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CAD GX6: Neues China-Auto für Deutschland

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CAD GX6  

Neues China-Auto für Deutschland

06.08.2008, 13:03 Uhr | Jens Meiners/mid

Neuer Geländewagen aus China - der GX6 (Foto: mid)Neuer Geländewagen aus China - der GX6 (Foto: mid) Mit dem CAD GX6 drängt im September ein neues China-Auto auf den deutschen Markt: ein fast fünf Meter langer und knapp 20.000 Euro teurer Geländewagen. Dabei stößt der CAD GX6 auf kaum eine Konkurrenz, denn der klassische Allrader zum Arbeiten und Transportieren vom Schlage eines Opel Frontera oder Hyundai Galloper gibt es bis auf wenige Ausnahmen kaum noch.

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CAD GX6 kommt Ende September zu uns

In diese freigewordene Nische dringt der GX6, der von Zhejiang Gonow gebaut wird. Vertrieben wird das Fahrzeug neben dem kleineren UFO und einem mit dem GX6 verwandten Pick-up ab Ende September über das rund 100 Händler umfassende Netz der China Automobile Deutschland (CAD). Wie viele Wagen nach Deutschland importiert werden sollen - dazu will das Unternehmen noch keine Angaben machen.

Toyota Landcruiser lässt grüßen

Äußerlich erinnert der GX6 stark an den Toyota Landcruiser. Doch bis zur Einführung will CAD daher noch einige Details ändern: Die in die Haube gezogenen Scheinwerfer sollen horizontal betonten Leuchten weichen, ein neuer Kühlergrill reicht dann tiefer herunter, und die Heckleuchten werden komplett schwarz eingefärbt. Die großen Trittbretter, das außen angebrachte verschalte Reserverad und die Dachreling betonen den kernigen Charakter des Fahrzeugs. Stolze 4,94 Meter Länge und 1,86 Meter Höhe misst die Karosserie.

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Innenraum nicht überzeugend

Der Kofferraum ist mit Hartplastik ausgekleidet. Der Innenraum ist insgesamt schlicht gehalten. Schmückende Verzierungen fehlen fast komplett, nur am Armaturenbrett gibt es großflächige silberfarbene Zierelemente. Zusammen mit der weißen Instrumentenbeleuchtung unterstreichen sie das kühle Ambiente, das im GX6 herrscht. Die Verarbeitung kann nicht ganz überzeugen, vor allem die Passgenauigkeit der einzelnen Teile könnte verbessert werden. Ein Modell für den raffinierten Autogeschmack ist der Chinese so auf jeden Fall nicht, für den potenziellen Kunden dürfte eher der Nutzwert im Vordergrund stehen.

Benziner mit 145 PS

Die technischen Daten verheißen dann auch eher einen klassischen Geländewagen: Der GX6 tritt mit einem hohen fünftürigen Aufbau auf Kastenrahmen sowie mit zuschaltbarem Allradantrieb inklusive Geländeuntersetzung an. Als Motorisierung wird in Deutschland zunächst ein 2,4-Liter-Benziner angeboten, der von einer Mitsubishi-Konstruktion abgeleitet ist. Mit 145 PS sollen 165 km/h Spitze und ein Verbrauch von neun bis zwölf Litern je 100 Kilometer erzielt werden.

Flüssiggas für den CAD GX6 nachrüstbar

Die Spritkosten lassen sich durch eine Flüssiggas-Anlage senken, die von CAD ab Werk für 2000 Euro Aufpreis angeboten wird. Das gefahrene Modell hat allerdings mit einem recht hörbaren Dieselmotor auf sich aufmerksam gemacht, doch der kommt nun nicht in den Handel. Erst im Spätsommer soll der GX6 auch in Europa als Selbstzünder bestellbar sein - dann mit einem 2,4-Liter-Turbodiesel aus italienischer Produktion.

Kein Fahrvergnügen

Befestigte Straßen sind nicht das Lieblings-Terrain des GX6. Die gefühllose Lenkung und das etwas stampfige Fahrwerk machen wenig Spaß. Die klassische Bauart und der hohe Schwerpunkt lassen es zudem nicht angeraten erscheinen, die Grenzbereiche auf der Straße auszuloten. Besonders, da der Schleuderschutz ESP bislang fehlt. Die Serienversion soll ihn unter Umständen erhalten, heißt es bei CAD. ABS hingegen ist immer an Bord. Besser sieht es mit dem Fahrverhalten abseits befestigter Wege aus, wo der Allrader mit seiner Geländeuntersetzung und großer Achsverschränkung punkten kann.

Arbeitstier, kein Luxus-SUV

Es ist ein Arbeitstier und nichts für den raffinierten Autogeschmack. Doch dieses Manko werden potenzielle Kunden im Hinblick auf den Einstiegspreis von rund 20.000 Euro und das große Platzangebot vielleicht verschmerzen können. Selbst mit Vollausstattung kommt der fast fünf Meter lange Koloss maximal auf 25.000 Euro. Dafür bekommt man anderswo gerade mal einen höher gelegten Kompaktwagen.


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