06.03.2013, 07:55 Uhr | Wolfgang Gomoll, Press-Inform
Mit dem Wraith sagt Rolls-Royce dem Bentley Continental GT den Kampf an. Der überdimensionale Gran Turismo aus Goodwood setzt dabei auf bullige V12-Power gepaart mit grenzenlosem Luxus.
Die Namensgebung neuer Automobile lässt manchmal tief blicken: Wraith steht für eine leichtfüßige und gespenstische Kraft. Also Augen auf Bentley Continental GT! Der elitäre Konkurrent aus Goodwood greift mit doppelt aufgeladener V12-Power, 632 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment an, das ab 1550 Umdrehungen pro Minute bereitsteht. Damit sind die wichtigsten Voraussetzungen für das GT-typische Gleiten gegeben.
Diese Vehemenz macht seinem Namen alle Ehre: In 4,6 Sekunden springt der 2360-Kilogramm-Koloss von null auf 100 km/h und natürlich wären die 250 km/h Spitzengeschwindigkeit noch längst nicht das Ende des Spurts, wenn nicht die Elektronik dem Galopp Einhalt gebieten würde. Über genauere Details schweigt sich Rolls-Royce traditionell aus, Kraft ist ja genug vorhanden.
Gut, wer sich einen Rolls-Royce leistet, diskutiert nicht über Benzinpreise, aber über einen Durchschnittsverbrauch von 14 Litern freuen sich auch gut betuchte Zeitgenossen. Wobei dieser Wert im Alltag vermutlich überboten wird.
Im Vergleich zum Ghost ist die hintere Spur des Wraith 2,4 Zentimeter breiter, der Radstand allerdings 18,3 Zentimeter kürzer und das Auto fünf Zentimeter niedriger. Das macht den GT-Rolls-Royce agiler und bulliger als den großen Luxus-Bruder. Um dieses Behändigkeit auszunutzen, reagieren die adaptiven Dämpfer innerhalb von 2,5 Millisekunden auf Veränderungen der Fahrsituation.
Damit das Fahren auch Freude bereitet, greift die ZF-Achtgang-Automatik bei den Fahrstufenwechseln auf die GPS-Daten des satellitengestützten Navigationssystems zurück. So weiß das Getriebe, ob der Wraith auf eine Kurve zusteuert und legt prophylaktisch den zum Streckenprofil passenden Gang ein.
Bei allen Sprinter-Qualitäten will der Wraith-Fahrer auch dem Luxus frönen. Da der Wraith 5,27 Meter lang ist, nehmen die Herrschaften auch gerne einmal hinten in den Ledersesseln Platz. Die mit besonders großer Sorgfalt aufbereiteten Holz-Applikationen verströmen das Gefühl einer edlen Luxus-Yacht. Die Spezialisten aus Goodwood achteten auf jedes Detail: Die Maserung des Holzes fällt in einem Winkel von 55 Grad ab, um auch im Innenraum Dynamik zu vermitteln.
Der LED-Dachhimmel mit 1340 kleinen Leuchten vollendet die Wohlfühl-Atmosphäre. Damit die Ruhe auch nicht gestört wird, ist der Motorraum mit zwei Trennwänden von der Passagierkabine getrennt.
06.03.2013, 07:55 Uhr | Wolfgang Gomoll, Press-Inform
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