Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Neuvorstellungen >

Grüne und schnelle Fahrzeuge in London

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

British International Motor Show  

Grüne und schnelle Fahrzeuge in London

23.07.2008, 12:43 Uhr | Holger Holzer / mid

Honda Konzept OSM: Design-Studie auf der Motor Show in London (Foto: Honda)Honda Konzept OSM: Design-Studie auf der Motor Show in London (Foto: Honda) Die Sonne strahlt über London. In den schlecht klimatisierten Hallen der British International Motor Show (bis 3. August) rinnt der Schweiß. Ob das schon die Klimaerwärmung ist, die die ansonsten eher regnerische britische Hauptstadt heimsucht? Die meisten Aussteller jedenfalls scheinen das Thema Treibhaus ernst zu nehmen. Elektro- und Hybridautos finden sich an fast jedem Stand. Und auch wenn der Fokus bei den Autofans auf der Insel stärker als sonst auf Motorkraft und Hochgeschwindigkeit liegt, muss das kein Widerspruch sein.

Foto-Show Die Stars der Motor Show in London

Sagen Sie Ihre Meinung zu den Autos auf der Motor Show in London! Am Textende finden Sie ein Kommentar-Feld. Einfach einen (Spitz-)Namen eintragen, Text eingeben und absenden.

Viele Elektrostudien auf der Messe

Einen guten Teil der großen Messehallen nimmt eine Sonderausstellung von Elektroautos ein. Die kleinen Stadtflitzer sind in England besonders beliebt, was unter anderem auch an der horrenden City-Maut in der Hauptstadt liegt, die vom Autofahrer täglich acht Pfund einfordert. Elektro-Fahrer zahlen nichts. Doch nicht nur optisch wenig ansprechende, leistungsschwache und Golfkarren-artige Winzlinge wie der G-Wiz oder die Autos von Quiet Cars finden sich hier. Auch zeigen einige Modelle, dass Elektroantrieb nicht unbedingt Verzicht bedeutet: So ermöglicht etwa der Tesla Roadster Höchstgeschwindigkeiten jenseits der 200 km/h und Beschleunigungsmanöver, die sich vor einem Porsche nicht verstecken müssen. Zudem sieht der kalifornische Zweisitzer mit seinem Design im Lotus-Stil auch noch gut aus.

Sparversionen käuflicher Fahrzeuge

Doch bis auf Weiteres wird der E-Motor solchen Kleinserien-Exoten vorbehalten bleiben. An aktuell käuflichen Modellen mit neuer Antriebstechnologie fehlt es auch in London. Vielmehr werden bestehende Fahrzeuge mit technischen Kniffen auf Sparsamkeit getrimmt. So stellt etwa Ford eine verbrauchsoptimierte Version seines kommenden Kleinwagens Fiesta vor, Land Rover kündigt die Einführung der Stopp-Start-Technik an und Mercedes zeigt sparsame Motorversionen. Und selbst der Sportwagenhersteller Lotus hat seiner Elise Karosserie- und Innenraumteile aus ökologischem Hanf, Sisal und Biowolle spendiert. Vorerst bleibt die Eco-Version allerdings eine Studie.

Aktuelle Meldungen Autogramm

Opel Insignia einzige große Premiere

Auch an großen Modellneuheiten ist London eher arm. Vielleicht ist das einer der Gründe, die Opel bewegt haben, die Premiere des Insignia auf der Insel zu feiern. Die Show kann dem Neuen so keiner stehlen. Zudem erfreut sich der derzeitige Vectra bei den Briten großer Beliebtheit. Er ist dort übe die gesamte Zeit gesehen der meistverkaufte Mittelklässler. Der Neuauflage Insignia soll das nun auch für Europa erzielen. Modernes Design, neue Technik-Features und ein kämpferischer Einstiegspreis von 22.700 Euro sollen dabei helfen.

Video Spektakuläre Insignia-Premiere
Foto-Show Insignia-Präsentation in London
Video Opel Insignia in Fahrt
Foto-Show Der neue Opel Insignia

Neue britische Roadster

Nicht fehlen dürfen in London auch die klassischen britischen Roadster: reine Spaßautos mit viel Leistung und wenig Gewicht. In dieser Tradition präsentiert der spanische Kleinserienhersteller IFR eine luxuriöse Version der sogenannten Seven-Cars. Wie die stilistischen Verwandten Caterham oder Donkervoort setzt auch der Aspid Roadster auf eine leichte Retro-Karosserie mit freiliegender Radaufhängung; bei Ausstattung und Fahrverhalten wurde jedoch mehr Wert auf Komfort als auf sportlichen Purismus gesetzt. Trotzdem ermöglicht der 2,0-Liter-Motor Spurts von null auf 100 km/h in weniger als 2,8 Sekunden.

Honda-Roadster zeigt künftige Design-Merkmale

Honda präsentiert die reine Design-Studie Open Study Car. Eine Serienproduktion ist nicht geplant, Elemente des Show-Cars sollen jedoch in künftige Modelle einfließen. Neben dem Roadster-Konzept präsentiert das Unternehmen auf der Messe sein Brennstoffzellenauto FCX Clarity sowie die Sportwagenstudie CR-Z.

Neue Öko-Impulse in Paris?

Spaß und ein gutes Gewissen müssen sich also nicht immer ausschließen. Bis sich alternative Antriebs- und Leichtbau-Techniken aber in Brot-und-Butter-Autos durchsetzen, wird noch einige Zeit vergehen. Auch die Londoner Messe kann da keine Akzente setzen. Vielmehr fasst sie zusammen, was in den vergangenen Monaten auf dem Kontinent bereits auf einigen Ausstellungen zu sehen war. Impulse bringt frühestens der Pariser Salon im Oktober. Dort werden dann auch Volkswagen, Audi, BMW und Fiat vertreten sein, die in London gar nicht erst angereist waren.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal