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Landwind: Zweiter Anlauf des China-Autos in Deutschland

16.09.2010, 10:54 Uhr | mid, Auto-Reporter.NET, mid, t-online.de

Landwind: Zweiter Anlauf des China-Autos in Deutschland. Landwind CV-9 (Foto: Landwind)

Landwind CV-9 (Foto: Landwind)

Es war ein verpatzter Start, den der chinesische Hersteller Jiangling Motors Holding (JMH) vor fünf Jahren mit seinem Geländewagen der Marke Landwind hingelegt hatte. Die Crashergebnisse waren katastrophal. Seither ist die Marke hierzulande keine unbekannte. Jetzt bereitet JMH nach Informationen der "Automobilwoche" einen Neustart vor. Diesmal soll der Familien-Van CV-9 unter der Marke Landwind die Kunden überzeugen.

Bereits im November soll es in den Niederlanden so weit sein, der Deutschland-Start sei für kommendes Frühjahr geplant, berichtet die Branchenzeitung. Vorgesehen seien fünfzig Händler, die den Landwind zusätzlich zu ihren anderen Fahrzeugen im Programm haben.

Landwind CV-9 an europäischen Stand angepasst

Der Familien-Van, der in China schon "eine ganze Weile verkauft werde", sei technisch verändert und dem europäischen Standard angepasst worden, sagte Joachim Getz, der Vertriebspartner der Chinesen. Zwei Crashtests beim TÜV Rheinland hat das Fahrzeug bereits über sich ergehen lassen müssen.

Elektrik kommt von Bosch

Der CV-9 enthält nun zahlreiche Komponenten deutscher Zulieferer. So stammt die Elektrik von Bosch. Den CV-9 bietet der Hersteller zum Einstiegspreis von 14.995 Euro an. Der Landwind hat serienmäßig eine Klimaanlage, Parkassistent, CD-Radio und elektronische Bremskraftverteilung an Bord. Allerdings verfügt der Van nur über Airbags für Fahrer und Beifahrer, zusätzliche Airbags fehlen. Überdies hat der Wagen bislang keinen EuroNCAP-Test absolviert.

Chrashtest-Desaster mit Geländewagen

Mit dem Preis wäre der Landwind trotz der Defizite bei der Sicherheitsausstattung ein attraktives Angebot bei den Familien-Vans. Viele Fahrzeuge dieser Gattung kosten weit über 20.000 Euro. Doch ob die Marke so den desaströsen Auftritt vor einigen Jahren mit einem SUV vergessen machen kann, bleibt anzuwarten. Der Landwind-Geländewagen war 2005 wegen eines katastrophalen Ergebnisses im ADAC-Crashtest in Deutschland gescheitert. In der 20-jährigen Geschichte der ADAC-Crashtests hat noch kein Fahrzeug schlechter abgeschnitten. Der Import für das China-SUV wurde eingestellt. Später hat der Hersteller allerdings beim Fahrzeug nachgebessert.

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