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Mercedes E superlight: Mercedes plant leichte E-Klasse aus Karbon

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Mercedes plant leichte E-Klasse aus Karbon

27.10.2011, 11:25 Uhr | t-online.de

Mercedes E superlight: Mercedes plant leichte E-Klasse aus Karbon. Mercedes E superlight (Foto: Auto Bild / Larson)

Mercedes E superlight (Foto: Auto Bild / Larson)

Mercedes-Benz setzt bei seinen zukünftigen Modellen mit alternativen Antrieben anscheinend auf extremen Leichtbau. So ist eine E-Klasse mit Karbonkarosserie im Gespräch.

Mercedes E superlight soll 2015 starten

Der Werkstoff Karbon spielt eine entscheidende Rolle. Laut "Auto Bild" plant Mercedes für 2015 eine viertürige Limousine im E-Klasse-Format, die extrem leicht sein soll. Der E superlight ist dank einer Karosserie aus Karbon nur 1,3 Tonnen schwer und bringt damit trotz Brennstoffzellen- oder Hybridantrieb etwa 350 Kilo weniger auf die Waage als eine konventionell angetriebene E-Klasse mit einer Karosserie aus Stahl.

Karbon hat Vorteile bei Gewicht und Steifigkeit

Grund für die Karbonplanungen ist das steigende Gewicht der Fahrzeuge. Und die Gewichtsspirale dreht sich durch Hybrid- und Elektroantriebe noch weiter nach oben und gefährdet damit Effizienz und Sicherheit. Leichtbau wird damit zu einer wichtigen Disziplin im Autobau. Karbon hätte darüber hinaus einen weiteren Vorteil. Der Werkstoff lässt Technikern und Designern ungeahnte Freiheiten. So soll der E superlight dank der hohen Steifigkeit von Karbon ohne B-Säule auskommen.

Zwei Alternativen zum E superlight denkbar

In der Chefetage um Daimler-Boss Dieter Zetsche werden insgesamt drei Karbon-Modelle diskutiert: Außer dem E superlight könnte es einen B clever geben, ein Hochdach-Fahrzeug im B-Klasse-Format, das dem BMW i3 Konkurrenz machen könnte.

Limousine am wahrscheinlichsten

Außerdem im Gespräch ist der SCS, ein Supersportwagen, der oberhalb des SLS positioniert ist. Am wahrscheinlichsten ist nach Informationen von "Auto Bild" aber der E superlight. Die Fertigung des E superlight könnte in den ersten zwei Jahren auf 20.000 Fahrzeuge im Jahr gesteigert werden.

Spaceframe aus Karbon

Im Gegensatz zu Wettbewerbern wie BMW setzt Mercedes auf eine ganzheitliche Karbonstruktur, also auf ein Kohlefaser-Spaceframe, bei dem Antrieb und Aufhängung direkt eingebunden sind. Das Know-how rund um den Werkstoff Karbon kommt von Toray, einem japanischer Kohlefaser-Spezialisten, mit dem Mercedes 2010 ein Joint Venture gegründet hat.

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