Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Neuvorstellungen >

Golf 7: So kommt der neue Kompaktwagen

...

VW Golf VII: keine Experimente

31.01.2012, 12:07 Uhr | Mario Hommen, Autoscout24

Golf 7: So kommt der neue Kompaktwagen. Das wird der neue VW Golf. (Retusche: Schulte-Design)

Das wird der neue VW Golf. (Retusche: Schulte-Design)

Unser modernes Leben scheint immer schneller getaktet, hektischer und kurzweiliger. Einen guten Beleg für diese These liefert eine der ganz großen Konstanten im Autobau: der Golf. Blieben die ersten beiden Generationen noch jeweils neun Jahre am Markt, verkürzte sich die Zeit bei Generation V auf fünf Jahre und beim VI auf nur vier Jahre. Denn schon Ende 2012 folgt der Golf VII. Dieses Mal eine echte Neuauflage mit neuer Plattform, die viele Innovationen mit sich bringt.

VW Golf VII: neue Akzente

Bereits optisch wird der Golf VII auffällig neue Akzente setzen. Hatte der Wechsel von V zu VI noch Facelift-Charakter, so soll man den VII auch als echte Neuheit wahrnehmen. Die Frontscheibe wird flacher verlaufen, das Fahrzeug insgesamt etwas niedriger ausfallen und der Fahrzeugkörper gestreckter wirken. Zudem fällt die Karosserie etwas breiter aus und sorgt eine stärkere Betonung der Horizontalen, ganz nach aktueller VW-Mode,  für einen stämmigen und gedrungenen Eindruck.

Der Golf soll wertiger werden

LED-Lichttechnik, feine Linien und markante Sicken im Blech werden den aerodynamisch optimierten Golf moderner, agiler und wertiger erscheinen lassen. Diesen Eindruck dürfte auch die Front mit prominenter inszenierten Luftöffnungen und mehr Chrom-Chic unterstreichen.

Auto 
Eine Erfolgsgeschichte: 35 Jahre Golf GTI

Viel hat sich verändert, der Kult- charakter ist geblieben. zum Video

Golf bleibt Golf

Doch trotz vieler Änderungen wird der neue Golf auch unverkennbar ein Golf bleiben. Die breite C-Säule - für Fahrschullehrer mit Schulterblick-Fetisch stets ein Graus - wird wieder ganz klar die klassische Golf-Linie betonen. Auch die seitliche Fenstergrafik und das klassische Steilheck werden ganz typisch das hinlänglich bekannte Golf-Thema aufgreifen. Experimente oder radikale Brüche sind also keine angesagt, sondern eine VW-typische, behutsame Modernisierung.

Modularer Querbaukasten

Im Zusammenhang mit dem Golf VII wird vielfach vom neuen, kostenoptimierten modularen Querbaukasten gesprochen. Dahinter verbirgt sich nichts weiter als eine Plattform, die quer eingebaute Motoren vorsieht und im gesamten VW-Konzern groß Karriere machen soll. Viele andere VW-Baureihen und darüber hinaus viele Modelle anderer VW-Marken werden auf ihr entstehen. Dabei macht der Megaseller Golf nicht einmal den Anfang: Diesmal wird Audi die Ehre zuteil, den neuen A3 bereits im Frühjahr 2012 auf der neuen Basis in den Markt zu bringen.

Seat zieht mit dem Leon nach

Ebenfalls noch 2012 wird auch die spanische Tochter Seat den neuen Leon hierauf aufbauend ins Rennen schicken. Allen gemein wird übrigens eine mittlere Gewichtsersparnis sein: Mindestens 50 Kilogramm dürften Derivate der neuen Plattform im Vergleich zum Vorgänger jeweils abspecken, bei gleichzeitig erhöhter Karosseriesteifigkeit.

Viele Varianten geplant

Darüber hinaus werden auch diverse Golf-Derivate auf Basis des neuen modularen Querbaukastens in den kommenden drei Jahren folgen. Selbstverständlich wird VW den Golf als Zwei- und Fünftürer bringen, werden die Starkmodelle GT, GTD, GTI und R mit ein paar Extra-PS bei weniger Verbrauch antreten. Und dann sind es die Baureihen Golf Plus, Cross Golf, Golf Variant und später auch das Golf Cabriolet, die in Neuauflage folgen werden. Ebenso die entfernteren Verwandten Golf-Brüder Touran und Tiguan werden innerhalb der nächsten drei Jahren vom allgemeinen Generationswechsel im C-Segment profitieren.

Auto 
BMW 1er misst sich mit vier Konkurrenten

Wird die Kompaktklasse neu aufgemischt? zum Video

Kannibalisierungseffekte befürchtet

Etwas spannender ist noch die Frage nach Neuauflagen von Scirocco und Eos. Die Verkaufszahlen der in Portugal produzierten Golf-Brüder sind zumindest hierzulande nicht gerade erbaulich. Und dann kommt es hier innerhalb der Marke VW auch noch zu Kannibalisierungseffekten, so dass Golf Cabriolet mit dem Eos und sportliche Golf-Derivate mit dem Scirocco konkurrieren.

Viele Konkurrenten

Andererseits: Mit Hyundai Veloster oder Opel Astra GTC sind direkte Scirocco-Konkurrenten angetreten, denen VW eigentlich etwas dramatischeres als einen sportlichen Dreitürer-Golf entgegensetzen müsste. Und auch mit dem variablen Metalldach des Eos könnte VW versucht sein, die wachsende Schar der CC-Fans bei der Stange zu halten. Ein Sonderfall wird übrigens der Beetle bleiben, der erst vor wenigen Monaten auf Basis des Golf VI neu aufgelegt wurde und der noch viele Jahre auf dieser Plattform vor allem in den USA verkauft werden wird.

