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Mercedes-Benz X-Klasse wildert in der Polo-Klasse

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Mercedes will X-Klasse an den Start bringen

08.03.2013, 08:49 Uhr | t-online.de

Mercedes-Benz X-Klasse wildert in der Polo-Klasse. So könnte die neue Mercedes X-Klasse kommen (Quelle: Auto Bild / Larson)

So könnte die neue Mercedes X-Klasse kommen (Quelle: Auto Bild / Larson)

Irgendwo gibt es immer noch eine Nische - jetzt plant Mercedes einen Kleinwagen. Mercedes erweitert seine Modellpalette um eine weitere Reihe. Nach Informationen von "Auto Bild" plant Mercedes mit der X-Klasse eine neue Baureihe im Polo-Format.

Mercedes X-Klasse in zwei Varianten

Die X-Klasse soll es in zwei Ausführungen geben: als Crossover-Version X-Klasse Cross und als Raumkonzept X-Klasse Van. Produktionsstart soll 2018 sein. Technische Schützenhilfe leisten die beiden Kooperationspartner Renault und Nissan. Als Basis für die kommende X-Klasse gilt die Modulstruktur des Renault Clio-Nachfolgers, der 2018 in Serie geht. Mit der X-Klasse tritt Mercedes in Konkurrenz mit dem Audi A1 und den Frontantriebs-Einsern von BMW.

Motoren von Mercedes

Mercedes hat rund fünf Jahre Zeit, die Entwicklung der X-Klasse-Plattform bei Renault und Nissan entscheidend zu beeinflussen. Das neue Modell soll ein eigenständiges Design und ein der Marke angemessenes Interieur erhalten. Auch die Motoren - moderne Drei- und Vierzylinder - will Mercedes in Eigenregie definieren.

Kleine Drei- und Vierzylinder

Die Eckpunkte der neuen Triebwerksgeneration sind ein Einliter-Dreizylinder und ein 1,5-Liter-Vierzylinder. Diesel und Benziner sind als aufgeladene Direkteinspritzer ausgelegt. Auch bei den Karosseriestrukturen soll die X-Klasse dank Rohbaumodifikationen steifer, sicherer und leiser sein als die Kooperationsmodelle von Renault und Nissan.

Startpreis bei etwa 20.000 Euro

Um den Grundpreis unter 20.000 Euro zu halten, dürfte die hintere Einzelradaufhängung dem Rotstift zum Opfer fallen. Auf der Sonderausstattungsliste sollen aber Luxus-Extras wie das Comand-System, LED-Licht und Lederausstattung nicht fehlen.

Aus für den Smart Formore?

Für jede der zwei X-Klasse-Varianten plant Mercedes vorläufig nur mit 100.000 bis 150.000 Einheiten. Im Verbund mit Renault und Nissan soll aber die 1,5-Millionen-Marke erreicht werden. Wie "Auto Bild" weiter berichtet, könnte der X-Klasse Cross das Aus für den noch nicht verabschiedeten Smart Formore auf Basis des Nissan Juke bedeuten. Grund: Mercedes will die eigene Produktpalette stärken, weil an einem Mercedes mehr zu verdienen ist als an einem Smart und weil die X-Klasse Teil eines viel profitableren Verbundsystems ist.

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