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Sprinter aus Spartanburg

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BMW X6  

Sprinter aus Spartanburg

17.12.2007, 10:26 Uhr | Spiegel-Online

Der neue BMW X6 (Foto: BMW)Der neue BMW X6 (Foto: BMW) Von Tom Grünweg

BMW wagt sich auf Neuland. Als sportliche Variante des Geländewagens X5 zeigen die Bayern auf der Detroit Motor Show einen Geländewagen in Coupé-Form. Der soll mit dem Vorurteil aufräumen, dass Offroader keine Sportler sind.#

Foto-Show Der neue BMW X6
Video Das Sports Activity Coupé BMW X6
Foto-Show BMW Concept X6
Foto-Show Die BMW-Premieren auf der IAA
Foto-Show BMW X5
Foto-Show BMW X5 mit M-Paket

BMW wagt den Crossover
Bislang war BMW bei der Modellplanung eher konservativ. Während Mercedes mit Volldampf in beinahe jede Nische jagte und dabei - wie mit der R-Klasse - auch mal in einer Sackgasse landete, haben sich die Bayern immer brav an die großen Segmente gehalten. Doch das hat nun ein Ende. Bald fährt ein Familien-Vielzweckauto vor, das bei der letzten Strategie-Rede des Vorstands als "Progessive Activity Sedan" bezeichnet wurde. Es handelt sich vermutlich um einen 5er-BMW mit Kopffreiheit neuem Heck. Vorher lässt BMW noch das erste "Sports Activity Coupé der Welt" vom Stapel: den X6, einen Geländewagen mit vier Türen und Coupé-Silhouette.

Serienmodell auf der Detroit Motor Show
Wie der Wagen aussieht, hat BMW bereits mit einer seriennahen Studie auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt demonstriert. Wie agil der Zweitonner mit dem intelligenten Allradantrieb fährt, weiß man seit den Abstimmungsfahrten, die Spiegel Online vor ein paar Wochen begleiten konnte. Aber welche Kraft den Sprinter antreibt und vor allem was er kosten soll, hatte BMW bislang noch nicht verraten. Weil jedoch im Januar bei der Motor Show in Detroit das Serienmodell enthüllt wird und voraussichtlich Ende Mai die Auslieferung des Wagens in Deutschland beginnt, schneiden die Bayern nun mit Bekanntgabe der technischen Daten und der Preise die nächste Scheibe von der PR-Salami.

Foto-Show BMW X3 Facelift
Foto-Show Die Baureihen von BMW

3000 Euro Aufpreis zum X5
Der günstigste X6 kostet nach Auskunft von BMW 55.800 Euro. Das ist beileibe kein Schnäppchen, andererseits sind 3000 Euro Aufpreis zum identisch motorisierten Geländewagen X5 kaum der Rede wert - zumal der neue, flotte Bruder serienmäßig mit der Allradfinesse Dynamic Performance Control (DPC) bestückt ist, die die Antriebskraft zwischen dem rechten und linken Hinterrad verteilt, und nachts mit Bi-Xenon-Scheinwerfern Licht ins Dunkel bringt.



235 bis 407 PS
Angeboten wird der 4,88 Meter lange Viersitzer mit vier Motorisierungen, von denen eine ganz neu ist, eine weitere zumindest in der X-Reihe Premiere feiert. Die beiden Dieselmotoren, der 30d (55.800 Euro) mit 235 PS und der 35d (61.800 Euro) mit 286 PS werden auch im X5 angeboten. Die Benzin-Varianten unterstreichen mit einem Leistungsschub den sportlichen Anspruch. Einstiegsmodell ist der mit zwei Turboladern beatmete 35i (56.800 Euro). Dieser Motor schöpft aus drei Litern Hubraum 306 PS und ermöglicht 240 km/h.

Erster V8 mit Doppelturbo
Der leistungsfähigste Motor ist ein nagelneuer V8, der als erster Achtzylinder aus München einen Doppelturbo erhält. Der X6 mit diesem Triebwerk kostet 73.800 Euro und bietet dafür 4,4 Liter Hubraum, 407 PS und bärenstarke 600 Nm. Entsprechend sind Fahrleistungen: Nur 5,4 Sekunden vergehen, bis die Tachonadel 100 km/h zeigt, beschleunigen kann man bis Tempo 250. Die Konkurrenz beobachtet das eigenwillige Crossover-Projekt der Münchner mit einer gewissen Skepsis und glaubt nicht recht an einen Erfolg. Mit Interesse erwartet man die Resonanz auf den X6 auch im amerikanischen Spartanburg, wo der sportliche Geländegänger gemeinsam mit dem X5 vom Band läuft. Die ersten dutzend Autos der Nullserie sind bereits gebaut, zum Jahreswechsel sollen in South Carolina die ersten Kundenfahrzeuge fertig sein.

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Aus Spartanburg kommen die X-Modelle
Mit dem Start der X6-Produktion beginnt bei BMW das große Wechseln zwischen den Werken: Die 1994 eröffnete Fabrik in Spartanburg, in die BMW insgesamt 3,3 Milliarden US-Dollar investierte und in der bislang knapp 1,3 Millionen Autos gebaut wurden, soll künftig das Kompetenzzentrum der BMW-Allradwelt werden. Neben X5 und X6 soll dort auch die nächste Generation des X3 gebaut werden, der bislang bei Magna Steyr im Graz vom Band lief. Die Österreicher erhalten als Ausgleich den Auftrag zum Bau des Mini-Geländewagens. Die nächste Auflage des Roadsters Z4, der bisher auch in den USA produziert wurde, wird ins BMW-Werk Regensburg verlegt.

Auch die anderen bauen Werke in den USA
Autos für den US-Markt in den USA zu bauen, ist angesichts der aktuellen Dollarkurse eine weise Entscheidung. Deshalb ist BMW mit dem Werk jenseits des Atlantiks nicht mehr alleine: 1997 eröffnete auch Mercedes ein US-Werk, in dem mittlerweile die Baureihen ML, GL und R vom Band laufen und das vor wenigen Wochen die erste Produktionsmillion feierte. Noch ohne Produktionsstätte in den USA sind Audi und VW. Zwar werden einige VW-Modelle für die USA in Mexiko gefertigt, doch sind das vor allem billige Autos wie der New Beetle und der Jetta. Die teuren VW-Geländewagen, vor allem die Audi-Modelle müssen aus Europa importiert werden.

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