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Imperia: Retro-Sportler mit Hybrid-Antrieb

26.06.2012, 15:19 Uhr | mid

Imperia: Retro-Sportler mit Hybrid-Antrieb. Imperia GT (Quelle: Hersteller)

Imperia GT (Quelle: Hersteller)

Ziemlich bullig und klassisch-elegant zugleich sieht der Imperia GT aus Belgien aus. Außen glänzt der Sportler mit einem Retro-Design im Stil der 1930er und 40er Jahre. Der Antrieb ist jedoch hochmodern: Ein Plug-in-Hybrid mit einer Systemleistung von 252 kW/343 PS treibt den Wagen an. Auf Knopfdruck kann der Fahrer den sportlichen Belgier auch rein elektrisch fahren - und zwar bis zu 70 Kilometer weit.

Der Hybrid leistet eine Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h in vier Sekunden. Der 1,6-Liter-Vierzylinder mit Direkteinspritzung und Turboaufladung trägt mit 156 kW/209 PS dazu bei. Der 100 kW/134 PS starke E-Motor bezieht seine Leistung aus einer Lithium-Polymer-Batterie, die sich an einer 220-Volt-Steckdose in fünf Stunden aufladen lassen soll.

Mischung aus Hot Rod und Roadster

Beim Exterieur kombinierten die Designer Elemente eines amerikanischen Hot Rod aus den 40er Jahren mit Stilelementen englischer Roadster aus den 30ern à la Morgan. Die runden Formen, die kleinen Rundscheinwerfer und die ausgestellten, geschwungenen Kotflügel schaffen eine Optik im Retro-Styling. Vom Interieur haben die Belgier indes noch keine Fotos veröffentlicht. Nach Aussage des Herstellers soll der Innenraum puristisch und ohne großen Schnickschnack gestaltet sein.

Imperia kostet fast 100.000 Euro

94.500 Euro ruft der Hersteller auf. Moderne Komfortausstattung und Assistenzsysteme gibt es gegen Aufpreis. Angeblich liegen schon mehr als 300 Bestellungen vor. Wann der GP allerdings zum Kunden rollt, ist noch ungewiss.

Wiederbelebt nach über 50 Jahren

Imperias große Zeit liegt eigentlich in der Vergangenheit: Das Unternehmen baute zwischen 1906 und 1957 Automobile und galt als eine der prestigeträchtigsten Automarken Belgiens. Das Modell "1100" von 1923 war sogar im Motorsport erfolgreich. Neben eigenen Modellen stellte Imperia auch Autos anderer Marken in Lizenz her, so zum Beispiel von Adler und Standard-Vanguard. 2008 kaufte ein belgisches Unternehmen die Namensrechte, um die Marke wiederzubeleben.

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