Bewährte Aggregate

Doch zurück zum Golf VII: Antriebsseitig wird VW zunächst mit weitgehend bekannten Motoren antreten. Bei den Benzinern wird es wohl zunächst die Vierzylinder 1,2 und 1,4 TSI geben. Das Leistungsspektrum der aufgeladenen Downsizing-Motoren dürfte dann wie bisher von 85 bis 170 PS reichen. Für die starken Golf-Derivate kommt dann wieder ein überarbeiteter Zweiliter-TSI mit mindestens 220 PS. Als Neuheit wird es eine bedarfsgerechte Zylinderabschaltung geben, die Audi im Sommer 2012 bereits für den A1 anbieten wird. Hier sollen Verbrauchswerte unter fünf Liter möglich sein bei dennoch lustbetonten 140 PS, die der turbogeladene 1,4-Liter-Benzindirekteinspritzer auf Wunsch mobilisieren kann.

Diesel werden nicht überraschen

Auch bei den Dieselaggregaten sind vorläufig keine Überraschungen zu erwarten. Es bleibt bei den Vierzylindern mit 1,6 oder zwei Liter Hubraum mit einem Leistungsspektrum von 105 bis 140 PS. Als Novum könnte möglicherweise der 180 PS starke Zwei-Liter mit doppelter Turboaufladung kommen. Eine besonders sparsame Bluemotion-Version ist natürlich Ehrensache und dürfte diese der Drei-Liter-Normverbrauchsmarke verdächtig nahe kommen.

Antriebe werden elektrisch

Doch der Bluemotion-Diesel wird nicht der einzige Ökoantrieb sein. Erdgas wird ein Thema bleiben und vor allem aber die Elektrifizierung vorangetrieben. Sehr wahrscheinlich wird VW bereits 2013 einen Plug-in-Hybrid anbieten, dessen E-Motor nicht nur beim Spritsparen hilft, sondern sogar dank größerer Batterien auf kürzeren Strecken rein elektrisches Fahren möglich macht. Es wird parallel einen reinen E-Golf mit rund 180 Kilometer Aktionsradius geben. Einen Ausblick auf den ebenfalls für 2013 anvisierten Stromer hat VW Anfang 2012 mit der Studie E-Bugster gegeben.

Mehr Platz, mehr Schick

Bleibt noch die Frage nach dem Innenraum: Hier wird man sich ebenfalls wieder wie in einem Golf fühlen. Aufgeräumt, höchst funktional und wohl noch ein Quäntchen edler dürfte sich das Cockpit präsentieren. Außerdem wird sich das Platzangebot dank eines längeren Radstands für Passagiere und Gepäck leicht verbessern.

Internet im Auto ist ein Thema

Ganz wichtig für die Zukunft wird die Online-Anbindung werden. Hier wird es VW optional ermöglichen, den Golf zum vollvernetzen WLAN-Hotspot aufzurüsten. Ist das Fahrzeug internetfähig, werden die Möglichkeiten onlinebasierter Dienste schier grenzenlos sein. Die Integration von Google Maps in die Navigation, eine dynamische Echtzeit-Routenführung, Web-Radio, Reise-Apps oder das Vorlesen von Emails sind nur einige wenige Beispiele.

Neuer Infotainmentbaukasten

Die gesamte Infotainment-Technik des Golf wird übrigens neu entwickelt und baut auf einem kompakten modularen Infotainmentbaukasten mit Steckmodul auf. Der Clou: Die Elektronikeinheit lässt sich nach ein paar Jahren durch einfachen Austausch aktualisieren.

Diverse Assistenzsysteme

Ebenfalls aktualisiert und erweitert werden die Assistenzsysteme des Golf. Hier werden unter anderem ein Tempomat mit Abstandsregelug, eine Verkehrsschild-Erkennung, ein Spurhalte- sowie ein erweiterter Parkassistent kommen. Auch ein City-Notbremsassistent ist wahrscheinlich. Vielleicht wird VW sogar das bei Audi eingeführte Head-up-Display im Golf anbieten.

Premiere in Paris 2012

Premiere feiert der Golf übrigens Ende September 2012 auf dem Pariser Autosalon. Nur wenige Wochen später soll die siebte Generation in den Markt kommen. Vermutlich wird es beim Basispreis von rund 17.000 Euro bleiben. Die Einsparungen in der Produktion, die VW vor allem dank der neuen Plattform erreicht, werden wohl nicht an den Kunden weitergegeben.

 
Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Kleinwagen 
Die fünfte Generation Opel Corsa

Die schöne und fließende Form verleiht dem Flitzer Persönlichkeit und Charakter. Video

Fotoshow 
Leichtbau-Hybrid

Renaults Ein-Liter-Auto heißt Eolab. mehr

Anzeige

Shopping
Shopping 
Schnell aufgeheizt: Hand- dampfreiniger "clean maxx"

Sauberkeit bis in die kleinste Ecke und das mit bis
zu 3 bar Druck. Für 29,99 € bei Weltbild.de.

Shopping 
Die neuen Trend-Lieblinge im Herbst bei MADELEINE

Raffinierte Capes, elegante Pullover und feminine Leder-Highlights - jetzt entdecken! bei MADELEINE

Shopping 
Neues in Sachen Wolle entdecken

Softe Herbstfarben & noch softeres Material ergeben einen super-femininen Cardigan. zum Special

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITBAURCECILmedpexdouglas.deWENZ

Anzeige