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Imperia GP Roadster: Sportwagen mit Hybridantrieb

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Öko-Sportwagen  

Grüner Rasen mit dem Imperia GP Roadster

25.03.2008, 09:44 Uhr | Jürgen Pander, Spiegel-Online

Imperia GP Roadster (Foto: Imperia)Imperia GP Roadster (Foto: Imperia) Von Jürgen Pander

"Diese Kombination", schwärmen die Macher, "gab es so bislang noch nicht." Gemeint ist ein Öko-Sportwagen im neo-klassischen Design namens Imperia GP Roadster, der künftig unter umweltbewußten Vollgasfreunden für Furore sorgen soll. Denn das technische Konzept stammt von der Firma Green Propulsion aus Lüttich, die vor sieben Jahren gegründet wurde und seither allerlei auffällig saubere Fahrzeugkonzepte auf die Räder gestellt hat. Darunter ein Elektromotorrad, einen Renault Kangoo mit Hybridantrieb, ein Elektro-Kart, einen Hybrid-Stadtbus und einen VW Lupo mit Hybridantrieb, dessen CO2-Ausstoß bei 60 Gramm je Kilometer liegt.

Foto-Show Imperia Roadster
Foto-Show PGO Cévennes Turbo-CNG

Sportwagen im Hot-Rod-Oldie-Look

Mit anderen Worten: Die belgischen Techniker und Konstrukteure wissen, wovon sie reden, wenn sie nun einen überaus sparsamen Sportwagen ankündigen, der ihr Unternehmen bekannt machen und die Hybrid-Idee mit Rasanz verbreiten soll. "Die soziale und ökologische Verantwortung soll nicht die Lebensfreude schmälern", lautet das Credo der drei Firmengründer Yves Toussaint, Nicolas Naniot und Bernard Loly. Den Beweis für diese These kleidete der Designer Denis Stevens in eine Kunststoffkarosserie im coolen Hot-Rod-Oldie-Look - eben den Imperia GP.

Fabrik mit Tradition

Für die Vermarktung des Wagens reaktivierte Green Propulsion die belgische Automobilmarke Imperia, die zwischen 1906 und 1957 zunächst eigene Fahrzeuge fertigte, später frontgetriebene Adler-Chassis mit Karosserien bestückte und ganz am Ende Adler- und Standard-Vanguard-Fahrzeuge in Lizenz herstellte. Nennenswert in der Geschichte von Imperia sind unter anderem ein so genanntes "Auto-Mixte" mit Petro-Elektro-Antrieb aus dem Jahre 1907, ein weiteres frühes Modelle mit 9,9-Liter-Motor sowie eines der ersten Autos mit Schiebedach aus dem Jahr 1921.

Flotter Sprint

Nun also soll die Renaissance des alten Namens stattfinden - mit gänzlich neuer Technik. Angetrieben wird der puristische Zweisitzer von einem 2-Liter-V4-Benzinmotor mit einer Leistung von 175 PS sowie von einem Elektromotor der 130 PS leistet. Die Kraft wird über ein Fünfgang-Getriebe an die Hinterräder geschickt. Bei rein elektrischer Fahrt beschleunigt das Auto nach Angaben der Entwickler in 7,1 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Wer es eilig hat und nicht unbedingt abgasfrei fahren möchte, kann den Ottomotor dazuschalten und pfeilt dann in nur 4,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.

Fahrtests müssen Gewissheit bringen

Ohne Zweifel sind das Sportwagenwerte. Und parallel dazu versprechen die Konstrukteure "Verbrauchswerte und Emissionen, die mit dem Smart Fortwo vergleichbar seien". Inwieweit das tatsächlich zu halten ist, müssen echte Fahrtests mit dem Prototypen erst noch beweisen. In ein paar Wochen soll die Antriebstechnik in einem alten Ford Escort ausprobiert und abgestimmt werden, erklärte Yves Toussaint gegenüber Spiegel Online.

Aufladen in vier Stunden

Die Energie für den Elektromotor stammt aus einer Lithium-Polymer-Batterie, die binnen vier Stunden an einer herkömmlichen Steckdose voll aufgeladen werden kann. Dann könnte es komplett emissionsfrei losgehen mit der grünen Raserei. Der Antriebsmodus soll vom Fahrer frei wählbar sein. Er muss lediglich per Knopfdruck einstellen, ob er die Batterie komplett leeren möchte und erst danach mit Benzin weiterfährt, oder ob eine Rest-Spannung im Akku verbleiben soll – für die letzten Kilometer durch eine Umweltzone zum Beispiel.

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Kleinserie realistisch

Wenn alles so funktioniert, wie es sich die Leute von Green Propulsion vorstellen, könnte wohl wenig später die Kleinserienfertigung des Imperia GP beginnen. Das Auto soll unter anderem einen Spaceframe aus Stahl sowie 17-Zoll-Räder aus Leichtmetall erhalten - weitere Spezifikationen sind noch nicht endgültig festgelegt. Daher ist auch der Preis noch kein Thema. Toussaint: "Der wird auch davon abhängen, wie viele Bestellungen für den Imperia in nächster Zeit bei uns eintreffen."

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