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Porsche Macan: Das SUV mit den 911er Genen

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Porsche Macan  

Die Raubkatze aus Zuffenhausen

20.11.2013, 08:12 Uhr | Jürgen Wolff, Press-Inform

Porsche Macan: Das SUV mit den 911er Genen. Porsche Macan: Das SUV mit den 911er Genen (Quelle: Hersteller)

Porsche Macan: Das SUV mit den 911er Genen (Quelle: Hersteller)

Seitdem Porsche von der Luxus-Limousine Panamera und dem großen SUV Cayenne mehr Exemplare verkauft als vom 911er, Boxster und Cayman zusammen, sind die Zuffenhausener längst kein reiner Sportwagen-Bauer mehr. Nun folgt mit dem Macan die zweite, etwas kompaktere Offroad-Baureihe. Premiere feiert das SUV sowohl auf der Los Angeles Auto Show als auch auf der Tokio Motor Show.

Porsche Macan: kleiner Cayenne-Bruder

Es ist schon auf den ersten Blick zu sehen: Das hier ist der kleine Bruder des Cayenne. Mit dem Macan versucht Porsche den Erfolg in der Klasse der kompakten SUV zu wiederholen, den sie seinerzeit mit dem Cayenne bei den großen SUV vorgemacht haben. Der ist für Porsche längst das Volumenmodell geworden. Entsprechend wurden im Design viele Gestaltungselemente aus anderen Porsche-Baureihen übernommen.

Macan: SUV im Porsche-Design

So wirkt das Sport-SUV bei einer Länge von 4,68, einer Breite von 1,92 und einer Höhe von 1,62 Metern breit und flach auf der Straße kauernd. Die Fenstergrafik in der Seitenansicht lehnt sich ebenso wie die weich ausgeformten hinteren Kotflügel an die Optik des 911 an. Die Grundform der Hauptscheinwerfer wiederum erinnert an die des 918.

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Macan bedeutet so viel wie "Tiger"

Wie biedere Schwaben auf einen Namen wie "Macan" kommen, mag auf ewig ein Rätsel bleiben. Der Name jedenfalls ist abgeleitet von der indonesischen Bezeichnung für "Tiger". Und der kleine Tiger werde, so verspricht Porsche, in diesem Segment "neue Akzente in der Fahrdynamik" setzen, "sowohl auf befestigten Straßen als auch im leichten Gelände".

Ist der Macan ein Audi-Q5-Derivat? Ja und Nein

Die Basis für den Macan haben sich die Porsche-Ingenieure beim Q5 der Konzernschwester Audi gegriffen. Aber sehr viel hat das kleine Porsche-SUV mit dem Ingolstädter nicht mehr gemein. Allradantrieb, Motoren, Innenraum - alles wurde gewechselt.

Porsche Macan immer mit Allrad und V6-Motoren

Über mangelnde Kraft etwa brauchen sich Macan-Fahrer nach Art des Hauses nicht beklagen. Drei Versionen des Macan gibt es zum Modellstart. Allen gemeinsam sind Allradantrieb und das Porsche Doppelkupplungsgetriebe PDK mit sieben Schaltstufen. Unter der Motorhaube arbeiten jeweils V6-Motoren, zwei Benziner mit integrierter Trockensumpfschmierung und ein Diesel. Den Macan S treibt ein drehfreudiger, drei Liter großer V6-Biturbo mit 340 PS an, der für eine Beschleunigung des 1,8 Tonnen schweren SUV von 0 auf 100 km/h binnen 5,2 Sekunden gut ist. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 254 km/h, der DIN-Verbrauch laut Porsche zwischen 8,7 und 9,0 Litern auf 100 Kilometern.

Typisch Porsche: Topmodell mit Biturbo

Im Macan Turbo sorgt ein 3,6-Liter-Biturbomotor für 400 PS und eine Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 binnen 4,8 Sekunden, mit dem Sport Chrono-Paket reichen gar 4,6 Sekunden. Auf 100 Kilometern soll er zwischen 8,9 und 9,2 Liter verbrauchen. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Porsche mit 266 km/h an. Nebenbei: Der Macan ist der erste Porsche mit diesem Motor.


Dieselpower: 258 PS stark und trotzdem sparsam

Der Macan Diesel S schließlich wird von einem Dreiliter-Selbstzünder angetrieben. Seine 258 PS bringen ihn in 6,3 Sekunden von Null auf Tempo 100, der Verbrauch liegt zwischen 6,1 und 6,3 Litern, die Höchstgeschwindigkeit bei 230 km/h. Das maximale Drehmoment beträgt bereits ab 1750 Touren satte 580 Newtonmeter. Schwächere Motorversionen mit vier und sechs Zylindern sind geplant.

Allradantrieb mit Lamellenkupplung

Das Allradsystem PTM ist von der Auslegung her auf sportliche Fahrweise ausgelegt. Dabei ist die Hinterachse immer angetrieben. Die Vorderachse erhält ihr Antriebsmoment von der Hinterachse, abhängig jeweils vom Sperrgrad der elektronisch geregelten Lamellenkupplung. Wenn die Hinterräder zum Beispiel beim Anfahren auf Eis durchdrehen, können bis zu 100 Prozent des Drehmoments an die Vorderachse übertragen werden. In Kurven dagegen gelangt immer nur so viel Kraft an die Vorderräder, dass eine optimale Seitenführung gewährleistet ist.

Drei Fahrwerk-Varianten für den Macan

Der Offroad-Modus kann im Geschwindigkeitsbereich zwischen 0 und 80 km/h über eine Taste auf der Mittelkonsole aktiviert werden. Dann sind zum Beispiel die Schaltdrehzahlen und -geschwindigkeiten auf höhere Traktion ausgelegt. Außerdem erhöht sich beim Fahrwerk mit Luftfederung die Bodenfreiheit um vier auf 23 Zentimeter. Insgesamt bietet Porsche für den Macan drei Fahrwerk-Varianten an.

Macan-Cockpit im gewohnten Porsche-Look

Das Cockpit wird Porsche-Fahrern auf Anhieb vertraut erscheinen. Das Design des Multifunktionslenkrades wurde aus dem Porsche 918 übernommen. Das Kombiinstrument besteht aus drei Rundinstrumenten. Im rechten findet sich ein hochauflösendes 4,8-Zoll-Farbdisplay, in der Mitte, zentral vor dem Fahrer, wie bei Porsche Brauch der Drehzahlmesser. Das Zündschloss? Klar, links vom Lenkrad, wie im Porsche ebenfalls üblich.

Praktischer Porsche: Bis zu 1500 Liter Laderaum

Der Radstand von 2,81 Metern sorgt nicht nur für Fahrstabilität, sondern auch für ordentlich Platz im Innenraum. Dazu kommt ein Kofferraumvolumen von 500 Litern, das sich bei umgeklappter Rückbank auf 1500 Liter erweitern lässt.

Porsche Macan: Kaum günstiger als ein Cayenne

Wenn er ab dem 5. April 2014 bei den Händlern steht, werden beim Macan S und S Diesel jeweils 57.930 Euro auf dem Preisschild stehen - günstigere Basis-Versionen folgen jedoch. Der große Bruder Cayenne S dagegen kostet ab 74.828 Euro, den preiswertesten Cayenne gibt es ab 59.358 Euro. Den Macan Turbo soll es ab 79.826 Euro geben. Gebaut wird der Macan in Leipzig. Bis zu 50.000 Fahrzeuge sollen dort pro Jahr aus der Werkshalle rollen. Steigerung nicht ausgeschlossen.

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