diesels dagegen ist komplett neu. Sukzessive werden alle Dieselmotoren mit Dieselpartikelfilter angeboten Die Benziner können auf Wunsch mit einer Sechsgang-Automatik kombiniert werden, die beiden stärkeren TDI mit dem Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Zu einem späteren Zeitpunkt werden auch Modelle mit dem Allradantrieb 4Motion folgen.

High-Tech-Helferlein
Die Liste der elektronischen Unterstützerprogramme ist lang. Da gibt es die elektronische Parkbremse, eine dynamische Notbremsfunktion, einen Anfahrassistent und eine Auto Hold-Funktion für den Berg. High-Tech erwartet den Passat-Fahrer bereits bevor er den ersten Meter gefahren ist. Das mit einer Funkfernbedienung ausgerüstete Start- und Schließsystem wurde komplett neu entwickelt. Einen Zündschlüssel im klassischen Sinne gibt es nicht mehr. Stattdessen wird die Zentralverriegelungs-Fernbedienung in eine Halterung am Lenkrad geschoben. Der Motor wird dann per Druck auf den Sender gestartet. Ist der Passat mit Keyless-Entry-System ausgestattet, wird per Knopfdruck gestartet.

Mehr als ein bisschen Phaeton
Ebenfalls als Neuheit im Segment wird der neue Passat mit Abstandsradar angeboten, wie es bei Volkswagen erstmals für den Phaeton vorgestellt wurde. Der Passat bremst so automatisch aus einer zuvor via Tempomat eingestellten Geschwindigkeit ab, sobald der Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug unterschritten wird. Ist die Fahrbahn wieder frei, beschleunigt er auf die zuvor eingestellte Geschwindigkeit.

Luxus aus der Oberklasse
Weiterer E-Luxus ist beispielsweise die neue Bluetooth-Telefonfreisprechanlage, die es erlaubt, Gespräche, die außerhalb des Passat begonnen wurden, nach dem Einsteigen und Losfahren problemlos weiter zu führen. Perfekte, zugluftfreie Klimatisierung verspricht VW von der aus dem Phaeton bekannten Zwei-Zonen-Klimaautomatik.

Sicherheit wird groß geschrieben
Zu den Technik-Perlen im Bereich Sicherheit gehören mitlenkende Bi-Xenonscheinwerfer für mehr Weitblick - auch in Kurven dank dynamischem Kurvenlicht mit integriertem Abbiegelicht. Alle Fahrzeuge mit Anhängekupplung verfügen über ESP mit Gespannstabilisierung, womit das gefürchtete Schlingern des Anhängers frühzeitig erkannt und mittels gezieltem Bremsen- und Motoreingriff verhindert werden soll.

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