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Mini Cooper 2014: Erste Bilder und Preise des Kleinwagens

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Mini 2014  

Völlig neu und trotzdem ganz der Alte

26.11.2013, 08:20 Uhr | Jürgen Wolff, Press-Inform

Mini Cooper 2014: Erste Bilder und Preise des Kleinwagens. Kleine groß im Kommen - Viele neue Flitzer im Autofrühling 2014 (Quelle: Hersteller)

Kleine groß im Kommen - Viele neue Flitzer im Autofrühling 2014 (Quelle: Hersteller)

Erste Preise und Infos: Nach achtjähriger Bauzeit wird die zweite Mini-Generation der BMW-Ära abgelöst. Der kleine Kult-Brite mit den bayrischen Genen wächst in seiner dritten Auflage über sich hinaus: Nun baut die Mini-Karosse knapp zehn Zentimeter länger und ist dennoch auf den ersten Blick als Mini zu erkennen.

Mini startet ab 19.700 Euro

Den neuen Mini lässt BMW ab Frühjahr 2014 zum Preis ab 19.700 Euro um die Gunst der Kleinwagen-Käufer buhlen. Dafür erhält der Kunde den Mini Cooper mit dem 136 PS starken 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner. Die 1,5-Liter-Dreizylinder-Diesel-Variante Cooper D mit 115 PS schlägt mit mindestens 21.450 Euro zu Buche.

Neuer Mini wird nicht teurer

Und für die Top-Version Cooper S mit einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner veranschlagt der Hersteller ab 23.800 Euro. Damit liegen die Preise des neuen Modells auf dem Niveau des Vorgängers.

MINI 
Der MINI "Randy" hat es faustdick unter der Haube

Diese Version bietet 180 statt den üblichen 34 PS. zum Video

Mini: Ab 2014 werden die Kulleraugen noch größer

Zumindest optisch hat sich auf den ersten Blick nicht allzu viel geändert. Ein bisschen bulliger wirkt er. Aber die wesentlichen Designelemente vom Hexagon-Kühlergrill über die runden Scheinwerfer im breiten Chrom-Ring bis hin zu den Seitenblinkern und den chromgefassten Heckleuchten vermitteln sofort Wiedererkennen.

Mini 2014: In allen Dimensionen gewachsen

Warum auch etwas ändern, was nicht zuletzt wegen dieser Optik bestens läuft? Evolutionäre Veränderungen erkennt man erst, wenn man genauer hinschaut oder gar das Maßband anlegt. So hat der neue Mini in den Dimensionen zugelegt - und zwar nicht zu knapp. Die Fahrzeuglänge ist um fast zehn Zentimeter auf jetzt 3821 Millimeter gewachsen, in der Breite sind 44 Millimeter dazu gekommen und in der Höhe sieben Millimeter. Außerdem ist der Radstand um 20 Millimeter auseinandergegangen und die Spurweite ist gewachsen - vorne um 42 und hinten um 34 Millimeter.

Neue Karosserie mit verbesserter Aerodynamik

Der Zuwachs sorgt an sich schon für ein etwas besseres Platzangebot auf allen vier Sitzplätzen. Noch einmal gesteigert wird das durch eine neue Konstruktion der Sitze und einen größeren Verstellbereich der Vordersitze. Hinten haben die bislang etwas arg knappen Sitzflächen um 23 Millimeter zugelegt. Unter dem Strich ergibt sich so mehr Fußfreiheit und Schulterraum im Fond - und ein etwas bequemerer Einstieg nach hinten. Platz gewonnen hat der Mini ebenfalls im Kofferraum: Dort sind es nun 211 Liter Stauraum, 51 Liter mehr als bisher. Die Karosserie wurde auch auf Sicherheit und Aerodynamik hin überarbeitet. Der neue Mini kommt nun auf einen cw-Wert von 0,28, statt bislang 0,33.

