Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Neuvorstellungen >

Mazda3 MPS: Kompakter Krawallo für den Alltag

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Mazda3 MPS: Kompakter Krawallo für den Alltag

28.12.2011, 11:32 Uhr | Timo Bürger, t-online.de

Mazda3 MPS: Kompakter Krawallo für den Alltag. Mazda3 MPS (Foto: Timo Bürger/t-online.de) (Quelle: T-Mobile)

Mazda3 MPS (Foto: Timo Bürger/t-online.de) (Quelle: T-Mobile)

Vorne: Lufthutze, großes Maul, Schürze bis fast zum Boden. Hinten: Ein Spoiler, auf dem eine komplette Thekenmannschaft ihre Pils-Tulpen abstellen könnte. Der Mazda3 MPS zählt zu den auffälligsten und stärksten Kompaktwagen. Verspricht der Wagen zu viel oder hat er's wirklich drauf? Kurvengekratze mit dem 260 PS starken Krawallo.

Mazda3 MPS mit 260 PS

Den allzu ruppigen Ampelstart auf nassem Geläuf sollte man vermeiden, wenn man nicht die Blicke umherstehender Passanten auf sich ziehen will. 380 Newtonmeter bei bereits 3000 Touren und 260 PS sind eben eine ordentliche Packung für einen frontgetriebenen Kompaktwagen. Hier ist man mit besonnenem Gas- und Kupplungsspiel besser beraten.

Ab 3000 Touren dreht der Mazda richtig auf

Wer nicht auf Disco-ähnliches ESP-Lampen-Flackern steht, sollte bis zum dritten, vierten Gang behutsamer zu Werke gehen. Unter 2000 Umdrehungen verhält sich der Mucki-Japaner noch recht zivil. Ab 2500 Umdrehungen pumpt er die Muskeln auf, jenseits der 3000er-Marke geht der Wagen ab wie Usain Bolt aus den Startlöchern.

Auto 
Neuer Mazda CX-5 mit Skyactiv-Motor

Neuer Motor mit extrem niedrigem Verdichtungsverhältnis. Video: Mazda CX-5 mit Skyactiv-Motor

Tornadoroter Autobahnschreck

Richtig viel Spaß macht der Drehzahlbereich zwischen 4000 und 6000 Touren. Hier wird der Japaner zum tornadoroten Schreck vieler Business-Limousinen. Ab 160 km/h gibt der 2,3-Liter Turbo noch einmal ordentlich Zunder. Ab 200 km/h wird der MPS etwas zappelig - ohne allerdings beängstigend oder nervös zu wirken. Bei 250 km/h ist Sense, mehr will man mit einem 4,51 Meter langen Kompakten dann aber auch nicht fahren.

Für die Landstraße gemacht

Aber der MPS ist auch eher für flotte Landstraßen gemacht. Wer den Puls hochhält - also dauerhaft jenseits der 3000 Touren unterwegs ist - knüppelt mit viel Spaß um Kurven und Kehren. Dabei lässt sich der Wagen leicht einlenken und dank Sperrdifferenzial und aktiver Drehmoment-Regelung auch leicht beherrschen - wenngleich das Sportfahrwerk noch einen Tick straffer ausgelegt sein könnte.

Technische Daten Mazda3 MPS

Motor

PS

Vmax

Nm

0-100 km/h

CO2

Verbrauch

Preis

2,3 MZR DISI

260

250 km/h

380

6,1 s

224g

9,6 l

30.700 €

Wummern im Innenraum

Wer zum Fahrspaß und Turbopfeifen noch die knackige musikalische Unterhaltung braucht, ist mit den zehn Lautsprechern des Bose-Centerpoint-Systems gut bedient. Zwar klingen die Kalotten etwas dumpf - aber immerhin ist der Bass so durchschlagend, dass er die Heckscheibe tanzen lässt. Für den kleinen optischen Kick sorgt die blau illuminierte Mittelkonsole.

Innenraum ohne Ärgernisse

Ansonsten gibt der Innenraum keinen Grund zur Klage. Die Materialien sind weitgehend aus Plastik, aber sehr solide, die Bedienung einfach, die Rundumsicht in Ordnung. Auch der Kofferraum ist mit 340 Liter ausreichend groß. Vorne wie hinten finden Erwachsene ausreichend Platz. Kurz und gut: Der Mazda3 MPS ist eben nicht nur Rowdy, sondern auch ein funktionales, alltagstaugliches Gefährt.

Lässig schalten

Clever gelöst ist auch die nach vorne verschiebbare Armlehne. So lässt es sich - standesgemäß sehr lässig - mit aufgelegtem Ellenbogen schalten. Zack, zack, zack flutschen die sechs Gänge durchs Gehäuse: So muss es sein, wer sich "Mazda Performance Series" nennen will.

Unter zehn Litern geht es auch

Aber der Radaubruder kann auch richtig zahm sein. Wer den Gasfuß einigermaßen zähmt, kommt mit einem Verbrauch unter zehn Litern hin. Und das ist fast identisch mit dem 9,6 Litern aus dem Datenblatt. Sicher - bei derbem Geboller steht schnell mehr auf der Verbrauchsanzeige.

Fairer Preis

Zu guter Letzt kann Mazda noch richtig mit dem Preis punkten: Für 30.700 Euro gibt es den Kompaktkracher in Vollausstattung. Dazu zählen Bi-Xenon mit Kurvenlicht, das schon erwähnte Soundsystem, Sitzheizung, elektrisch anklappbare Außenspiegel, Teilledersitze, 18-Zöller und und und. Zum Vergleich ein ähnlich starker Golf R schlägt bereits mit gut 37.000 Euro zu Buche - ohne voll ausgestattet zu sein.

Navi-Bildschirm etwas klein geraten

Nichtsdestotrotz noch ein Verbesserungsvorschlag: Das Display für das Navi hat Spielkartengrößen - und nicht jeder Adleraugen. Dafür ist der Mega-Spoiler nicht zu übersehen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal