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Terrafugia Transition: Das fliegende Auto wird endlich Realität

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Das fliegende Auto wird endlich Realität

11.07.2011, 10:06 Uhr | Press-Inform

Terrafugia Transition: Das fliegende Auto wird endlich Realität. Terrafugia Transition (Foto: Terrafugia)

Terrafugia Transition (Foto: Terrafugia)

Von fliegenden Autos träumen Entwickler seit Jahrzehnten. Das Modell des US-Unternehmens Terrafugia fliegt nicht nur am Simulator, sondern am echten Himmel. Nach der Flugbehörde hat jetzt auch die Straßen- sicherheitsbehörde grünes Licht für das Zwitterwesen gegeben.

Terrafugia Transition: 2012 geht es los

Beim amerikanischen Unternehmen Terrafugia ist man nun offenbar fast am Ziel. Auch dort tüfteln die Ingenieure schon seit geraumer Zeit an einem Kombi-Fahrzeug. Die "Transition", ein Zwitterwesen aus Auto und leichtem Sportflugzeug, sollte eigentlich in diesem Jahr an die ersten Kunden ausgeliefert werden. Der Marktstart wurde verschoben - auf 2012. Vorbestellungen für den Zweisitzer, der rund eine Viertelmillion Dollar kosten soll, nimmt das Unternehmen im US-Bundesstaat Massachusetts aber schon jetzt entgegen.

Straßensicherheitsbehörde gibt grünes Licht

Denn das Flug-Fahrzeug hat kürzlich eine weitere entscheidende Hürde auf dem Weg zur Marktreife genommen. Die National Highway Traffic Safety Administration, die amerikanische Straßensicherheitsbehörde, hat grünes Licht für den Betrieb auf öffentlichen Straßen gegeben. Eine Zulassung für die Luft hatte die US-Flugbehörde Federal Aviation Administration bereits im vergangenen Jahr erteilt.

Transition ist straßentaugliches Flugzeug

Der Hersteller selbst bezeichnet das Vehikel als "roadable Aircraft", als straßentaugliches Flugzeug. Dass der Zweisitzer vor allem Flugzeug-Gene in sich trägt, sieht man auf den ersten Blick. Zwei Leitwerke am Heck und ein breites Ruder werden auch im Straßenbetrieb nicht eingefahren. Die Fahrgastzelle ähnelt dem Cockpit eines Sportflugzeugs und die Vorderräder, die durch ein Gestänge mit der Karosserie verbunden sind, verstärken diesen Eindruck noch.

Räder werden nicht eingefahren

Die verhältnismäßig großen Türen und die geringe Bodenhöhe und eine entsprechend tiefe Einstiegsposition sorgen für eine gewisse Auto-Ähnlichkeit. Die Räder sitzen in üppigen Radhäusern und werden auch beim Fliegen nicht eingefahren. Sie lassen Transition in der Luft wie ein Auto mit Hilfsmitteln erscheinen, das sich in höhere Sphären vorgewagt hat.

Flugzeug mit Maybach-Maßen

Das Kombi-Mobil aus Massachusetts ist sechs Meter lang, 2,30 Meter breit und zwei Meter hoch. Die Spannweite beträgt acht Meter. Damit ist der Zweisitzer etwas länger als ein kleiner Maybach 57 und etwas kürzer als die verlängerte Chauffeurversion der Edellimousine. Mit diesen Maßen passt das straßentaugliche Flugzeug kaum noch in eine mittelgroße Standardgarage. Werden die Flügel ausgeklappt, kommt Transition auf eine Spannbreite von acht Metern. Im Automobilmodus kann das Fahr- und Flugzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 172 km/h gefahren werden.

Sieben Liter Verbrauch auf der Straße

Dabei bringt der Verbrennungsmotor bringt seine Kraft auf die Hinterräder, den Gangwechsel übernimmt das Automatikgetriebe, manövriert wird mit einem normalen Lenkrad. Den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch auf der Straße gibt der Hersteller mit knapp sieben Litern pro 100 Kilometer an.

Abheben nur auf Flugplatz gestattet

Vom Fahrzeug zum Flugzeug verwandelt sich die Transition in gerade mal 30 Sekunden. Per Knopfdruck werden die Tragflächen ausgeklappt. Ein Heckpropeller sorgt im Flugmodus für Vorschub, und nach dem Abheben wird die Maschine nicht mehr per Lenkrad sondern mithilfe eines Steuerknüppels auf Kurs gebracht. Die Reisehöchstgeschwindigkeit  beträgt 185 Stundenkilometer, die Flughöhe maximal 1500 Meter und mit einer Tankfüllung kommt der kleine Flieger knapp 800 Kilometer weit. Abheben darf der Pilot allerdings nur auf einem Flugplatz den Takeoff auf dem Highway oder anderen öffentlichen Straßen hat die Sicherheitsbehörde nicht gestattet.

Kfz-Führerschein und Flugschein notwendig

Starke Einschränkungen gibt es in punkto Zuladung. Das straßentaugliche Fluggerät bringt ein Leergewicht von 440 Kilogramm auf die Waage, weitere 210 Kilogramm könnte es stemmen. Doch für die Zulassung als leichtes Sportflugzeug (LSA, Light Sport Aircraft) muss das Gewicht beim Abheben unter 600 Kilogramm liegen. Zwei Passagiere mit normaler Statur und kleinem Handgepäck dürften gerade so unter dem Limit bleiben. Für den Betrieb auf dem Asphalt und in der Luft muss der Pilot über einen Kfz-Führerschein und einen Flugschein für Sportpiloten verfügen.

In 20 Flugstunden zum Schein

Der Hersteller baut die Transition auch in einer Schulflugzeugversion mit zweitem Steuerknüppel und bietet das nötige Flugtraining an. In 20 Flugstunden lasse sich der erforderliche Schein erwerben, stellt Terrafugia Kaufinteressenten in Aussicht.

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