27.04.2011, 10:56 Uhr | mid
Renault Captur (Foto: Renault)
Das Konzeptauto Renault Captur, das auf dem Genfer Salon im Frühjahr präsentiert wurde, soll in zwei Karosserieversionen in Serie gehen. Das berichtet das Magazin "Autocar" unter Berufung auf Insiderinformationen.
Die eine Variante soll als fünftüriges Crossover ähnlich wie der Nissan Juke - mit dem sich der Neue auch die Plattform teilt - zu den Händlern rollen. Zudem ist ein dreitüriges coupéhaftes Modell in Planung. Der Fünftürer soll in zwei Jahren serienreif sein, der Dreitürer könnte kurz darauf folgen.
Kraftvoll und muskulös rollt die 4,22 Meter lange Studie daher. Und dies hat einen guten Grund: "Ausgangsbild war ein Sprinter mit gespannten Muskeln im Startblock, dessen Energie beim Abfeuern der Startpistole mit einem Schlag entfesselt wird", erklärt der Designer Joe Lozano zum Aussehen des Crossovers.
Bemerkbar macht sich dies unter anderem in der wuchtigen Front mit dem verhältnismäßig kleinen Kühlergrill, in dessen Mitte das Markenlogo prangt. Mattlackierte Kotflügel unterstreichen diesen Eindruck ebenso wie die 22-Zoll-Felgen. Als Dach dient ein festes Hardtop, das sich leicht abnehmen lässt. Dadurch verwandelt sich das Coupé in einen Roadster.
Durch die Flügeltüren kommt man in den futuristischen Innenraum. Die Kohlefaser-Schalensitze für Fahrer und Beifahrer sind an der Mittelkonsole befestigt, so dass sie in der Luft zu schweben scheinen. Neue Materialien ermöglichen außergewöhnliche Lichteffekte. Den gesamten Innenraum ziert ein Netz aus elastischen Seilen.
Neben der optischen Akzentuierung können die Seile zum Befestigen des Gepäcks im Kofferraum oder als Hängematte genutzt werden. Die Seitenteile beherbergen zwei ausziehbare Sitzlehnen, die mit Kopfstützen und Sicherheitsgurten ausgestattet sind. Dadurch wird der Captur zum Viersitzer.
Den Vortrieb besorgt ein 1,6-Liter-Turbodiesel, der 150 PS leistet. Kombiniert mit dem Doppelkupplungsgetriebe stößt die Studie weniger als 99 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Mit an Bord ist außerdem das Visio-Fahrerassistenzsystem. Über eine Kamera an der oberen Windschutzscheibe beobachtet es die Verkehrsumgebung, um den Fahrer rechtzeitig vor Hindernissen oder Gefahrenstellen zu warnen.
27.04.2011, 10:56 Uhr | mid
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