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Toyota Aygo  

Gute-Laune-Auto kommt im Baukastenprinzip

04.03.2014, 12:52 Uhr | Press-Inform

Gute-Laune-Auto kommt im Baukastenprinzip. Toyota Aygo: Baukastenprinzip für die Straße (Quelle: Press-Inform)

Toyota Aygo: Baukastenprinzip für die Straße (Quelle: Press-Inform)

Mit dem Aygo macht Toyota die neue Generation des gemeinsam mit Citroen und Peugeot gebauten Kleinstwagen-Trios komplett. Allerdings haben sich die Japaner ein pfiffiges System zur Individualisierung einfallen lassen.

Aygo: Das Gute-Laune-Auto von Toyota

Toyota, das sind im allgemeinen Autos von hoher Qualität und hoher Langeweile. Emotionen? Die gibt es woanders. Doch jetzt kommt Toyota mit einem Gute-Laune-Auto. Und das ausgerechnet bei einem Modell, das zusammen mit zwei anderen Herstellern produziert wird und deshalb auf den ersten Blick wenig Platz lässt für individuelle Spielereien. Doch beim neuen Aygo, der wie schon sein Vorgänger vom gleichen Band läuft wie der Peugeot 108 und der Citroen C1, ist den Japanern um den 47-jährigen Chefdesigner Nobuo Nakamura ein kleiner Coup gelungen.

Besitzerstolz durch eigenes Design

Toyota bedient sich bei der japanischen Jugendkultur. "J-Playful" hat man die Designlinie des neuen Aygo getauft. Der Aygo ist ein Kleinstwagen, der sich auch lange nach dem Kauf noch nach Lust und Laune spontan, einfach und relativ preiswert in der Optik verändern lässt. "Modify after sale" nennt das Toyotas Marketingabteilung. "Besitzerstolz wird in erster Linie über das Design erzeugt", ergänzt Nakamura.

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Teile mittels Klick-System austauschbar

Dafür gibt es außen und innen diverse bunte Teile, die sich auswechseln lassen - innen dank eines Klick-Systems vom Besitzer selbst mit wenigen Handgriffen. Teile wie die Türverkleidungen und die Umrandungen von Ganghebel, Tacho, der Mittelkonsole oder den Lüftungsöffnungen sind nur eingeklipst und können von Hand abgezogen und gegen andersfarbige Plastikpanele ausgetauscht werden.

Kosmetik-Kur in der Werkstatt

Sicherheitsrelevante Bauteile können ähnlich schnell in der Werkstatt ausgetauscht werden. Schnell auswechselbar sind auch ein knappes Dutzend Karosserieblenden wie das große "X", von dem die Fahrzeugfront optisch dominiert wird, die Verkleidungen der Außenspiegel, Teile am Heck oder an den Fahrzeugseiten. Dafür allerdings muss der Aygo ebenfalls kurz in die Werkstatt. Individualisierung pur: Theoretisch sind Millionen von Farbkombinationen möglich, verspricht Toyota.

Aygo: Mehr Kopffreiheit als die Geschwister

Das Dach des Aygo ist - anders als beim Citroen C1 und beim Peugeot 108 - nicht glatt, sondern konturiert. Das Ergebnis ist nicht nur ein sportlicheres Aussehen, sondern auch etwas mehr Kopffreiheit für Fahrer und Beifahrer, wie eine erste Sitzprobe im Fotostudio zeigt. Als Frontleuchten dienen schlanke Projektionsscheinwerfer, die sich in das Front-X einpassen. Angeboten wird der Aygo als Drei- und als Fünftürer. Und wie seine Geschwister wird es ihn auch mit einem Textil-Faltdach geben.

Wachstum findet im Detail statt

Innen bietet der neue Aygo, der nur gering gewachsen ist, wie seine Brüder etwas mehr Platz. Die Sitze sind durchaus bequem und das ganze Interieur wirkt hochwertiger und je nach Ausstattungsvariante edler als bisher. Über die sieben Zoll große Touchscreen in der Mittelkonsole lassen sich zahlreiche Bordfunktionen steuern. Per Mirror-Link kann der Inhalt eines Smartphones auf dem Display gespiegelt werden. Der Kofferraum ist um 29 Liter auf 168 Liter Stauraum gewachsen.

Motor erhält ebenfalls Facelift

Als Antrieb dient dem Aygo eine optimierte Version des bisherigen 1-Liter-Benziners mit seinen drei Zylindern. Dessen Leistung ist mit 69 PS und einem maximalen Drehmoment von 93 Newtonmeter nahezu gleich geblieben. Das gilt auch für die Fahrleistungen, die Toyota angibt: Von Null auf 100 km/h dauert es wie gehabt 14,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 160 km/h. Statt 4,4 Liter wie sein Vorgänger verbraucht der neue Aygo offiziell 4,1 Liter Super auf 100 Kilometern.

Preis noch unbekannt

Über die Preise schweigt sich Toyota noch aus. Wenn der neue Aygo im Sommer 2014 in den Handel kommt, dürften sie nicht wesentlich über den Preisen seines Vorgängers liegen. Der ist in der Basisversion für 9550 Euro zu haben.

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