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Audi Q5: Produktion von Ingolstadt nach Mexico verlagert

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Audi verlagert Q5-Produktion von Ingolstadt nach Mexico

19.04.2012, 10:58 Uhr | dpa

Audi Q5: Produktion von Ingolstadt nach Mexico verlagert. Audi Q5: Produktion wird von Ingolstadt nach Mexiko verlagert (Quelle: Hersteller)

Audi Q5: Produktion wird von Ingolstadt nach Mexiko verlagert (Quelle: Hersteller)

Audi will die Produktion seines SUV Q5 von Ingolstadt nach Mexiko verlagern und eine Milliardensumme in den neuen Standort stecken.

150.000 Q5 pro Jahr aus Mexiko

In Mexiko sollen pro Jahr 150.000 Einheiten des Q5 produziert werden, wie Audi-Chef Rupert Stadler am Donnerstag vor Beginn der VW-Hauptversammlung in Hamburg sagte. In Ingolstadt werde der Schritt aber keinen Stellenabbau zur Folge haben, sagte ein Audi-Sprecher.

A3, A4 und A5 bleiben in Ingolstadt

Der Standort arbeite bereits an seinen Auslastungsgrenzen und könne die freiwerdenden Kapazitäten nutzen, um das Wachstum der anderen Baureihen zu sichern. In Ingolstadt beschäftigt Audi rund 30.000 Mitarbeiter. Dort werden neben dem Q5 auch der A3, A4 und A5 gebaut.

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Mexiko bewährter Automobilstandort

Die Investitionen in das neue Werk liegen nach Worten von Stadler bei weniger als zwei Milliarden Euro. In Europa und China sei man bereits sehr gut aufgestellt und Mexiko biete nun als bewährter Automobilstandort beste wirtschaftliche Voraussetzungen für eine Audi-Produktion. Die Konzernmutter Volkswagen ist bereits mit einem Automobilwerk in Puebla und mit einem Motorenwerk in Silao vertreten.

2016 geht es in Mexiko los

Mit dem Werk in Mexiko, das 2016 in Betrieb gehen soll, komme Audi dem Absatzziel von zwei Millionen Einheiten bis 2020 ein gutes Stück näher, hieß es. Im vergangenen Jahr hatte Audi so viele Autos wie nie zuvor verkauft, der weltweite Absatz lag bei rund 1,3 Millionen Fahrzeugen.

Audi kauft Ducati

Am Mittwoch war zudem bekanntgeworden, dass Audi die italienische Motorradschmiede Ducati kauft. Über den genauen Preis sei Vertraulichkeit vereinbart worden, hieß es. Nach Informationen aus Branchenkreisen liegt er bei rund 860 Millionen Euro. Stadler setzt große Hoffnungen in den Neuerwerb: "Mit Ducati haben wir die traditionsreichste Premiummarke im Zweiradgeschäft erwerben können." Das Management bei Ducati soll an Bord bleiben.

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