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Nissan Juke: Warum dieser kleine Crossover so erfolgreich ist

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Nissan Juke  

Erfolgsrezept Einzigartigkeit

25.04.2013, 14:50 Uhr | Thomas Lang, mid

Nissan Juke: Warum dieser kleine Crossover so erfolgreich ist. Nissan Juke (Quelle: Hersteller)

Nissan Juke (Quelle: Hersteller)

Dieser Nissan ist ein Aufreger und ein Bestseller: Der Juke ist im Revier von Platzhirschen wie VW Polo oder Golf so etwas wie das hässliche Entlein. Doch das einzigartige Design erweist sich als mutig und erfolgreich.

Jedes zweite Auto Kleinwagen oder Kompaktklasse

Fast jeder zweite Neuwagen in Deutschland ist ein Fahrzeug aus der Kleinwagen- und Kompaktklasse. Im März 2013 bestritten die beiden Segmente 42,5 Prozent aller Neuzulassungen. Wer hier bestehen will, sucht sich am besten eine Nische. Wie beispielsweise der Nissan Juke. Der solitäre Japaner bietet Abenteuer im Alltag ohne Risiken und Nebenwirkungen.

Nissan Juke: Aufregende Optik

Eigentlich sollte jeder Motorjournalist stets ein Bild des Nissan Juke bei sich führen. Um jede müßige Diskussion zum Thema "heute sehen doch alles Autos gleich aus" im Freundes-, Redaktions- oder Bekanntenkreis sofort im Keim zu ersticken. Es reicht ein schneller Griff in die Brieftasche, um mit dem Abbild des 4,16 Meter langen Viertürers die These von der Uniformität moderner Autos zu widerlegen.

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Der Juke ist eine Art Mini-SUV

Die Planer verbanden einen klassischen viertürigen Kompakten mit den Elementen eines SUV. Ein solches Fahrzeugkonzept bezeichnet das Neudeutsch als "Crossover". Also als Auto, das sich nicht auf eine klassische Fahrzeuggattung beschränkt, sondern mindestens zwei kombiniert.

Das Gesicht polarisiert

Das Design des Juke war von Beginn an eine klare Absage an automobile Langeweile. Das verschmitzte Gesicht des Crossovers wird von zwei schmalen Tagfahrleuchten mit integrierten Blinkern auf der Motorhaube und den großen, runden Hauptscheinwerfern gebildet. Eine abgerundete Dachlinie lässt den Viertürer wie ein Coupé erscheinen.

Crossover bietet auch praktische Seiten

Die erhöhte Sitzposition erleichtert einerseits den Aus- und Einstieg und die Übersichtlichkeit, der Juke ist aber durchaus sportlich ausgelegt. Dank umlegbarer Rücksitzlehnen entsteht ein flacher Laderaum mit einem maximalen Volumen von 830 Litern.

Verkaufserfolg auch bei uns

Nissan verkaufte bislang vom Juke seit der internationalen Markteinführung 2010 mehr als 300.000 Einheiten. Obwohl er primär für die Märkte der alten Welt entstand, überzeugt das Konzept auch Amerikaner und Japaner. Statt der vorsichtig avisierten 1300 Einheiten für den ersten Verkaufsmonat, überrollten japanische Kunden die Händler mit knapp 20.000 Bestellungen in den ersten drei Monaten.

Sportliche Topversion mit Allradantrieb

Die Motoren verleihen dem jeweiligen Juke die Attribute "munter" für die 1,6-Liter-Benziner mit 94 PS beziehungsweise 117 PS, "wirtschaftlich" für den 1,5-Liter-Diesel mit 110 PS und "richtig sportlich" für den aufgeladenen 1,6-Liter-Benziner mit 190 PS und Allradantrieb, der aus dem Stand in 8,6 Sekunden auf Tempo 100 spurtet und 215 km/h Höchstgeschwindigkeit erreicht. Im Alltag darf es ruhig ein bisschen weniger sein. Der Basis-Benziner reicht aus, und lässt sich mit rund sieben Litern Benzin pro 100 Kilometer munter ausführen.

Nissan Juke: Das Gute-Laune-Auto

Der Nissan Juke überzeugt mit Unverwechselbarkeit und Alltagstauglichkeit. Als Musterknabe in der Kompaktklasse ist er nicht die richtige Besetzung. Ein VW Golf bietet mehr Platz im Innenraum und ein größeres Gepäckabteil. Was der Japaner mitbringt, ist sonst in der Klasse viel zu wenig zu finden: Charakter und die Motivation zur guten Laune, die nach mehr als zwei Jahren Marktpräsenz immer noch freundliche anerkennende Blicke sammelt. Es ist irgendwie wie damals in der Schule. Am beliebtesten war der Unkonventionelle mit den flippigen Klamotten und der Gibson-Gitarre. Den Primus hatte dagegen keiner wirklich lieb.

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