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Der Hyundai Tucson kommt günstig

13.08.2004, 15:41 Uhr | Spiegel-Online

Hyundai Tuscon (Foto: Hyundai)Hyundai Tuscon (Foto: Hyundai)Die Koreaner kommen. Entgegen dem allgemeinen Trend überrascht Hyundai in Deutschland wie Europa die Konkurrenz jedes Jahr mit neuen Zuwachsraten. Nächster Schritt ist der neue SUV Tucson, der seit 2004 bei den knapp 530 deutschen Händler steht.

Foto-Show Hyundai Tuscon

SUV ist in
Autos mit Standardtechnik und ordentlicher Ausstattung für kleines Geld. Was sich selbstverständlich in wirtschaftlich klammen Zeiten besonders gut verkauft. So ein Modell ist auch der neue Hyundai Tucson. Wie sein großer Bruder Santa Fé reitet der so genannte Softroader auf dem Trend zum SUV. Von diesen hochbeinigen Allradlern wurden im vergangenen Jahr allein in Deutschland 160.000 Autos zugelassen.

Viel Platz für vier
Hyundai Tuscon (Foto: Hyundai)Hyundai Tuscon (Foto: Hyundai)Gefragt sind sie vor allem wegen der hohen Sitzposition, der Übersicht und dem variablen Laderaum. All das besitzt der 4,33 Meter lange Tucson auch. Dazu einen 2,63 Meter langen Radstand und kurze Karosserieüberhänge, wodurch trotz seiner kompakten Erscheinung großzügige Platzverhältnisse im Innenraum entstehen. Vorne wie hinten können vier groß gewachsene Passagiere kommod sitzen. In dieser Konstellation fasst der Kofferraum 325 Liter. Werden die asymmetrisch teilbare Rücksitzbank und -lehnen komplett umgelegt, können auf der ebenen Ladefläche bis zur Unterkante der Seitenfenster 805 Liter gestapelt werden.

Üppiges Interieur
Cockpit und Interieur reißen mit schwarz-grauer Plastik-Optik zwar nicht vom Hocker, sind aber funktionell und übersichtlich gestaltet. Instrumente sind sinnvoll angeordnet und es gibt zahlreiche Ablagen in den Türen, in der Mittelkonsole, unter dem Beifahrersitz, an den Rückseiten der Vordersitze sowie ein großes Handschuhfach. Aufmöbeln lässt sich das Ganze mit einer Lederausstattung inklusive Sitzheizung ab 1800 Euro. Ansonsten werden die Koreaner mit der üppigen Ausstattung ihrem Ruf gerecht.

Viel Komfort an Bord
Schon im Basismodell (Zweiliter-Benziner mit 141 PS und Frontantrieb) ab 18.390 Euro sorgen elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber rundum, Türeinstiegsleuchten, höhen- und neigungsverstellbarer Fahrersitz, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Cupholder vorne und hinten, Radiovorbereitung mit sechs Lautsprechern, Zwölf-Volt-Steckdosen in Mittelkonsole und Gepäckraum für Komfort an Bord. Dazu kommen 215er-Reifen auf Alu-Felgen und eine Dachreling. Alle Allradvarianten (ab 21.890 Euro) besitzen außerdem eine Traktionskontrolle, beheizbare Außenspiegel, Bordcomputer und Klimaanlage.

ESP nur gegen Aufpreis
Hyundai Tuscon (Foto: Hyundai)Hyundai Tuscon (Foto: Hyundai)Das V6-Topmodell (25.890 Euro) fährt serienmäßig mit Automatikgetriebe, Klimaautomatik und Tempomat. Keine Unterschiede gibt es bei der Sicherheitsausrüstung, die aus ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, Front-, Seiten- und durchgehenden Vorhangairbags besteht. Erst ab Dezember wird Hyundai ein ESP-System anbieten können - gegen Aufpreis und nur für die Allradversionen.

Etwas schläfrige Motoren
Vermisst haben wir das elektronische Stabilitätsprogramm bei unseren Testfahrten allerdings nicht. Wird der Untergrund schlüpfrig, verteilt das System die Antriebskraft automatisch bis zu 50 Prozent auf die Hinterräder. Hinzu kommt, dass die drei angebotenen Motoren nicht gerade als Temperamentsbündel zu bezeichnen sind. Selbst der 175 PS (129 kW) starke Sechszylinder im Tucson 2.7 V6 hinterließ einen müden Eindruck, was nicht zuletzt an der unruhig schaltenden Vierstufen-Automatik liegt.

Nur Euro 3 und kein Partikelfilter
Am besten gefiel uns der 2.0 CRDi Common-Rail-Turbodiesel, der trotz seiner nominal eher geringen Leistung von 113 PS (83 kW) und 245 Newtonmeter maximalem Drehmoment recht ordentlich nach vorne schiebt. Und dazu noch mit einer deutlich spürbaren Laufruhe und nur sieben Liter Diesel im Durchschnitt glänzt. Allein die Abgaszertifizierung nach Euro 3 trübt am Ende den sauberen Eindruck. Die Motoren würden laut Hyundai erst im kommenden Jahr auf Euro 4 umgestellt. Und auch ein Partikelfilter läge zwar fertig in der Schublade, müsste aber "mit rund 500 bis 700 Euro" Aufpreis berechnet werden. Womit das "kundengerechte Preis-/Wertverhältnis" selbstverständlich schwer ins Wanken geraten würde.

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