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McLaren: 50 Jahre Vollgas-Zirkus

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McLaren: 50 Jahre Vollgas-Zirkus

23.01.2013, 16:01 Uhr | mid

McLaren: 50 Jahre Vollgas-Zirkus. McLaren F1 von 1993 (Quelle: Hersteller)

McLaren F1 von 1993 (Quelle: Hersteller)

Bruce McLaren führte wahrlich ein rasantes Leben. Erste Rennen fuhr er schon als Fünfzehnjähriger, mit 22 Jahren holte er als bis dahin jüngster Fahrer ein Sieg in der Formel 1. Am 2. September 1963 gründete der Neuseeländer das Rennteam "Bruce McLaren Motor Racing Ltd".

30 Jahre später schaffte das Team mit dem Supersportwagen McLaren F1 den Sprung zum Serienwagenhersteller. Rund 1,5 Millionen kostete das bis dahin extremste und teuerste Serienauto der Welt, das McLaren 1993 auf die Räder gestellt hatte. Der Fahrer saß in der Mitte, zwei weitere Sitzschalen flankierten den zentralen Volant zu beiden Seiten nach hinten versetzt. Für den Antrieb des knapp 1200 Kilo schweren Boliden sorgte die BMW Motorsport GmbH.

McLaren F1 war schnellstes Auto der Welt

Die Münchner Spezialisten schufen aus dem Fünfliter-V12 aus dem BMW 750i beziehungsweise 850 CSI ein Leistungsmonster mit 6,1 Litern Hubraum und 627 PS. 3,2 Sekunden für den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 und eine Höchstgeschwindigkeit von 391 km/h reichen auch heute noch für einen der vorderen Plätze in der elitären Welt der Supersportwagen.

Gründer Bruce McLaren starb bei einer Testfahrt

Zu Beginn widmete sich McLaren aber vor allem dem Motorsport. Er fuhr nicht nur in der Formel 1, sondern auch erfolgreich bei Sportwagenrennen und gewann für Ford 1966 die 24 Stunden von Le Mans. Seine Testfahrt mit dem CanAm-McLaren im englischen Goodwood endete am 2. Juni 1970 tödlich. Bruce McLaren wurde 32 Jahre alt.

McLaren prägte die Formel 1

McLarens Frau Patty, die er 1961 geheiratet hatte, führte das Team mit Teamchef Teddy Mayer weiter. Seit dem Großen Preis von Monaco 1966 ist McLaren bei jedem Formel-1-Rennen als Großmacht angetreten, und seither sammelte der Rennstall acht Konstrukteurs- und zwölf Fahrerweltmeisterschaften. Die Statistik vervollständigen 182 Rennsiege, 155 Pole Positions und 152 schnellste Rennrunden. 1988 schaffte das Team das Kunststück, 15 der 16 Rennen jener Saison zu gewinnen.

McLaren und die großen Namen der Formel 1

Zum prägenden Bild der McLaren-Renner gehörte die weiß-rote Lackierung einer bekannten Zigarettenmarke. Der erste Formel-1-Titel ging 1974 an Emerson Fittipaldi, 1976 folgte James Hunt. Zu den prägenden Figuren avancierte der Ex-Mechaniker Ron Dennis, der Anfang der 80er das inzwischen erfolglose Team erwarb. Dennis schmiedete erfolgreiche Allianzen mit Porsche oder Honda als Motorenlieferanten, die Niki Lauda, Alain Prost, Ayrton Senna, Mika Häkkinen und Lewis Hamilton mit Weltmeistertiteln krönten.

McLarens Allianz mit Mercedes-Benz: der SLR McLaren

Gemeinsam mit Mercedes entwickelte McLaren den Mercedes-Benz SLR McLaren, der zwischen 2004 und 2009 in einer Auflage von rund 1400 Exemplaren entstand. Die avisierte Produktion von 3500 Einheiten verfehlte der Supersportler wegen Qualitätsproblemen deutlich. AMG züchtete für den Zweisitzer mit Flügeltüren, später auch als Roadster verfügbar, einen aufgeladenen V8 mit 5,4 Litern Hubraum, der zwischen 625 und 680 PS leistete. Das Auto kostete ab 420.000 Euro.

Neuer Supersportler McLaren MP4-12C

Nach der Scheidung von Mercedes legten die McLaren-Entwickler frische weiße Bögen auf ihre Zeichentische und kreierten einen komplett neuen Supersportwagen. Der McLaren MP4-12C feierte 2009 seine Weltpremiere und rollt seit 2011 in Kundenhand. Herzstück des nur 1300 Kilo schweren Mittelmotorboliden ist ein selbst entwickelter V8-Biturbo mit 3,8 Litern Hubraum und 626 PS. Das Coupé kostet ab 200.000 Euro, der offene Spider etwa 30.000 Euro mehr.

McLaren will 4000 Autos pro Jahr verkaufen

Nach 50 Jahren Erfolgsgeschichte ist der Optimismus bei McLaren ungebrochen. 4000 Autos sollen pro Jahr einen Käufer finden. Und auch in der Formel 1 bleibt McLaren beim Establishment. 2012 schloss der Rennstall mit Platz drei in der Weltmeisterschaft ab.

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