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Autosalon Paris 2014: Das sind die heißesten Concept Cars

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Autosalon Paris 2014  

Das sind die heißesten Concept Cars

06.10.2014, 14:53 Uhr | Marcel Sommer, Press-Inform

Autosalon Paris 2014: Das sind die heißesten Concept Cars. Autosalon Paris 2014 (Quelle: Hersteller)

Autosalon Paris 2014 (Quelle: Hersteller)

Den Autosalon Paris nutzen Autohersteller oft, um ihre futuristisch und realitätsfern anmutende Sicht der Zukunftsmobilität zu präsentieren. Doch die Anzahl der völlig wirren Designversuche ist dieses Jahr äußerst gering. Die Hersteller zeigen lieber Studien, die morgen schon auf der Straße zu sehen sein könnten.

Citroën Divine DS: Göttliche Studie

Der schnittige Franzose mit kurzen Überhängen und schmalen Leuchten wird von einem 1,6 Liter großen Turbomotor angetrieben. 270 PS sollen den 4,20 Meter langen Traum nach vorn bewegen. Das innen verarbeitete Leder wurde von einem Luxus-Sattler geliefert und ist mit unzähligen Kristallen bestickt. Zudem ist die gewaltige Mittelkonsole aus Weißgold gefertigt. Mehr zum Citroën Divine DS

Citroën DS3: Zusammenarbeit mit einem Modelabel

Ebenfalls vom Hersteller mit dem Doppelwinkel im Logo stammen die beiden Konzeptfahrzeuge DS3 und DS3 Cabrio. Sie entstanden aus der Zusammenarbeit mit dem Modelabel Ines de la Fressange und sollen die Eigenständigkeit der Marke DS unterstreichen.

Ein weiteres Konzeptfahrzeug ist der Citroen C4 Cactus Airflow 2L Concept. Er wird von einem Hybrid-Air-System befeuert, das aus einem Dreizylinder-Benzinmotor besteht, der mit zwei Hydraulikbehältern und Druckspeichern gekoppelt ist. Lediglich zwei Liter auf 100 Kilometern soll der Franzose dank dieser Maßnahmen nur noch verbrauchen. Das Concept C1 Urban Ride rundet den futuristischen Auftritt von Citroën ab.

Die Zukunft aus der Sicht von Peugeot

Mit den Modellen 208 Hybrid Air 2L und Quartz Concept präsentiert Peugeot zwei äußerst unterschiedliche Zukunftsvisionen. Die eine wird entweder von einem 1,2 Liter großen Dreizylinder-Benzinmotor mit 82 PS oder von Druckluft angetrieben. Ihr Verbrauch soll rund zwei Liter auf 100 Kilometer betragen. Die andere Vision, der Quartz, spielt mit 500 PS in einer ganz anderen Liga. Der auf 23 Zoll großen Felgen rollende Peugeot bezieht seine Gesamtleistung aus einem 1,6 Liter großen Turbobenziner mit 270 PS sowie zwei Elektromotoren mit je 85 kW.

Franzosen können auch sparsam

Wesentlich ruhiger geht es bei Renault mit dem Eolab zur Sache. Er soll familientauglich und spritsparend sein. Dank seines 78 PS starken und 1,0 Liter großen Dreizylinder-Benzinmotors sowie eines Elektromotors mit 50 kW beträgt sein Spritverbrauch ein Liter auf 100 Kilometern.

Bis zu 60 Kilometer soll die rein elektrische Reichweite messen und die Höchstgeschwindigkeit soll bei 120 Kilometer pro Stunde liegen. Die verbaute Technik soll zudem innerhalb der kommenden zehn Jahre bei Serienmodellen der Marke Renault zum Einsatz kommen.

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Deutsche Hersteller mit Zurückhaltung

Auch aus dem Hause Audi ist eine Studie zu vermelden. Der Audi TT Sportback Concept soll Lust auf eine viertürige Coupe-Limousine machen. Der Fünftürer ist 4,47 Meter lang, 1,89 Meter breit und 1,38 Meter hoch. Damit ist die TT-Studie 29 Zentimeter länger als das Coupé. Und auch VW zeigt mit dem XL Sport einen schnittigen Concept-Sportler. Sein 200 PS starker Motor stammt vom Motorradhersteller Ducati. Mehr zum Audi TT

Infiniti Q80: Wo bleibt das Datenblatt?

Aus dem fernen Japan zeigt sich Infiniti mit dem Q80 zukunftssicher. Der fünf Meter lange und 1,35 Meter flache Hingucker soll Lust auf ein kommendes Oberklassemodell machen. 22 Zoll große Räder und gegenläufige Türen ziehen die Besucher in kürzester Zeit in ihren Bann. Der Mutterkonzern Nissan hat mit dem Pulsar Nismo Concept einen echt heißen Hingucker auf die Räder gestellt. Mehr zum Nissan Pulsar Nismo Concept

Kia zeigt Motorenstudie

Aus Südkorea rollte der Kia Optima T-Hybrid in die Messehallen von Paris. Ein 1,7 Liter großer Turbodieselmotor wurde in diesem Konzeptfahrzeug mit einem kleinen Elektromotor gekoppelt. Von außen ist dem Kia seine visionäre Technologie nicht auszusehen - am Serien-Stahlkleid wurde nichts verändert. Schon in der nächsten Generation könnte diese Motorenstudie Realität werden.

Mitsubishi modifiziert den Outlander

Mit dem Outlander PHEV Concept S präsentiert Mitsubishi einen lediglich von außen leicht modifizierten Serien-Outlander. Angetrieben wird er von einem 2,0 Liter großen Vierzylindermotor sowie zwei Elektromotoren. Rein elektrisch sind 55 Kilometer mit dem 203 PS starken Mitsubishi möglich.

Süd-Koreaner geben Ausblick auf neues SUV

Auch Ssangyong hat ein Konzeptfahrzeug mit in Frankreichs Hauptstadt gebracht. Der XIV-Air ist 4,20 Meter lang und hat einen Radstand von 2,60 Metern. Er soll einen Ausblick auf den kommenden Serien-SUV X 100 geben.

Honda ändert sein Design

Die Prototypen von gleich drei Serienmodellen sind auf dem Honda-Stand zu bestaunen: HR-V, CR-V und Jazz. Toyota fuhr mit dem C-HR Concept eine Kompaktmodell-Crossover-Studie in die Messehallen. Die höhergelegte Karosserie und das ungewöhnliche Heckdesign soll eine neue Designrichtung andeuten.

Geländewagen statt SUV

Jeep zeigt den Gegenentwurf zum modischen SUV. Das Geländewagen-Konzeptauto Wrangler Unlimited Rubicon Stealth interpretiert die beinharte Offroad-Rolle noch konsequenter als das schon kernige Serienmodell. Dafür sorgen vor allem Teile aus dem Zubehör-Programm Mopar wie etwa die Hochleistungs-Motorhaube mit Lüftungshutzen und schwarzem Wabengrill. Dazu gibt es spezielle Gelände-Stoßfänger, flache Kotflügel und Rock Rails zum Schutz der Seitenschweller.

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