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Mercedes ruft E- und SL-Klasse zurück

12.05.2004, 11:59 Uhr | dpa/rtr

Mercedes E-Klasse (Foto: Mercedes-Benz)Mercedes E-Klasse (Foto: Mercedes-Benz)Wegen Problemen mit der Bremsanlage hat Mercedes-Benz weltweit rund 680.000 Fahrzeuge der E- und SL-Klasse in die Werkstätten zurückgerufen. In Deutschland müssten 225.000 Wagen überprüft werden, teilte der Konzern mit. Der Rückruf betreffe Fahrzeuge der E-Klasse-Limousine ab März 2002 und des T-Modells ab dem Baujahr März 2003 sowie die SL-Klasse ab dem Baujahr Oktober 2001.

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Probleme mit den Bremsen
Der Grund für den Rückruf seien Beanstandungen bei dem elektrohydraulischen Bremssystem SBC (Sensotronic Brake Control), so Mercedes-Benz. Das SBC-System ist eine über elektrische Fühler gesteuerte Bremskontrolle. Dabei steuert ein Mikrocomputer das System, während Sensoren das Verhalten von Fahrzeug und Fahrer überwachen. Dadurch sollen sich unter anderem die Bremswege verkürzen.

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Keine akute Gefahr
SBC-System im SL (Foto: Mercedes-Benz) SBC-System im SL (Foto: Mercedes-Benz)Eine akute Gefahr für die Insassen bestehe auch bei Fehlern im SBC-System nicht, da der Fahrer bei einem Problem über Warnsysteme aufmerksam gemacht werde und das System gegebenenfalls von elektronischem auf hydraulischen Betrieb umstelle. Als Folge würde dann der Kraftaufwand für die Bremsbetätigung etwas größer und der Pedalweg etwas länger werden.

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Defekte an nur wenig Fahrzeugen
Nach Schätzungen eines Unternehmenssprechers sind aber nur ungefähr zwei von tausend Fahrzeugen von den Problemen betroffen. Das entspräche rund 1360 Fahrzeugen weltweit. Bei der "sehr geringen Zahl" der beanstandeten Fahrzeugen, handele es sich hauptsächlich um Autos mit hoher Laufleistung in Verbindung mit sehr häufiger Bremsbetätigung. Dies treffe beispielsweise auf Taxis zu, so der Mercedes-Sprecher. Im innerstädtischen Betrieb eingesetzte Taxen seien jedoch bereits europaweit überprüft worden.

Typische elektronische Fehlerquelle
Beobachter gehen davon aus, dass das SBC-Problem eine der typischen neuen elektronischen Fehlerquellen ist, wegen der sich die deutschen Automobilhersteller zusammen mit Zulieferern zu einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen haben, um dies abzustellen. Mercedes-Benz-Chef Jürgen Hubbert hatte mehrfach angekündigt, die elektronische Komplexität in den Fahrzeugen auf das reduzieren zu wollen, was dem Fahrer wirklich nützt.

Bremssystem ein Auslaufmodell
Das SBC, zusammen von Mercedes mit Bosch entwickelt, wurde zuerst im neuen Luxussportwagen SL eingesetzt. Bei künftigen Modellen, so war zu erfahren, will man bei Mercedes-Benz das SBC-System vorerst nicht mehr einbauen. Es gilt als zu teuer und - wie man nun sieht - zu störanfällig.

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