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Suzuki SX4 S-Cross: So fährt sich das Mini-SUV

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Mini-SUV  

Aus Suzuki SX4 wird Mini-SUV

24.09.2013, 17:19 Uhr | mid

Suzuki SX4 S-Cross: So fährt sich das Mini-SUV. Suzuki SX4 S-Cross (Quelle: Hersteller)

Suzuki SX4 S-Cross (Quelle: Hersteller)

Die Mini-SUV machen sich breit. Nach Opel Mokka, Nissan Qashqai, Renault Captur und Peugeot 2008 steht nun der Suzuki SX4 S-Cross in den Startlöchern. Ende September soll der kompakte Mix aus SUV und Kombi von Suzuki zu Preisen ab 19.490 Euro an den Start gehen.

Suzuki SX4 im Radstand gewachsen

Auf 4,30 Meter streckt sich der neue S-Cross, ist gute 15 Zentimeter länger und hat zehn Zentimeter mehr Radstand als der bisherige SX4, der weiterhin als Classic für die bisherige Generation 55-Plus angeboten wird. Doch wo der Vorgänger, baugleich zum Fiat Sedici, noch mehr ein Kleinwagen-Kombi mit Allradantrieb war, ist der neue SX4 eindeutig als SUV zu erkennen.

Suzuki setzt auf Outdoor-Optik

Mit der üblichen Outdoor-Optik wie modellierter Motorhaube mit etwas zu groß geratenen Scheinwerfern, schwarz gerandete Radhäuser und angedeutetem Unterfahrschutz an Front, Heck und Seitenschwellern setzt der Fünftürer sich unaufdringlich, aber markant in Szene.

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Hartplastik im Innenraum

Der Blick in den Innenraum ist da schon etwas ernüchternder. Hartplastik und Chrom-Applikationen, alles nicht wirklich so echt wie es scheint, insgesamt aber noch ganz gefällig. Cockpit und Fahrerplatz sind übersichtlich gestaltet, die Bedienung gibt keine Rätsel auf. Dafür gibt es ordentlich Platz für Mensch und Material.

Kofferraum bietet mehr Platz

Vorne und hinten sitzt es sich bequem und auch 430 Liter Gepäck dürfen noch mit, 160 Liter mehr als beim Vorgänger und ganz nebenbei das größte Volumen im Segment. Mit umgeklappten Sitzen passen 1269 Liter Gepäck rein.

Kerniger Selbstzünder

Etwas dürftig ist dagegen die Motorenauswahl: Je ein Benziner und Diesel sind im Angebot, beide mit 1,6 Liter Hubraum und jeweils 120 PS Leistung. Der kernige Selbstzünder, der das bisherige 2,0-Liter-Aggregat ersetzt, reißt mit 13 Sekunden für den Standardsprint und 175 km/h Spitze zwar nicht den Asphalt auf, liefert aber mit starken 320 Newtonmeter Durchzug und 4,2 Liter Normverbrauch (110 g/km CO2) eine überzeugende Vorstellung.

Benziner fehlt sechster Gang

Allerdings ist er auch 2200 Euro teurer als der Vierzylinder-Benziner. Der wirkt im direkten Vergleich schon etwas behäbiger, außerdem fehlt ihm merklich der sechste Gang. Dafür kommt er nur mit Frontantrieb in elf Sekunden am schnellsten aus den Blöcken. Beiden gemein ist das im besten Sinne unaufgeregte Fahrverhalten. Bodenwellen, Querfugen oder sonstige Versäumnisse der lokalen Straßenbauämter bügeln Federung und langer Radstand locker aus. Die Lenkung ist okay, wenn auch nicht wirklich direkt.

1500 Euro Aufpreis kostet die Automatik

Getrost sparen kann man sich die 1500 Euro für das stufenlose CVT-Automatikgetriebe samt Lenkrad-Schaltwippen, das es ohnehin nur für den Benziner gibt. Für bummelige Stadt- und Staufahrten ist die träge vor sich hin schaltende Automatik noch recht komfortabel, von der Dynamik einer Doppelkupplung aber weit entfernt.

Allrad-System mit vier Stufen

Besser 200 Euro drauf legen und erweitert damit den Aktionsradius des SX4 S-Cross mit dem neu entwickelten Allradantrieb. "Allgrip" nennt Suzuki das System, weil es bequem per Drehknopf in den vier Stufen "Auto", "Snow", "Sport" und "Lock" dem jeweiligen Fahrbahnbelag angepasst werden kann.

Im "Auto"-Modus werden nur die Vorderräder angetrieben und erst bei Bedarf wird die Hinterachse stufenlos hinzugeschaltet. "Snow" erhöht die Traktion auf Schnee und Eis, "Sport" verbessert durch die gleichmäßigere Drehmomentverteilung auf beide Achsen die Fahrdynamik. Und im "Lock"-Modus schließlich wird die Antriebskraft unabhängig vom Untergrund zu gleichen Teilen auf Vorder- und Hinterachse verteilt.

Allrad erst ab mittlerer Ausstattungsstufe

Das "Allgrip"-System ist allerdings erst ab der mittleren Ausstattungsstufe Comfort (ab 21.290 Euro) in Kombination unter anderem mit Klimaautomatik, Alurädern, Sitzheizung und Bluetooth zu haben. Die Einstiegsversion Club ist nur mit Zweiradantrieb und bis auf sieben Airbags (inklusive Knie-Airbag für Fahrer), Klimaanlage, Tempomat und Tagfahrlicht nicht gerade üppig ausgerüstet.

Topversion des Mini-SUV ab 25.000 Euro

Dafür bietet die Topversion Comfort+ ab 25.090 Euro dann Komfort-Features wie Rückfahrkamera, Navi-System, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Lederausstattung, 17-Zoll-Alus, Parksensoren vorne und hinten sowie ein Panorama-Glasschiebehubdach. Inzwischen gängige elektronische Helferchen, die tote Winkel überwachen, die eigene Fahrspur oder den Abstand zum Vordermann kontrollieren sowie beim Ein- und Ausparken helfen, sucht man beim SX4 S-Cross vergeblich.

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