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Land Rover Freelander: Modellpflege für den britischen Kompakt-SUV

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Land Rover Freelander: Modellpflege für den Briten

04.12.2012, 09:51 Uhr | mid

Land Rover Freelander: Modellpflege für den britischen Kompakt-SUV. Land Rover hübscht den Freelander auf (Quelle: Hersteller)

Land Rover hübscht den Freelander auf (Quelle: Hersteller)

Das Einstiegsmodell Freelander bei Land Rover rollt seit 15 Jahren zu den Kunden. Bisher wurden 840.000 Fahrzeuge verkauft. Nun wurde es Zeit, dass die Briten dem Kompakt-SUV eine ordentliche Modellpflege verpassen.

Offroader mit LED-Scheinwerfern

Ab sofort geht der Offroader mit LED-Scheinwerfern und -Heckleuchten an den Start. Darüber hinaus haben die Designer im Innenraum die Mittelkonsole komplett neu gezeichnet. Über einen 7-Zoll-Touchscreen lassen sich jetzt vielerlei Funktionen steuern und Informationen abrufen. Gestartet wird schlüssellos und die Parkbremse arbeitet elektronisch mit einer "intelligenten Steuerung". Dabei wird bei der Justierung der Bremse das Gefälle und die Temperatur der Bremsscheiben erfasst und die Bremskraft entsprechend angepasst. Im Winter heizt ab sofort eine optionale Standheizung mit 7-Tages-Timer den Wagen automatisch vor. Außerdem überträgt nun je nach Ausstattungslevel eine Kamera beim Rückwärtsfahren den Blick nach hinten auf den Bildschirm.

Verschiedene Audio-Systeme

Und auch das Cockpit ist renoviert worden: Nun stellt ein Fünf-Zoll-Display zwischen den beiden Rundinstrumenten Navigationshinweise, Distanzen, Verbräuche und Geschwindigkeit dar. Für angenehmen Klang sorgen je nach Geldbeutel verschiedene Audio-Systeme.

2,0-Liter-Vierzylinder mit 240 PS

Unter der Haube gibt es ebenfalls Neues: Die Ingenieure haben den 2,0-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor aus dem Range Rover Evoque in den Freelander implantiert. Der Sechszylinder-Benziner ist damit Geschichte. Mit Turboaufladung und Direkteinspritzung erzielt der Reihenvierer 240 PS, also acht Pferdestärken mehr an Leistung als der Vorgänger.

Großes Platzangebot und bequeme Ledersitze

Der neue Motor überzeugt durch ein hohes Maß an Laufkultur und gibt sich akustisch stets sehr zurückhaltend. Ab sofort legt der 1,8-Tonner los, um dann ab 140 km/h beim Vortrieb etwas zäher zu werden. Bei 200 km/h ist dann Schluss. Schaltvorgänge sind kaum zu spüren, so unauffällig agiert die Sechsgangautomatik. Mit dem Freelander lässt es sich daher gemütlich cruisen, der niedrige Geräuschlevel, das große Platzangebot und die bequemen Ledersitze in der höchsten HSE- Ausstattungsvariante laden zum entspannten Reisen ein.

Straffes Fahrwerk

Doch der sonst so zurückhaltende Brite kann auch ordentlich ran genommen werden. Das Fahrwerk ist ausreichend straff. Einzig die zu indirekte Lenkung verwässert bei flotter Gangart auf verwinkeltem Gelände die saubere Linie. Auch fehlt ein klarer Druckpunkt bei der ansonsten gut funktionierenden Bremse.

9,6 Liter auf 100 Kilometer

An der Zapfsäule offenbart sich dann der Fortschritt gegenüber dem alten Sechszylindertriebwerk: 9,6 Liter Super pro 100 Kilometer im kombinierten Verbrauch sind zwar noch immer einen Tick zu viel, doch der Vorgänger legte schließlich einen Durst wie eine Horde englischer Fußballfans an den Tag.

Geländeprogramm in der Allrad-Variante

Im Gelände macht der mit 210 Millimetern Bodenfreiheit naturgemäß hochbeinige Allrader eine hervorragende Figur. Das gute Handling, die hervorragend ansprechenden Federelemente und die mannigfachen elektronischen Helferlein machen das SUV zum trefflichen Schlammwühler. Das "Terrain Response System", mit dem die Allradvariante ausgerüstet ist, hilft beim Fahren auf den verschieden schweren Untergründen. Dabei handelt es sich um ein intelligentes Geländeprogramm, das Motormanagement, Getriebesteuerung, ABS, Traktions- und Stabilitätskontrolle mit Kurvenbrems- und Wankneigungskontrolle sowie Bergabfahrhilfe vernetzt. Das System lässt sich auf die speziellen Bodenarten Gras, Schotter, Schnee, Schlamm, Spurrillen oder Sand einstellen.

Preise ab 28.200 Euro

Neben dem Benziner steht auch noch ein 2,2-Liter-Diesel mit wahlweise 150 PS oder 190 PS zur Wahl. Und wer ohnehin das schwarze Asphaltband nie verlässt, kann unter dem Namen "Freelander eD4" auch zu einem reinen Fronttriebler greifen. Das frisch aufgepeppte "Erdferkel" ist ab sofort zu Preisen ab 28.200 Euro für den eD4 und ab 29.900 für den Allrader zu haben. Die von uns gefahrene Version Si4 schlägt allerdings schon mit 37.300 Euro zu Buche.

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