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Kompakt-SUV: Honda CR-V greift Premium-Konkurrenz an

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Honda CR-V greift Premium-Konkurrenz an

21.11.2006, 15:35 Uhr | Michael Hoffmann/mid

Der neue Honda CR-V (Foto: Honda)Der neue Honda CR-V (Foto: Honda) Honda hat den CR-V geschrumpft. Entgegen den Trends der Branche ist die Neuauflage des Kompakt-SUVs etwas kürzer und flacher als sein Vorgänger geworden. Der daraus resultierende schlankere Auftritt des Allradlers sowie moderne Technologien wie ein Kollisionswarnsystem sind die wichtigsten Neuerungen beim Japaner.#

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Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Dritte Generation des CR-V
Der CR-V war eines der ersten Modelle in der inzwischen boomenden Klasse der kompakten SUV. Während Hersteller wie Ford und VW dort immer noch nicht vertreten sind, hat Honda in elf Jahren und zwei Modellgenerationen weltweit schon 2,5 Millionen Fahrzeuge verkauft. Auch die dritte Generation wird sich wieder mit dem ewigen Rivalen Toyota RAV4 und einigen Koreanern messen müssen, auch wenn Honda diesmal das deutsche Premium-Modell BMW X3, das branchenweit als Aushängeschild dieser Klasse gilt, zum Vorbild und Angriffsziel erklärt hat.

Frisches Design ohne Profil
Optisch muss sich der Japaner in der Tat gegenüber der deutschen Konkurrenz nicht verstecken. Der CR-V wirkt frisch, modern und elegant, ohne dabei jedoch besondere Akzente zu setzen. Die gibt es dafür im Innenraum: Der in der Armaturentafel untergebrachte Schalthebel liegt günstig zur Hand, zahlreiche Ablagen und großzügige Bewegungsfreiheit im Fond qualifizieren den Japaner zum Familienmobil. Der Kofferraum fasst 524 Liter Ladung und lässt sich für mehr Ordnung im Gepäckabteil mit einer zusätzlichen Ablage horizontal teilen.

Vierzylinder-Ottomotor drehfreudig
Zwei moderne Vierzylinder-Motoren bieten die Japaner für den CR-V an. Der 2,0-Liter-Benziner mit 150 PS wurde neu entwickelt, arbeitet mit variabel steuerbaren Einlassventilen und ist ein klassischer Honda-Saugmotor: drehfreudig und elastisch, aber in unteren Drehzahlen etwas schwachbrüstig.

Diesel die bessere Wahl
Besser zum Charakter des SUV als gelassenem Gleiter und Zugfahrzeug passt der aus vielen anderen Honda-Modellen bekannte, 140 PS starke 2,2-Liter-Diesel. 340 Newtonmeter Drehmoment stellt der Selbstzünder bei 2000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung, an der Zapfsäule soll er sich mit 6,5 Litern Kraftstoff je 100 Kilometer begnügen. Ein Partikelfilter gehört zum Serienumfang.

Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Keine echte Bergziege
70 Prozent der deutschen Kunden sollen sich nach den Vorstellungen des Importeurs für den Diesel entscheiden, der einen souveränen, aber nicht sonderlich spritzigen Eindruck macht, damit aber durchaus zu der auf Komfort ausgelegten Fahrwerksabstimmung passt. Im Normalfall wird die Antriebskraft ausschließlich auf die Vorderräder übertragen, erst bei mangelnder Traktion wird ein Teil des Drehmoments an die Hinterachse geleitet. Anspruchsvolle Geländetechnik bleibt dem CR-V verwehrt, der Allradantrieb soll dem Japaner aber auf verschneiten oder rutschigem Belag zusätzliche Sicherheit verleihen.

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Pre-Safe-System erhältlich
Das Sicherheitsbedürfnis der Kunden wird neben dem serienmäßigen ESP und den sechs Airbags auch durch den neuen, optionalen Kollisionswarner CMBS befriedigt, der erstmals in dieser Fahrzeugklasse zum Einsatz kommt. Nach dem Vorbild des Pre-Safe-Systems von Mercedes-Benz macht das System den Fahrer optisch und akustisch auf einen drohenden Auffahrunfall aufmerksam und greift im Notfall auch selbstständig mit einer Teilbremsung in das Geschehen ein, um die Unfallfolgen zu mildern.

Knapp 27.000 Euro kostet der CR-V
Allzu viele der für Deutschland 2007 erwarteten 10.000 CR-V-Kunden dürften sich allerdings nicht für die neue Sicherheitstechnologie entscheiden: Sie kostet im Paket mit Kurvenlicht und Abstandsregelung knapp 3000 Euro Aufpreis, ist nur in der höchsten Ausstattungslinie "Executive" erhältlich und muss zusammen mit dem ebenfalls knapp 3000 Euro teuren Navigationssystem inklusive Rückfahrkamera bestellt werden. So dient das CMBS-System in erster Linie als Image-Faktor, der der Marke Honda den Status eines Technologieführers verleihen soll. Der ab dem 20. Januar 2007 erhältliche CR-V wird mindestens 26.950 Euro kosten.

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