17.06.2013, 12:18 Uhr | Stefan Grundhoff, Press-Inform
Mit dem Skoda Octavia RS lassen die Tschechen einen wirklich schnellen Mittelklasse-Wagen von der Leine. Damit macht sich der Volkswagen-Konzern zunehmend Konkurrenz im eigenen Haus - der Skoda RS ist für die linke Spur gemacht.
Der Octavia RS steht als Limousine ab 29.390 Euro bereit. Die Kombi-Variante mit gleicher Motorisierung kostet 30.040 Euro. Mit dem 184 PS starken Diesel-Aggregat geht der Octavia RS ab 29.890 Euro an den Start, der Combi kostet etwa 500 Euro mehr.
Der Skoda Octavia RS dürfte dort so manchem Audi oder VW Kopfzerbrechen bereiten. Denn mit der Zurückhaltung ist es vorbei, wenn man sich in die Sportsitze des bislang schnellsten Serien-Skodas setzt.
Wie schon beim Vorgänger hat der Skoda-geneigte Kunde die Qual der Wahl, ob er kraftvoll-dynamisch oder engagiert-sportlich über die Autobahn jagen will. Der Skoda Octavia RS wird entweder von dem 220 PS starken Vierzylinder-Turbo des VW Golf GTI oder dem 184 PS starken Commonrail-Diesel des VW Golf GTD angetrieben. Der hungrige Benziner schafft den Imagespurt null auf Tempo 100 in 6,8 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 248 km/h.
Etwas zahmer lässt es der zwei Liter große Selbstzünder angehen, der den Octavia RS TDI 232 km/h schnell macht und bis Tempo 100 8,1 Sekunden benötigt. Beide Modelle lassen sich entweder manuell schalten oder greifen auf das bekannte Doppelkupplungs-Getriebe mit sechs Schaltstufen zurück.
Optisch hält sich das Octavia-Topmodell jedoch zurück. Die Frontansicht ist geprägt durch das Zusammenspiel aus charakteristischem Frontgrill mit RS-Plakette, markanten Lufteintrittsöffnungen mit Wabenstruktur, Frontschürze und serienmäßigen Xenon Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht.
Serienmäßig rollt der Skoda Octavia RS schmalbrüstig auf 17-Zoll-Leichtmetallrädern mit Reifen der Dimension 225/45. Besser passen die optionalen 18- und 19-Zoll-Radsätze. Das Heck wird im unteren Bereich dominiert von Heckspoiler, einem schwarzen Diffusorelement und darüber liegendem Reflektorstrahler. Innen gibt es neu entwickelte Sportsitze, Dreispeichen-Sportlenkrad, sowie Einstiegsleisten und Pedalerie aus Edelstahl.
Neu entwickelt für die sportlichen Zwillinge wurde das Sportfahrwerk. Dazu wurde die Karosserie im Vergleich zum Standard-Octavia um 12 bzw. 13 mm beim Octavia RS Combi abgesenkt. Als Hinterachse kommt eine Mehrlenkerachse zum Einsatz, während vorne McPherson-Federbeine mit unten liegenden Dreiecksquerlenkern verbaut sind. Weil ein Allradantrieb nach wie vor außen vor bleiben muss, wollen die Skoda-Entwickler störende Antriebseinflüsse an der Vorderachse mit einer elektronischen XDS-Differenzialsperre im Zaum halten. Für besseres Handling und höhere Agilität soll eine elektromechanische Progressivlenkung sorgen.
17.06.2013, 12:18 Uhr | Stefan Grundhoff, Press-Inform
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