Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Neuvorstellungen >

Jaguar F-Type: So fährt sich der Erbe des E-Type

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Jaguar F-Type: So fährt sich der Erbe des E-Type

11.02.2013, 12:33 Uhr | mid, driver.de

Jaguar F-Type: So fährt sich der Erbe des E-Type. Jaguar F-Type (Quelle: Hersteller)

Jaguar F-Type (Quelle: Hersteller)

Der Jaguar F-Type tritt schon von seinem Namen her die Nachfolge des Jaguar E-Type an. 1961 debütierte der Zweisitzer mit der legendär langen Motorhaube und wurde besonders in seiner ersten Version mit verkleideten Scheinwerfern zum Symbol für die "Swinging Sixties". Schafft es der F-Type, an seinen berühmten Vorgänger anzuknüpfen?

Während der alte Jaguar E-Type noch speziell auf Ferrari zielte, will Jaguar mit dem F-Type besonders Porsche Konkurrenz machen. Jaguars Chef-Ingenieur Russ Varney bestätigt diese Annahme: "Unsere Benchmark war der Porsche 911." Die Verantwortlichen im Jaguar-Entwicklungszentrum Gaydon zogen darum alle Register, um der deutschen Sportwagen-Ikone Paroli bieten zu können. Leistungsstarke Motoren, leichte Aluminiumkarosserie, klassischer Hinterradantrieb sowie eine perfekte Gewichtsverteilung von 50 zu 50 sind die Geheimnisse der Rezeptur.

Erste Runden im neuen Jaguar F-Type

Unter Beweis stellen möchte Jaguar die Top-Form des Roadsters vorab auf seinem hermetisch abgeschirmten "Proving Ground", dem Testgelände. Gewöhnlich drehen hier blickgeschützt geheime Erlkönige ihre Runden. Nun erhalten wir, gut drei Monate vor der offiziellen Markteinführung, die einmalige Chance, in einem sogenannten "Development Prototype" neben dem Entwicklungs-Ingenieur John Barker Platz zu nehmen.

Jaguar F-Type: präzise und brandheiß

Schon nach der ersten Kurvenkombination wird deutlich: Direkter und knackiger ging noch kein Jaguar ums Eck. "Wir haben hohen Wert auf präzises Handling gelegt", verrät Barker und tritt das Gaspedal nach unten. Der Achtzylinder-Kompressormotor mit 495 PS presst uns wie eine riesige Faust in die Sitze. Am Ende der Geraden zeigt der Tacho 170 Meilen die Stunde an, also gut 270 km/h. "300 schafft der Wagen", sagt Testfahrer Barker, der während der Entwicklung mit dem F-Type oft genug "on the German Autobahn" und auf der Nordschleife des Nürburgrings unterwegs war.

Feste Karosserie macht Jaguar F-Type schön knackig

Den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert der V8 übrigens in 4,3 Sekunden. Wie auf den sprichwörtlichen Schienen durchzieht der Roadster auch lange schnelle Kurven, bleibt dabei unbeirrt neutral. Das solide Fahrverhalten des offenen Briten hat seine Ursache unter anderem in der sehr festen Karosseriestruktur. "Bei der Torsionssteifigkeit überragt der F-Type beispielsweise den XK um 30 Prozent", sagt Russ Varney.

Auf Wunsch wird der Jaguar F-Type noch wilder

Alle drei F-Type-Motorisierungen sind mit der Achtgangautomatik von ZF ausgestattet, deren Gänge sich im manuellen Modus entweder auf der Mittelkonsole oder aber über Paddels am Lenkrad blitzschnell wechseln lassen. Serienmäßig an Bord (bis auf das Sechszylinder-Basismodell) ist auch der sogenannte "Dynamic Mode Switch", ein kleiner Kipphebel auf der Mittel-Konsole. Nach hinten gedrückt, zum Rennflaggen-Symbol, ändert sich der Charakter des Roadsters schlagartig. Lenkung, Motor und Fahrwerk reagieren jetzt messerscharf, spezielle Klappen im Auspuff lassen die offene Fahrt zum Ohrenschmaus werden.

Jaguar F-Type: in seiner Preisklasse ohne Konkurrenz

Allerdings nur, wenn der V8-Kompressor unter der Haube werkelt. Der Sound des Sechszylinders nervt bei höherer Drehzahl mit einer eher unschönen Frequenz. Insgesamt jedoch gibt der Jaguar F-Type als puristische Fahrmaschine eine ebenso überzeugende Vorstellung ab wie als eleganter Roadster zum Cruisen. Er verführt mit einer formschönen Karosserie, exzellentem Handling und sehr viel Kraft. Ein unmittelbarer Konkurrent ist derzeit nicht in Sicht. Porsche Boxster, Audi TT und BMW Z4 sind kleiner und schwächer. Auch der Mercedes SLK 55 AMG reicht an die V8-Version des F-Type nicht heran, fährt zudem in der Größe ein halbes Segment tiefer. Als Topmodell V8 S kostet der F-Type 99.900 Euro. Der Einstieg mit einem 340 PS starken V6 beginnt bei 73.400 Euro. Für die mittlere Version V6 S (380 PS) sind 84.900 Euro zu überweisen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal