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Porsche Panamera S Hybrid im Test

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Porsche Panamera S Hybrid: lautloser Segeltörn

17.05.2011, 13:00 Uhr | Press-Inform

Porsche Panamera S Hybrid im Test. Porsche Panamera S Hybrid (Foto: Porsche)

Porsche Panamera S Hybrid (Foto: Porsche)

Der Porsche Panamera ist die sportlichste Luxuslimousine in Deutschland. Der noch sparsamere Panamera Diesel kommt im Herbst, doch bereits die 380 PS starke Hybridversion schafft einen beeindruckenden Spagat. 270 km/h Spitze stehen ein Normverbrauch von 6,8 Litern gegenüber.

Porsche Panamera Hybrid: Für Asien und Ausland gemacht

Während sich in Deutschland viele Langstreckenfahrer bereits auf den Porsche Panamera Diesel freuen, hat der 4,97 Meter lange Panamera S Hybrid vorrangig USA und Asien im Blick. Hier soll er Hybridversionen von BMW 7er, Mercedes S-Klasse und Lexus LS zeigen, dass ein Teilzeit-Elektromodell nicht nur sparsam sein und Spaß machen, sondern auch mit echten Porsche-Attributen glänzen kann.

Nur 7,1 Liter Verbrauch laut Datenblatt

Der Panamera S Hybrid geht daher nicht nur mit einem avisierten Normverbrauch von rund sieben Litern auf internationale Werbetour, sondern mit einem Gesamtpaket, das einigen Konkurrenten die Schamesröte ins Gesicht treiben dürfte. Die Zuffenhausener geben bei ihrem zweiten Hybridmodell nach dem Cayenne einen Verbrauch von 7,1 Litern auf 100 Kilometern an, 8,5 Liter Verbrauch waren es beim Test im Gebirge.

Auto 
Niedrigster Verbrauchswert der Firmenhistorie

Panamera S Hybrid ist sparsamster Porsche aller Zeiten. zum Video

Mit Energiesparreifen ist noch mehr drin

Wer sich für die eigens entwickelten Michelin-Energiesparreifen entscheidet, drückt den Normdurst sogar auf 6,8 Liter. "Das entspricht einer Gesamtreichweite von bis zu 1470 Kilometern. Das bot bisher kein anderer Porsche“, so Projektleiter Andreas Jaksch. Das zwischen Motor und Wandlerautomatik versteckte Elektromodul mit 47 PS und 300 Newtonmeter maximalem Drehmoment ist dabei ein effektvoller Helfer für den Sechszylinder, der die Hauptarbeit leistet.

Niedertouriges Fahren mit E-Motor noch leichter

Den V6-Kompressor kennt man von verschiedenen Audi-Modellen. Der aufgeladene Sechszylinder schlägt sich mit dem angeschlossenem Elektromotor weit besser als ohne. "Wir fahren durch den E-Motor und die Achtstufenautomatik selten mit mehr als 2000 Umdrehungen “, erläutert Panamera-Baureihenleiter Dr. Michael Steiner, "damit werden die Nachteile eines Kompressors im hohen Drehzahlbereich ausgeglichen.“

Hybridversion nicht ganz so bissig

Die Fahrleistungen des mindestens 106.000 Euro teuren Porsche Panamera S Hybrid sind auf dem Papier eindrucksvoll. 0 auf 100 km/h in sechs Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h bietet derzeit kein anderes Hybridmodell. Die Gesamtleistung von beiden Antriebsmodulen liegt bei 380 PS und 580 Newtonmeter. Das Triebwerk hängt allerdings nicht ganz so bissig am Gas, wie man es von einem Porsche erwartet, der ein "S“ im Namen trägt. Doch der Vortrieb ist bei entsprechenden Leistungsabfragen mächtig.

Auch "Segeln" ist möglich

Was fehlt, ist der typische Porsche-Sound. Eindruck schinden kann hierbei nur, wer lautlos durch die City gleitet oder in langsamer Schleichfahrt ahnungslose Passanten auf dem Parkplatz überrascht. Dabei hat das Hybridmodul nicht nur bei langsamer Fahrt seine Vorteile. Ist der Panamera S Hybrid ohne Last unterwegs, schaltet sich der Verbrennungsmotor bis zu einer Geschwindigkeit von 165 km/h immer wenn es möglich ist ab. Dieser Betrieb ähnlich einem Segelflieger ist bei normalem Landstraßen- oder Autobahntempo kaum spürbar. "Rein elektrisch kann der Panamera S Hybrid bis 85 km/h fahren“, so Andreas Jaksch.

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Im Cockpit alle Verbraucher im Blick

Der Drehzahlmesser in der Cockpitmitte gibt ein analoges Zeugnis vom aktuellen Betriebszustand des Triebwerks. Wer seinen Mitfahrern den Fahrbetrieb visualisieren möchte, kann auf dem großen Multifunktionsbildschirm grüne Balken leuchten lassen. Zwischen 50 und 60 Prozent der Fahrt schläft der Verbrenner - oder noch mehr. "Leider sinkt dadurch nicht auch der Verbrauch um den entsprechenden Anteil“, erklärt Dr. Michael Steiner, "wir schalten den Verbrenner beim Niederlastanteil aus. Schließlich wird beim Anfahren und Beschleunigen der meiste Kraftstoff verbraucht.“

Schwergewicht Porsche Panamera

Das gut 60 Kilogramm schwere Akkupaket liegt versteckt unter dem Kofferraumboden und reduziert das Ladevolumen auf 337 bis 1155 Liter. Anzumerken ist dem Porsche Panamera S Hybrid dabei insbesondere, dass er mit knapp zwei Tonnen jetzt erst recht alles andere als ein Leichtgewicht ist. Insgesamt bringt der Hybridantrieb über 200 Kilogramm mehr als der normale Panamera V6 auf die Fahrzeugwaage. Denn der Akku im Heck arbeitet noch mit der wenig innovativen Nickelmetallhydrid-Technik. Doch noch nie ist ein Porsche sparsamer gewesen - bis auf den Panamera Diesel. Der verbraucht nur 6,3 Liter.

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