Dritte Mini-Generation mit Dreizylinder-Motoren

Eine neue Motorengeneration mit der TwinPower Turbo-Technologie sorgt für Sparsamkeit, ohne dass man sich bei der Leistung beschränken muss. Zum Start kündigt Mini drei Modellvarianten an. Da ist zum einen der Mini Cooper mit einem 136 PS starken Dreizylindermotor. Mit drei Töpfen auskommen muss auch die Dieselversion Mini Cooper D. Sie bringt es auf 116 PS. Topversion ist zunächst der Mini Cooper S, der aus seinem Vierzylinder 192 PS und ein maximales Drehmoment von 280 Newtonmeter (300 Nm im Overboost) holt. Serienmäßig ist der neue Mini mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe bestückt, auf Wunsch gibt es ihn auch mit Sechsgang- beziehungsweise Sport-Automatik - alle ebenfalls neu entwickelt. Dazu kommt eine Start-Stopp-Funktion auch für die Automatik-Versionen.


Leichtbau für noch mehr Gokart-Feeling

Bei allen behutsamen Veränderungen verspricht Mini ein noch "intensiveres Gokart-Feeling". Dafür wurde das Fahrwerk überarbeitet und die Steifigkeit der Karosserie verbessert - bei gleichzeitig reduziertem Gewicht. Vorne wird eine neue Eingelenk-Federbeinachse mit Aluminium-Schwenklager sowie Achsträgern und Querlenkern aus hochfestem Stahl verbaut, hinten eine neue Mehrlenkerachse in ebenfalls optimierter Leichtbauweise.

Fahr-Modi für Lenkung, Fahrwerk, Gaspedal und Automatik

Weiterentwickelt haben die Ingenieure bei Mini gleichfalls die elektromechanische Servolenkung. Neu sind die Mini Driving Modes: Über einen Drehschalter am Fuß des Schalthebels lassen sich "Standard"-, "Sport"- und "Green"-Mode aktivieren. Die jeweilige Wahl beeinflusst die Kennlinien für Lenkung und Gaspedal, gegebenenfalls auch die Schaltzeiten des Automatikgetriebes und die Dämpfer. Im "Green"-Modus gibt es bei der Automatikversion auch die Möglichkeit, im Leerlauf den Antriebsstrang ganz abzukoppeln und zu "segeln".

Mini 2014: Mehr Informationen direkt hinterm Lenkrad

Kritik genug gibt es seit Jahr und Tag am überladenen Cockpit und am Bedienkonzept des britischen Bayern. Beim neuen Modell hat Mini darauf wenigstens zum Teil reagiert. Das Kombiinstrument auf der Lenksäule zeigt nun Tempo und Drehzahl, es gibt ein Farbdisplay für den Fahrzeugstatus und die Tankanzeige. Nach wie vor prangt mitten im Cockpit das Zentralinstrument mit "farbiger Lichtinszenierung" per LED-Ring. Diverse Funktionsanzeigen laufen dort nun serienmäßig über ein vierzeiliges Display oder optional über ein 8,8 Zoll großes Farbdisplay. Navi, Radio, Telefon etc. werden per Controller auf der Mittelkonsole bedient.

Mini ab 2014 auch mit Head-Up-Display, und Abstandsregler

Aufgestockt hat Mini bei den optionalen Fahrassistenzsystemen. Nun gibt es ein Head-Up-Display, Drivingassistent mit aktiver Geschwindigkeitsregelung, Fernlichtassistent sowie Verkehrszeichenerkennung, Parkassistent, Auffahrwarner und dergleichen mehr. Das Infotainment-System ist von den Funktionen her erweitert worden, über eine fest eingebaute SIM-Karte sind Funktionen wie Notruf oder Teleservices möglich.

Neuer Mini: Nur 50 bis 100 Euro teurer

Bei den Basispreisen für die neuen Modelle begnügt sich Mini mit einem ungewohnt moderaten Aufschlag. Der Cooper etwa kostet künftig mit 19.700 Euro gerade mal 50 Euro mehr als bisher. Der Cooper D ist um 100 Euro auf 21.450 Euro Basispreis gestiegen. Und für den Cooper S muss man künftig mindestens 23.800 Euro hinlegen, ebenfalls 50 Euro mehr als bisher.

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