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Detroit Motor Show: Chrysler sorgt mit neuem 200 für italienische Gefühle

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Chrysler 200  

Italienische Gefühle bei den Amerikanern

15.01.2014, 09:43 Uhr | Stefan Grundhoff, t-online.de, Press-Inform

Detroit Motor Show: Chrysler sorgt mit neuem 200 für italienische Gefühle. Neuer Chrysler 200 (Quelle: Hersteller)

Neuer Chrysler 200 (Quelle: Hersteller)

Der Chrysler 200 ist einer der Höhepunkte der Detroit Motor Show 2014. Die neue Mittelklasselimousine des amerikanisch-italienischen Autokonzerns soll verlorene Kunden zurückholen.

Chrysler 200: Neue Ansage in der Mittelklasse

Chrysler, durch die starke Konkurrenz insbesondere in der Mittelklasse ins Hintertreffen geraten, will mit dem neuen Chrysler 200 wieder ein echtes Wort mitreden. Das Design des 200ers zeigt sich wie aus einem Guss - es ist gelungen, aber durchaus unspektakulär. Die Plattform teilt sich der Konkurrent von BMW 3er, Mercedes C-Klasse, Toyota Camry oder Kia Optima mit Modellen wie dem Alfa Romeo Giulietta oder dem noch jungen Jeep Cherokee.

Front- oder Allradantrieb möglich

So hat der Chrysler 200, der als 200 Sport und als Topmodell 200 C verfügbar ist, auch erstmals die Möglichkeit, als Front- und Allradversion angeboten zu werden. Der Innenraum hat deutlich gewonnen. Lenkrad, Anzeigen und Bedienmodule kennt man von anderen Konzernmodellen - man sitzt bequem, doch etwas hoch. Während man vorne kommod reist und sich allenfalls über das gigantische Ablagefach in der tiefen Mittelkonsole wundert, geht es im Fond beengter zur Sache. Die abfallende Dachlinie schränkt die Kopffreiheit stark ein.

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Innenraum für amerikanische Verhältnisse gut

Oberflächen und Bedienelemente können jedoch nur nach amerikanischen Mittelklassemaßstäben als wertig bezeichnet werden. Doch der Chrysler 200 wird nicht nach Europa kommen und sieht sich daher kaum der starken inländischen Konkurrenz gegenüber. Und der US-Einstiegspreis von knapp 22.000 Dollar ist ein Wort.

Neungang-Automatik an Bord

Nach US-Maßstäben ist das angebotene allemal gut genug, um vorne mitzumischen. Für den Antrieb gibt es zunächst zwei Motorisierungen. Neben dem 3,6 Liter großen V6 mit 295 PS, Allradantrieb und Neungangautomatik, steht ein 2,4 Liter großer Vierzylinder mit 184 PS zur Verfügung. Neu ist das breite Angebot an Assistenzsystemen, das beinahe auf dem Niveau der europäischen Konkurrenz liegt.

Chrysler: Fiat regiert

Es ist keine einfache Zeit derzeit für Chrysler. Die komplette Übernahme durch den Fiat-Konzern ist unter Dach und Fach, doch viele Amerikaner rümpfen die Nase, dass einer der großen heimischen Big Three nunmehr in italienischer Hand ist. Nach der geschiedenen Ehe mit Daimler im Himmel erst der Absturz und dann die Übernahme durch Fiat.

Fiat geht es nicht gut

Dabei ginge es den Italienern derzeit alles andere als gut, wenn man nicht Chrysler hätte. Nachdem der Automarkt in Europa und insbesondere in den südlichen Ländern am Boden liegt, wird aktuell das meiste Geld von den ehemaligen US-Marken Chrysler, Jeep und Dodge eingefahren.

Chrysler stützt die Italiener

Der vielfach angekündigte Neustart von Alfa Romeo auf dem nordamerikanischen Markt wurde mehrfach verschoben. Zuletzt sollte es Mitte 2014 losgehen - doch merken kann man davon bisher nichts. So müssen es die erfolgreichen Pick-ups, Geländewagen und SUVs richten. Und der neue Chrysler 200.

Gibt es keine Lancia-Version?

Einige aktuelle Lancia-Modelle bauen auf den Autos von Chrysler auf - so der Thema, das Cabrio Flavia und der Van Voyager. Eigentlich könnte aus dem Chrysler 200 ein neuer Lancia Flavia werden. Nun wurde jedoch bekannt, dass Fiat die ehemalige Nobel-Marke bis auf den Kleinwagen Ypsilon wohl komplett zurückziehen möchte.

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