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Kia: Neuer Carens und aufgewerteter Sorento

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Kia  

Neuer Carens und aufgewerteter Sorento

26.05.2006, 13:42 Uhr | mid, mid

Kia Carens (Foto: Kia)Kia Carens (Foto: Kia) Die Neuauflage des Kompaktvans Carens hat Kia auf der Motor Show in Madrid vorgestellt. Der Fünftürer kommt im Sommer wahlweise als Fünf- oder Siebensitzer auf den deutschen Markt. Die Preise stehen noch nicht fest, losgehen dürfte es aber bei etwa 18.000 Euro. Zudem haben die Koreaner dem Sorento ein Facelift verpasst.#

Foto-Show Kia Carens
Foto-Show Kia Sorento Facelift

In allen Richtungen gewachsen
Der 4,55 Meter lange Kompaktvan hat in allen Abmessungen gegenüber dem Vorgänger um jeweils rund fünf Zentimeter zugelegt und will die Kundschaft mit einer erhöhten Sitzposition und einem flexiblen Sitzkonzept überzeugen. Der Carens basiert auf der verkürzten Plattform der Mittelklasse-Limousine Magentis und ist unter Mitwirkung des europäischen Designzentrums des koreanischen Herstellers entstanden.

Hinterste Reihe trotzdem eng
Bei 2,70 Metern Radstand wird es im siebensitzigen Carens auf den hintersten Plätzen naturgemäß eng; als Fünfsitzer dagegen bietet der Koreaner ein klassenübliches Raumangebot und einen Kofferraum mit 414 Litern Volumen. Weil sich die Sitze der mittleren und hinteren Reihe komplett und flach umlegen lassen, passen bis zu 2 100 Liter Gepäckvolumen in das Fahrzeug.

Foto-Show Hyundai Santa Fe
Foto-Show Toyota RAV4

Zwei Motoren zum Start
Die Motorenpalette ist vergleichsweise übersichtlich: Zur Wahl stehen ein Benziner mit 142 PS und ein Diesel mit 140 PS. Der Selbstzünder wird serienmäßig mit einem Partikelfilter und einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert, der Ottomotor wird mit einer Fünfgang-Schaltung ausgeliefert. Für beide 2,0-Liter-Triebwerke steht optional eine Vierstufen-Automatik zur Verfügung. Kia bietet den Neuling in den beiden Ausstattungslinien EX und LX an; Serie sind unter anderem sechs Airbags und eine Klimaanlage, ein ESP muss extra bezahlt werden.

Facelift für den SUV Sorento
Die Koreaner haben den Sorento optisch aufgefrischt, stärkere Motoren unter die Haube gepackt und für ein moderneres Ambiente im Innenraum gesorgt. Verkaufsstart ist der Juli zu Preisen ab 29.790 Euro. Die wichtigste Neuerung beim Schwestermodell des Hyundai Santa Fe ist das Leistungsplus des 2,5-Liter-Dieselmotors, der statt 140 PS nun 170 PS permanent an alle vier Räder schickt. Der schon bisher bei Sorento-Käufern äußerst beliebte, aber doch recht müde wirkende Selbstzünder ist nach der Kraftkur quirliger geworden und profitiert vor allem von der optimierten Drehmomentkurve: Zwischen 1300 und 4000 Umdrehungen pro Minute stehen durchgängig mehr als 290 Newtonmeter bereit, bei 2000 Umdrehungen erreicht der Vierzylinder das Maximum von 392 Newtonmeter.

Facelift Kia Sorento (Foto: Kia)Facelift Kia Sorento (Foto: Kia) Fahrleistungen akzeptabel, Abstimmung schlecht
Nicht dass das SUV damit zum Sprintstar würde - von null auf 100 km/h vergehen zwölf Sekunden - aber die Fahrt über Autobahn und Landstraße gestaltet sich dank des Leistungszuwachses nun gelassener und souveräner. 7,9 Liter Diesel soll das Triebwerk pro 100 Kilometer verbrauchen. Ein Partikelfilter muss mit rund 600 Euro extra bezahlt werden; hier zeigen sich die Koreaner kleinlich und wenig zeitgemäß. Nicht überzeugen kann die Fahrwerksabstimmung, die für amerikanische Autofahrer vielleicht in Ordnung geht, für europäische Geschmäcker aber deutlich zu weich ausgefallen ist. Schwammig und schaukelig federt der Allrader über Bodenwellen hinweg, und auch die Lenkung vermittelt zu wenig Rückmeldung, so dass man von schnellen Kurven besser gleich die Finger lässt.

Optisch und qualitativ aufgewertet
Immerhin gehört das elektronische Stabilitätsprogramm ESP jetzt in allen Versionen zur Serienausstattung des Sorento, der auch bei der Wertanmutung im Innenraum zugelegt hat und mit viel Platz vorn und hinten, einem großen Kofferraum und genügend Ablagen punkten kann. Optisch hat sich übrigens kaum etwas geändert: Neue Scheinwerfer und Rückleuchten sowie anders gestaltete Stoßfänger vorn und hinten sollen den Koreaner für die nächsten Jahre frisch halten. Zum echten Premium-SUV mag dem Sorento zwar auch nach der Modellpflege noch der letzte Feinschliff im Detail fehlen; ein attraktives Angebot in der Allradklasse bleibt er aber allemal.


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