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Sportwagen: Melkus - Der neue "Ost-Porsche" soll 2009 kommen

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Melkus  

Der neue "Ost-Porsche" soll 2009 kommen

19.11.2007, 16:44 Uhr | t-online.de

Melkus RS 2000 (Foto: Melkus)Melkus RS 2000 (Foto: Melkus) Melkus gibt wieder Gas: Die auf fünfzehn Stück limitierte Neuauflage des legendären RS 1000 soll bis nächstes Jahr ausgeliefert sein. Vom modernen Nachfolger RS 2000, der an gleicher Stätte entstehen soll, zeigen die Dresdner Skizzen und ein erstes Modell.

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RS 2000 steht in den Startlöchern
Melkus gibt mit einem 1:4-Modell einen Ausblick auf den zukünftigen Renner. Das Design des neuen RS 2000 soll sich dabei am Vorgänger orientieren. Die Neuinterpretation soll jedoch nicht eine bloße Kopie des legendären "Ost-Porsche" werden. Technische Eigenschaften des Vorgängers sollen aber übernommen werden: So wird auch der RS 2000 ein zweisitziges Mittelmotor-Sportcoupé. Ebenso wird es die am Dach angeschlagenen Flügeltüren auch am neuen Melkus geben.

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Leichtbau heißt die Devise
Der RS 2000 soll mit Leichtbaumaterialien konzipiert werden, um einen leichten und agilen Sportwagen zu bauen. Durch den Einsatz von Aluminium und Carbon soll ein Fahrzeuggewicht von unter 1000 Kilogramm ermöglicht werden. Die Brüder Peter und Sepp Melkus über ihre Sportwagenphilosophie: „Wir wollen keinen PS-Boliden bauen, die Agilität steht bei unserem Sportwagen im Vordergrund. Das ist nur mit Downsizing und Leichtbau möglich“. Mit Downsizing ist der Einsatz eines leichten Vierzylinder-Turbos gemeint, der eine Leistung von etwa 250 PS erreichen soll. Denkbar wäre etwa ein Aggregat von Opel.

Schnelle Flunder
Mit einem kurz abgestuften Sechsgang-Getriebe soll der neue "Ost-Porsche" in etwa fünf Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erreichen. Zu den technischen Merkmalen gehören ABS und Airbags, für Komfort sollen eine Klimaanlage und elektrische Fensterheber sorgen.

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Kleine Stückzahlen in Handarbeit
Exklusiv bleibt er aber wie sein Vorgängermodell, denn nur 25 Stück sollen pro Jahr in Handarbeit entstehen. Der endgültige Fahrzeugpreis soll sich auf 60.000 Euro einpendeln. Bis Ende 2008 soll der erste Prototyp rollen, spätestens auf der IAA 2009 soll der Startschuss für den exklusiven Sportwagen fallen.

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RS 1000: So fing alles an
Firmengründer und DDR-Rennsportlegende Heinz Melkus wollte nach der Produktion von Formel-Rennwagen in den sechziger Jahren einen Sportwagen bauen. Der Melkus RS 1000 sollte sowohl für den Straßeneinsatz wie für die Rennstrecke taugen. Die Idee wurde mit viel Idealismus, technischen Verstand und politischen "Kunstgriffen" 1969 in die Tat umgesetzt. Einzigartig in der DDR war die Produktion von 101 Sportwagen unter den Bedingungen der sozialistischen Planwirtschaft. Ein Teil der Fahrzeuge wurde damals zu Rennveranstaltungen genutzt. Denn der Melkus RS 1000 ist der einzige echte Sportwagen aus der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik - achtzig Stück des 1969 bis 1980 gebauten RS 1000 gibt es noch heute.

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Zweitakter hochgezüchtet
Die flache Flunder sah mit seiner langen Haube und dem schwungvollen Design einem Lotus nicht unähnlich. Das Highlight waren die Flügeltüren des RS 1000. Optisch stand der ostdeutsche Sportwagen der westlichen Konkurrenz also in nichts nach. Selbst mit seiner einfachen Technik konnte der Melkus überzeugen: Der Dreizylinder-Zweitakter, der normalerweise im Wartburg werkelte, wurde von den Technikern auf 70 PS getrimmt. In Verbindung mit dem nur 680 Kilogramm leichten Sportcoupé sorgte dies für eindrucksvolle Fahrleistungen. Die Rennversion leistete bis zu 90 PS, damit kam der "Ost-Porsche" immerhin auf Tempo 170.


Für knapp 50.000 Euro einen DDR-Sportwagen
Der erste von insgesamt 15 originalgetreu nachgebauten DDR-Sportwagen der Marke Melkus verließ im Oktober 2006 die Werkstatt, die letzten Fahrzeuge sollen 2008 ausgeliefert werden. Der Preis für das Basismodell liegt bei 48.000 Euro, die Rennausführung mit Straßenzulassung ist für rund 55.000 Euro zu haben.

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