Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Neuvorstellungen >

Fiat Freemont: Italo-Ami mit überzeugendem Preis-Leistungsverhältnis

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Fiat Freemont: Italo-Amerikaner mit vielen Qualitäten

08.09.2011, 13:59 Uhr | Timo Bürger, Mailand/Lugano, t-online.de

Fiat Freemont: Italo-Ami mit überzeugendem Preis-Leistungsverhältnis. Fiat Freemont (Foto: Timo Bürger/ t-online.de)

Fiat Freemont (Foto: Timo Bürger/ t-online.de)

Nein, wie ein Fiat sieht der wirklich nicht aus: Und auch der Name klingt nach etwas anderem als nach Bella Italia. Breit, bullig, amerikanisch. Der Fiat Freemont ist das erste größere Projekt zwischen den Italienern und dem amerikanischen Hersteller Chrysler (an denen die Italiener seit kurzem die Mehrheit halten). Am 10. September steht der neue Italo-Ami bei den Händlern - also schnell noch eine Testfahrt mit dem "Produkt zweier Welten" (Fiat).

Fiat Freemont: eigentlich ein Dodge Journey

Das "Vielzweck-Familienfahrzeug" ist eine Mischung aus Kombi, SUV und Van und kann seine amerikanischen Wurzeln natürlich nicht verleugnen. Autokenner identifizieren an der bulligen Front, der kantigen Seitenlinie und dem kraftvollen Heck einen Dodge Journey (die zu Chrysler gehören).

Fahrwerk für Europa konstruiert

Dennoch ist der Freemont mehr als ein Dodge mit Fiat-Plakette auf dem Kühlergrill. Das Fahrwerk wurde auf europäische Bedürfnisse getrimmt. Und tatsächlich ist Fiat eine ausbalancierte Abstimmung gelungen. Weder butterweich noch bretthart lässt sich der fast 4,90 Meter lange Wagen kommod durch die teils welligen Straßen des Tessins dirigieren. Zwar ist in forscher angesteuerten Kurven durchaus eine Wankneigung spürbar; die ist allerdings bei einer Höhe von 1,72 Meter kaum vermeidbar - und auch nicht wirklich störend.

Auto 
Neue Technik im Fiat 500

Ist der neue Benzinmotor wirklich so umweltfreundlich? zum Video

Leicht zu lenken, aber etwas unübersichtlich

Auch die Abstimmung der Lenkung ist gelungen. Nicht allzu direkt - aber doch so direkt wie nötig lässt sich der Freemont problemlos steuern. Der Handschalter dürfte allerdings etwas knackiger einrasten, weniger Spiel wäre mehr. Einpark- und Wendemanöver stellen keine allzu große Herausforderung da. Parksensoren sind aber ein Muss: Fünf Kopfstützen im Rückspiel verstellen den Blick nach hinten. A propos Blick: Auch das Ende der Motorhaube ist für den Fahrer nicht zu erkennen - der Blick endet an den Scheibenwischern.

Moderater Durst

Überraschend, aber erfreulich: Trotz seiner Größe und seines Gewichts (mit Zwei-Personen-Belegung wird die Zwei-Tonnen-Marke geknackt) begnügt sich der Wagen mit nur gut sieben Liter Dieselkraftstoff. Beim 170-PS-Diesel sind es ein paar Zehntel mehr. Zwar sind die 30 Mehr-PS gegenüber dem kleineren Aggregat durchaus spürbar, aber nicht unbedingt notwendig. Auch der 140 PS starke Multiair erfüllt seine Primäraufgabe gut: Kind und Kegel unaufgeregt durch die Gegend zu kutschieren. Das Drehmoment von 350 Newtonmeter ist bei beiden überarbeiteten 2,0-Liter-Mulitiair-Motoren ohnehin gleich - und auf Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit kommt es bei einem Familientransporter nun wirklich nicht an.

Stauraum und Ablagen ohne Ende

Auch im Innenraum macht sich der Ami bemerkbar, was durchaus nicht negativ gemeint ist: Eine Dreizonen-Klimaautomatik (vorne und zweite/dritte Sitzreihe sowie links und rechts) belüftet jeden nur erdenklichen Quadratzentimeter. 25 Ablagen mit einen Stauvolumen von 140 Litern offeriert Fiat, Wer will, kann also einen halben Wochenendeinkauf ohne Klappboxen im Auto verstauen. Wer hinten doch lieber Kisten und Kästen einlädt, sollte auf seinen Kopf aufpassen. Die Heckklappe kommt Personen, die größer als 1,80 Meter sind, doch gefährlich nahe.

