05.09.2011, 11:29 Uhr | Patrick Schäfer, t-online.de
Auch Polen hat eine Autoindustrie: Zulieferer stellen viele Teile für ausländische Marken her, Modelle wie der Fiat Panda oder auch der 500 laufen hier vom Band. Aber für eigene Autos sind die Nachbarn nicht bekannt. Nun gibt es bald eine polnische Automarke, die für Aufsehen sorgen wird. Denn das Modell Arrinera ist ein Sportwagen der Superlative.
Von weitem könnte man den Arrinera für einen Lamborghini halten: Die ultraflache Karosserie aus Stahl und Karbon zeigt an der Front lang gezogene Scheinwerfer und eckige Lufteinlässe, auch die nach oben öffnenden Scherentüren verstärken die Ähnlichkeit mit den italienischen Sportwagen. Am kantigen Heck strahlen links und rechts fünf LED-Streifen, die Doppelendrohre der Auspuffanlage sitzen mittig und sollen an das Triebwerk eines Düsenjets erinnern.
In der Tat arbeiten die Polen mit einem versierten Sportwagenhersteller zusammen: Der Brite Lee Noble ist als Aufsichtsrat von Arrinera auch verantwortlich für Technik, Design und Produktion. Die Firma Noble Automotive hat erst vor kurzem ihren neuen Supersportwagen M600 präsentiert.
Der Arrinera soll einen 6,2 Liter großen V8-Motor eingepflanzt bekommen, der 650 PS leistet und 820 Newtonmeter Drehmoment auf die Kurbelwelle stemmt. Damit rast der Bolide in unter vier Sekunden auf Tempo 100, 200 km/h sollen in weniger als zehn Sekunden anliegen, in weniger als 30 Sekunden sind die 300 km/h erreicht. Auch umgekehrt geht es schnell: Laut Hersteller sollen die 19-Zöller des Arrinera dank Keramik-Bremsen von 300 km/h in weniger als sieben Sekunden wieder zum Stillstand kommen.
Der Innenraum des polnischen Lambo-Killers ist mit Leder ausgeschlagen und glänzt mit vielen Karbonelementen. Vier-Punkt-Gurte und Überrollbügel sorgen für Sicherheit, Audioanlage, elektrische Fensterheber und Klimaanlage für Komfort. Der Preis für den polnischen Supersportwagen soll laut Hersteller bei etwa 115.000 Euro liegen.
Auch nach dem Supersportwagen soll es weitergehen: Arrinera plant ein weiteres Modell. Das Spaß-Auto soll entweder ein- oder zweisitzig sein, keinen Kofferraum besitzen und weniger als 500 Kilogramm wiegen - aber zwischen 200 und 300 PS Leistung bringen. Das alles zu einem angepeilten Preis von etwa 80.000 Euro. Zudem beteiligen sich die Polen am britischen Sportwagen Fenix. Insgesamt will Arrinera 600 bis 700 Autos insgesamt pro Jahr produzieren.
05.09.2011, 11:29 Uhr | Patrick Schäfer, t-online.de
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