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Concept Cars auf dem Auto-Salon Genf

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Studien auf dem Genfer Autosalon  

Futuristische Sportler und neue Türen

13.03.2009, 10:05 Uhr | Jürgen Pander

Ford iosis MAX (Foto: Ford)Ford iosis MAX (Foto: Ford) Wenn Designer träumen: Auch in der Krise ist es nie verkehrt, nach vorn zu schauen. Auf dem Genfer Autosalon zeigen einige Hersteller ihre Vision der automobilen Zukunft. Manch einer platziert sogar ein Fahrrad neben den Sitz des Chauffeurs.#

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Bullige Dacia-Studie

Billig, einfach, solide - mit solchen Adjektiven konnte man der rumänischen Renault-Tochtermarke Dacia bislang ganz gut beikommen. Das ändert sich mit dem Auftritt beim Autosalon in Genf, denn dort zeigt Dacia - zum ersten Mal überhaupt - ein Konzeptauto. Duster heißt das Modell, ein bullig geduckter Sportvan, der in Zusammenarbeit der beiden Renault-Designstudios im französischen Guyancourt sowie in Rumäniens Hauptstadt Bukarest entstand.

Duster mit originellem Türkonzept

Originell ist das Türkonzept des Wagens, der auf der Fahrerseite wie ein Coupé aussieht, gegenüber jedoch über zwei gegenläufig öffnende Türen verfügt, die auf der Beifahrerseite den Zugang auf nahezu den gesamten Innenraum ermöglichen. Da sich außerdem der Beifahrersitz durch einen praktischen Klappmechanismus unter das Fahrergestühl schieben lässt, entsteht bei Bedarf ein recht großer Stauraum vorne rechts im Auto. Damit das auch auffällt, dreht sich der Duster auf dem Dacia-Stand in Genf mit einem just dort eingeladenen Mountainbike.

Eine Studie für das Image

Während die äußeren Maße der Studie ihre Machbarkeit suggerieren - der Duster ist exakt so lang wie das Modell Logan - erscheint ein Crossover-Serienmodell von Dacia als wenig wahrscheinlich. Die Funktion des Konzeptautos ist es vielmehr, das Markenimage zu heben - denn bislang wird Dacia zumindest in den etablierten Automärkten noch immer nicht richtig ernst genommen.

Italienische Traumautos

Als Autos der Zukunft ebenfalls eher untauglich, dafür aber hinreißend schön anzuschauen sind die Studien der beiden italienischen Designfirmen Italdesign-Giugiaro und Idea Institute. Giugiaro stellt in Genf den Sportwagen Namir vor, ein Auto, das die Fahrzeug-Idealbesetzung für jeden düsteren Science-Fiction-Thriller mit einem schwerbewaffneten Helden wäre. Kanten, Zacken, Ecken sind die dominanten Designelemente dieses "schnellsten Hybrid-Konzeptautos der Welt", wie der Namir vollmundig angekündigt wurde. Die Antriebstechnik stammt vom britischen Unternehmen Frazer-Nash, das einen 814-Kubik-Wankelmotor mit zwei Elektromotoren sowie einem Lithium-Ionen-Polymer-Akku kombiniert. Angeblich rennt der Wagen mehr als 300 km/h und stößt im Mittel weniger als 60 Gramm CO2 je Kilometer aus.

Zweisitziger Roadster von Idea

Das Idea Institute wiederum zeigt einen offenen, zweisitzigen Roadster, dessen Hauptzweck darin besteht, die Turiner Firma überhaupt wieder ins Gedächtnis der Automobilwelt zu rufen. Denn zehn Jahre lang war Idea nicht in Genf präsent, das Unternehmen wurde zwischenzeitlich in die Schweizer Rieter Group integriert und kehrt nun zurück auf die Bühne der Autowelt. Bezeichnenderweise trägt die Studie den Namen Era.

Zagato-Studie mit Corvette-Motor

Keine neue Ära, aber immerhin ein neuer Sportwagen steht auf dem Stand der italienischen Designfirma Zagato. Das Coupé Penara Z-one wird, so ist die Planung, von der Penara Performance Group aus Südafrika noch in diesem Jahr auf die Straße geschickt. Die Technik - unter anderem ein 6,2-Liter-V8-Motor mit 440 PS - stammt von General Motors. Das Aggregat bollert zum Beispiel auch in der Corvette.

Kia zeigt einen Mini-Van

Ebenfalls schon recht konkret ist das Auto, das der koreanische Hersteller Kia in Genf als Studie unter der Bezeichnung No. 3 präsentiert. "Das erste hübsche Mehrzweckauto" schwärmt Kia von dem Auto, mit dem Designchef Peter Schreyer einmal mehr demonstriert, dass auch in Fahrzeugsegmenten, in denen scheinbar schon alles ausprobiert worden ist, noch immer neue Formen möglich sind. Der flott gezeichnete Kompakt-Van mit einem serienuntauglichen, diagonal geteilten Glasdach stemmt sich vor allem im Innenraum mit frischen Formen und Farben gegen das übliche Einerlei solcher Familien-Nutzfahrzeuge. Im September, bei der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt soll die Serienversion des Wagens vorgestellt werden.

Gewagte Studie: Nissan Qazana

So könnte auch der Zeitplan für die Studie Nissan Qazana aussehen, denn auch dieses Crossover-Modell - ein bisschen SUV, ein bisschen Van, ein bisschen Kompaktauto - soll bereits im kommenden Jahr auf die Straße kommen. Allerdings garantiert nicht mit den auffälligen Portal-Türen, den wulstigen Stoßfängern oder den grotesk überzeichneten Scheinwerfern der Studie. Andererseits behauptet Nissan, das in Genf erstmals gezeigte Auto sei "bereits zu 85 Prozent serienreif".

Iosis MAX mit neuen Stilelementen

Ford ist da sehr viel vorsichtiger im Umgang mit der Studie Iosis-Max. Auch hier ist das Türkonzept besonders überraschend. Schwing-Schiebetüren, eine geteilte und bis weit ins Dach reichende Heckklappe sowie eine Motorhaube, die sich beim Öffnen über die Windschutzscheibe schiebt, sind hübsch anzuschauende Details, die aber kaum den Weg in die Serienproduktion finden dürften. Ebenso ist der Innenraum der Studie weitaus futuristischer, als man es dem durchschnittlichen Ford-Käufer wohl zumuten kann. "Der Iosis-Max", sagt Martin Smith, der Designchef von Ford in Europa, "zeigt vielmehr einige Elemente der nächsten Kompaktwagen-Generation von Ford." Mit anderen Worten: Ein paar Schwünge und Striche der Studie dürften sich an der Karosserie des kommenden Ford Focus wiederfinden. Und auch der debütiert voraussichtlich schon im nächsten Jahr.

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