Angenehmes Interieur

Ansonsten präsentieren sich Innenraum und Bedieneinheiten (auch diese wurden für den europäischen Markt angepasst) freundlich und verständlich. Die rot hinterlegten Instrumente sind gut abzulesen, Tasten und Schalter logisch angeordnet. Der eine oder andere Drehregler dürfte etwas präziser einrasten, ansonsten gibt es keinen Grund zur Klage.

Freemont kommt als Siebensitzer

Serienmäßig bietet Fiat den Freemont als Siebensitzer an - mit über "30 Sitzkonfigurationen". Der Vielzahl wegen bedarf es tatsächlich etwas Übung, bis der richtige Hebel gefunden wurde, um die Sitze in die gewünschte Position zu bringen. Ist der korrekte Griff einmal gefunden, können die Sitze geklappt/verschoben/versenkt/gezogen werden, bis der Arzt kommt.

Müssen drei Sitzreihen sein?

Das "klappt" auch ganz gut - ist unserer Überzeugung nach aber gar nicht nötig. Wer den Freemont als Siebensitzer nutzt, kann zwar eine halbe Fußballmanschaft zum Auswärtsspiel kutschieren. Wohin das Team dann Sporttaschen packen soll, ist fraglich. Dann bleibt hinten nur noch wenig Platz für Fußballschuhe und Trikots. Allerdings: In der dritten Sitzreihe ist es als 1,80 Meter großer Erwachsener tatsächlich auszuhalten - dann aber haben die Mitfahrer in Reihe zwei ihre liebe Not.

Sitzreihen streichen, Geld sparen

Unsere Empfehlung: Schenken Sie sich die dritte Sitzreihe - und sparen Sie Geld. Dann haben Sie immer noch einen großzügigen Fünfsitzer (auf denen in Reihe zwei auch groß gewachsene Personen genügen Kopf- und Beinfreiheit haben), einen richtig großen Laderaum und 500 Euro mehr im Geldbeutel.

Faire Preisgestaltung

Richtig viel Pluspunkte sammelt Fiat bei der Preisgestaltung. Mit dem 140-PS-Diesel beginnen die Preise ab knapp 26.000 Euro. Dafür ist bereits jede Menge serienmäßig drin. Klimaautomatik, Infotainment-System mit 4,3 Zoll großer Touchscreen, Tempomat, und Nebelscheinwerfer, um nur einige Features zu nennen. Der stärkere Diesel ist ab knapp 29.000 Euro zu bekommen, dann nur in der höherwertigen Ausstattung "Urban" (Bluetooth, Einparksensoren, elektrisch verstellbarer Fahrersitz beispielsweise).

Fazit Fiat Freemont: überzeugendes Familienfahrzeug

Fiat will wachsen - und braucht deshalb neue Modelle. 30.000 Einheiten wollen die Italiener vom Freemont in Europa im kommenden Jahr verkaufen. Der attraktive Preis, die umfangreiche Serienausstattung, der enorme Platz und das leichte Handling sprechen für den Freemont. Wer sich am Fiat-untypischen Design nicht stört und auch über die eine oder andere Kleinigkeit hinwegsehen kann, findet in der italienisch-amerikanischen Koproduktion ein überzeugendes, variables alltagstaugliches Familienfahrzeug.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 

Shopping
Shopping
Nur heute und nur für die 1.000 schnellsten Besteller

tolino page eBook-Reader zum Schnäppchenpreis von nur 49.- € statt 69.- € bei Weltbild.de. Shopping

Shopping
iPhone 7 32 GB im Tarif MagentaMobil L mit Handy

Nur 99,95 €¹. Nur online: 24 Monate 10 % sparen! bei der Telekom Shopping

Vernetzung
Christmas Shopping: Jetzt 15,- € Gutschein sichern!

Nur bis zum 14.12.16. Erfahren Sie mehr zur Aktion auf MADELEINE.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal