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Dodge Caliber: Freie Fahrt fürs Maskuline

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Dodge Caliber: Freie Fahrt fürs Maskuline

08.05.2006, 12:23 Uhr | Auto-Reporter.Net, Auto-Reporter.Net

Dodge Caliber (Foto: Dodge)Dodge Caliber (Foto: Dodge) In den USA ist Dodge die Marke für den starken Mann und solche, die das zeigen wollen, eben für Männer, die das Leben bei den Hörnern packen. Manche von denen zieht es in den Kracher Dodge Viper, mehr noch wählen Dodge-Vans oder Trucks, am liebsten knapp unterhalb der Monster-Truck-Dimension. Für den Rest der Welt, aber auch für den Heimatmarkt hat Dodge nun ein kleineres Kaliber in den Kampf um das überbesetzte Mittelklasse-Segment geschickt. Der Dodge Caliber soll die Marke in die Welt, und ab 10. Juni auch zu den Händlern in Deutschland tragen.

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SUV-Optik soll polarisieren
Wie seine großen Markengenossen gibt sich auch der Kleine maskulin, mit bulligem Gesicht, großen Rädern, kleinen Fensterflächen an den Seiten, Keilform und Schultern wie Arnold Schwarzenegger. Die Mischung aus Rundungen und Ecken zeigt, dass der Caliber anecken will. Er fordert den gängigen Autogeschmack heraus und sucht Fahrer, die sich damit bewusst abheben wollen.

Deutlich größer als Kompaktklasse
Abheben vom klassischen C-Segment, das beginnt beim Caliber schon bei den Außenmaßen. Zwar ordnet Dodge selbst den Caliber bei den Kompakten ein. Doch mit einer Länge von fast 4,42 Meter überragt er die deutlich. Auch durch seine Höhe von mehr als 1,50 Meter und die selbst beim Basismodell bereits 17 Zoll großen Räder unterscheidet er sich von seinem Wettbewerbsumfeld. Bei den Innenmaßen kommt dies allerdings nicht so deutlich zum Ausdruck. Nur der Kofferraum liegt mit 524 Litern über dem Klassenschnitt, das Leergewicht mit rund 1,4 Tonnen allerdings auch..

Mix aus SUV, Limousine und Coupé
Der Caliber wirkt wie ein Sport Utility Vehicle (SUV), hat aber keinen Allradantrieb. Er fährt sich wie eine Limousine, allerdings ganz unamerikanisch mit Frontantrieb und mit einer erhöhten Sitzposition. Mit seiner von einem schwarzen Rahmen von der A-Säule über den integrierten Heckspoiler bis in das Heckfenster gezeichneten Seitenlinie bemüht er sich um einen coupéhaften Auftritt. Von der Variabilität seiner Sitze her kann er auch als Kombi durchgehen. Er lässt sich sogar als Lautsprecherwagen für die Strandparty einsetzen, denn im Zubehör gibt es ein Soundsystem mit zwei dicken Lautsprechern, die bei geöffneter Heckklappe heruntergeklappt werden können und mit einer Unmenge Verstärkerleistung die Umgebung beglücken können.

Viel Plastik im Innenraum
Innen bekennt sich der Vier- bis Fünfsitzer zu seiner Aufgabe, den Markt mit günstigen Preisen aufrollen zu können. Im Blickfeld des Fahrers breitet sich viel Hartplastik aus, dass allerdings nicht mehr scheinen möchte als es ist. Doch der Anblick ist erfreulich. Besonders die klar gezeichneten, in Chrom gefassten Rundinstrumente fallen auf. Aber auch die Mittelkonsole gefällt mit einem großen Display sowie Drehreglern für Heizung, Lüftung und Klimaanlage. Besonderen Wert legt auch dieser Ami auf Cupholder und Konsorten und bietet sogar eine Kühlbox im großen Handschuhfach.

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Unamerikanisch: Straffes Fahrwerk
So viele Amerikanismen bedeuten beim Caliber aber nicht den Verzicht auf ein gutes Fahrwerk. Einzelradaufhängung vorn und hinten, eine recht direkte Lenkung, eine ausreichend stramme Federung sorgen für ein überraschend gutes Fahrverhalten: leicht untersteuernd, aber besonders beim drehmomentstarken Diesel nicht frei von Antriebseinflüssen. Der Diesel wird heute schon vom Elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) im Zaum gehalten. Für die beiden Benziner soll das System ab August angeboten werden, hoffentlich ohne Aufpreis.

Dodge Caliber (Foto: Dodge)Dodge Caliber (Foto: Dodge) Einstieg bei knapp 15.000 Euro
Die Preise beginnen mit 14.990 Euro für den Dodge Caliber S 1.8 S mit einem Vier-Zylinder-Benziner von 1,8 Liter Hubraum und 150 PS und einem maximalen Drehmoment von 168 Newtonmeter und einem Fünfgang-Getriebe. Das reicht für eine Beschleunigung von 0 auf 100 in knapp 12 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 184 km/h. Der Zwei-Liter-Benziner mit 156 PS des Dodge Caliber SE wird nur in Verbindung mit einem stufenlosen Automatikgetriebe (Continuously Variable Transaxle -CVT) angeboten. Dieses Paket erreicht Tempo 100 nach 11,3 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 186 km/h. Wer den "Auto-Stick" für das manuelle Schalten benutzt, kann noch ein paar Zehntel herausholen. Insgesamt gefällt diese Kombination von Motor und Getriebe, weil man es damit sowohl komfortabel-gemächlich als auch sportiv mit den "Handschaltung" fordern kann.

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Ein Diesel im Programm
Der dritte Motor im Bunde ist ein Zwei-Liter-Turbodiesel mit 140 PS und einem maximalen Drehmoment von 310 Newtonmeter, der auf Wunsch für 750 Euro mit einem Filter ausgerüstet werden kann. Der Turbo ist mit seinem Sechsgang-Handschalter der Schnellste mit 9,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und 196 km/h Höchstgeschwindigkeit. Natürlich verbraucht er auch am wenigsten, im Schnitt 6,1 Liter, während der kleinere Benziner nach 7,3 Litern und der größere nach 8,1 Litern verlangt. Zum Ende des Jahres wird noch ein 2,4-Liter-Benziner im Caliber R/T dazu kommen. Außerdem hat Dodge die Sportversion SRT4 geplant, in der der 2,4-Liter-Motor dann 304 PS anbieten wird.

Drei Ausstattungsversionen lieferbar
Zum Start tritt der Caliber in drei Versionen: S, SE und SXT. Die aktuelle Spitze der Preisskala liegt bei 22.110 Euro für den Caliber SXT 2.0 CVT inklusive Klimaanlage und Luxury-Package mit 18-Zoll-Rädern. Der vergleichbare Diesel ist sogar drei Hunderter billiger. Unentschlossene, die der amerikanischen Qualität immer noch nicht trauen, lockt Dodge mit einer besonderen Garantie: drei Jahre oder 50.000 Kilometer lang übernimmt das Unternehmen alle Wartungs- und Reparaturarbeiten samt der Kosten für die Verschleißteile. Dodge drückt also nicht nur mit einem ungewöhnlichen Design in die maskuline Nische. Mutter Chrysler pumpt in den kommenden Jahren einige hundert Millionen US-Dollar in das internationale Geschäft der Marke Dodge. Bei uns in Deutschland geht das schon im Mai mit massiven Werbekampagnen los.

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