11.03.2013, 16:34 Uhr | Press-Inform
Neben zahlreichen Weltpremieren zeigen die Automobilhersteller auf dem Autosalon Genf auch die Autos von morgen. Ob die Träume in Stahl, Kohlefaser, Aluminium und Kunststoff aber Wirklichkeit werden, steht bei manchen Concept-Fahrzeugen in den Sternen - andere sind so gut wie serienreif.
Provozierend wirkt auf dem Kia-Stand das hauseigene Konzeptfahrzeug Provo. Der Provokateur verfügt über einen 204 PS starken und 1,6 Liter großen Turbo-Benzinmotor, welcher mit einem 45 PS starken Elektromotor kombiniert ist. Letzterer treibt bei Bedarf die Hinterräder an und kann sogar bei geringer Geschwindigkeit ausschließlich für den Antrieb genutzt werden. Für die richtige Gangwahl sorgt ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe.
Die Zukunftsmusik hat in diesem Jahr auch vor einem edlen Briten nicht Halt gemacht. Doch der Aston Martin Rapide wurde nicht von irgendjemandem in eine eher ungewohnte Form gepresst. Der Karosserie-Spezialist Bertone zauberte aus dem Sportler einen Kombi. Das für einen Aston Martin-Sammler gefertigte Stück verfügt über einen 476 PS starken V12-Motor.
In unmittelbarer Nähe präsentiert Pininfarina ihre Sportwagenstudie Sergio. Dem im Juli letzten Jahres verstorbenen Designer Sergio Pininfarina soll auf diese automobile Art und Weise ein Denkmal gesetzt werden. Der rote Zweisitzer verfügt weder über Seitenscheiben noch über eine Windschutzscheibe.
Ähnlich sportiv geht es bei Honda zu. Der NSX Concept sieht dabei nicht nur nach einem Sportwagen aus. Die Kraft des V6-Mittelmotors und dreier Elektromotoren wird über alle vier Räder auf die Straße gebracht. Beim Honda Civic Tourer Concept geht es da schon ein wenig familiärer zu. Das erste Kombimodell nach 13 Jahren von Honda könnte mit dem neuen 1,6 i-DTEC-Motor ausgestattet werden und somit knapp 3,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen. Ebenfalls aus Japan ist der Nissan Resonance mit Hybridmotor und Allradantrieb zu bestaunen. Er könnte der Nachfahre des aktuellen Muranos werden.
Aus dem Hause Toyota rollt ein Dreirad mit Neigetechnik in die Messehallen. Das Elektroauto i-Road für zwei Personen ist 2,35 Meter lang und nur 85 Zentimeter breit. Mit einer vollgeladenen Lithium-Ionen-Batterie sollen bis zu 50 Kilometer zu schaffen sein. Mit 300 Kilometern Reichweite fährt der Mitsubishi CA-MiEV. Der Elektrokleinwagen ist das Nachfolgemodell des i-MiEV. Mit einem 2,5 Liter großen Diesel-Motor und einem Elektromotor ist der Hybride Mitsubishi GR-HEV ausgestattet. Der Antrieb des Pick-Ups erfolgt permanent über alle vier Räder.
Einen Ausblick auf einen neuen Kompaktvan gibt Citroën mit dem Technospace. Das Konzeptfahrzeug könnte im zweiten Halbjahr dieses Jahres das Van-Angebot der Picasso-Modelle vervollständigen. Der Kofferraum fasst bis zu 573 Liter Gepäck. Auch aus Frankreich ist der Peugeot RCZ R Concept. Er umfasst einen neuen 1,6 Liter großen und 260 PS starken Motor. Neben dem Motor wurde auch das Fahrwerk und ein Torsen-Differenzial mit begrenztem Schlupf entwickelt.
Mehr als Spaßmobil gedacht ist der Opel Adam Rocks. Der höher gelegte Opel will mit einem abrollbaren Stoffdach Cabriofans für sich gewinnen. Das Stoffdach kann bis zur C-Säule zurückgefahren werden. Sollte das Auto mit offenem Verdeck geparkt sein und der Fahrer sich nicht in der Nähe befinden, fährt sich das Verdeck bei einsetzendem Regen dennoch zu. Dafür verantwortlich ist eine internetgestützte Wetter-App. Sollte es zur Serienreife des Opel Adam Rocks kommen, könnte er mit den bereits vorhandenen und bis zu 100 PS starken Motoren ausgestattet werden.
Aus Südkorea hat der Ssangyong SIV-1 den Weg bis nach Genf angetreten. Der Mittelklasse-Crossover steht mit einem 1,6 Liter großen Diesel- und Benzinmotor zur Wahl. Der Benzin betriebene Vierzylinder leistet 205 PS und der Selbstzünder 150 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 280, beziehungsweise 360 Newtonmeter. Eine auf der Nanoröhren-Technologie basierende Heizschicht sorgt zudem beim SIV-1 schneller für eis- und beschlagfreie Glasflächen.
Der Tata Concept S wird von einem 1,3 Liter großen, 95 PS und 200 Newtonmeter starken Motor angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit des Concept S beträgt 160 Kilometer pro Stunde.
Mit 3,60 Metern lang ist der Rinspeed microMax. Der für den Nahverkehr gedachte elektrische Mini-Bus bietet Platz für insgesamt vier Personen. Dank der Fahrzeughöhe von 2,20 Metern können die Passagiere auf Stehsitzen Platz nehmen. Neben einem Kühlschrank und einem 19-Zoll großen Touchscreen befindet sich noch eine Kaffeemaschine an Bord der Studie. Zu der rein elektrisch fahrenden Studie sollen in Zukunft zudem eine Radnabenmotor-Variante sowie eine Version mit einem zentral verbauten Antrieb erhältlich sein.
11.03.2013, 16:34 Uhr | Press-Inform
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