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Ferrari FXX K: Neuer Supersportwagen mit 1050 Hybrid-PS

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Ferrari FXX K  

Rennsport für die Straße und zurück

03.12.2014, 12:08 Uhr | Stefan Grundhoff, Press-Inform

Ferrari FXX K: Neuer Supersportwagen mit 1050 Hybrid-PS. Neuer Hybrid-Renner: Ferrari FXX K (Quelle: Hersteller)

Neuer Hybrid-Renner: Ferrari FXX K (Quelle: Hersteller)

Ferrari enthüllt am kommenden Wochenende auf der Rennstrecke von Abu Dhabi seinen neuen Supersportwagen, den FXX K. Der Hybrid-Renner bringt für ausgewählte Fahrer Technik aus der Formel 1 auf die Straße - und soll so nebenbei zukünftige Modelle aus Maranello noch besser machen.

Die wirre Buchstabenkombination FXX K ist dabei keinesfalls Zeichen einen neues FKK-Trends für die kommende Ostsee-Badesaison, vielmehr sind die vier Buchstaben Zeugnis des neuesten Hightech-Rennwagens aus Maranello.

Ferrari FXX K soll dem McLaren P1 davon fahren

Der Ferrari FXX K setzt dem ersten Konzern-Hybridsportler LaFerrari die fahrdynamische Krone auf und soll so Jagd machen auf den enteilten McLaren P1. Den 860 PS des V12-Saugmotors werden durch die 190 Hybrid-PS des KERS-Moduls galoppierende Pferde verliehen. Die insgesamt 1050 PS und 900 Newtonmeter maximales Drehmoment sollen auf den Rennstrecken dieser Welt für Höchstgeschwindigkeiten von über 350 km/h reichen.

Foto-Serie mit 6 Bildern

Formel 1 für die Straße

Nicht nur das Hybridsystem wurde aus der Formel 1 entliehen, sondern auch die hochfeste Karbonkarosserie wurde maßgeblich von der höchsten internationalen Rennserie beeinflusst. In offiziellen Autorennen wird man den Ferrari FXX K jedoch nicht zu Gesicht bekommen. Es handelt sich um eine spektakuläre Entwicklungs-Kleinserie, mit der ein besonders exklusiver Kundenkreis die Möglichkeit haben soll, an Entwicklungen für zukünftige Serienmodelle mitzuarbeiten.

Dazu wird die kleine Kundengruppe in den kommenden zwei Jahren an einem speziellen Testprogramm von Ferrari teilnehmen. Die Erfahrungen gelangen in die nächsten Straßen- und Rennmodelle aus Maranello.

Zwölfzylinder mit 6,3 Litern Hubraum

Der V12-Motor des 4,90 Meter langen Ferrari FXX K mit einem Hubraum von 6262 Kubikzentimetern verfügt über neue Nockenwellen und einen veränderten Ventiltrieb mit mechanischen anstelle von hydraulischen Stößeln. Die Ansaugrohre wurden neu gestaltet und mit einer speziellen Politur behandelt, während das Abgassystem verändert und die Schalldämpfer beseitigt wurden.

Viel Elektronik an Bord

Ebenso wie Motorelektronik, Fahrwerk und Regelsysteme wird auch das KERS-Modul durch einen Fahrprogrammschalter auf der Mittelkonsole beeinflusst. Das Programm "Qualify" steht für ein Höchstmaß an Leistung auf einer begrenzten Anzahl von Runden; "Long Run", um die Leistungskonsistenz zu optimieren; "Manual Boost" für umgehende Bereitstellung des höchstmöglichen Drehmoments und "Fast Charge" für ein schnelles Aufladen der Batterie.

Aerodynamisch ausgefeilt

Im Vergleich zum LaFerrari wurde bei dem allein für die Rennstrecke gedachten FXX K ein besonders hoher Wert auf eine ausgefeilte Aerodynamik gelegt. Das Heck liegt höher und der bewegliche Spoiler ragt bis zu sechs Zentimeter heraus. Das Spoilerwerk erzeugt beachtlichen Abtrieb für das Heck des Fahrzeugs, wodurch ein großvolumiger Heckdiffusor als Luftablass vom Unterboden verbaut werden konnte. Das Ergebnis aller Kleinmaßnahmen ist ein um bis zu 50 Prozent gesteigerter Abtrieb, bei Tempo 200 km/h 540 Kilogramm entspricht.

Für die rechte Haftung im Grenzbereich sorgen Rennslicks. Wie viele Modelle des extremen Supersportlers gebaut werden und was er kosten soll, wurde noch nicht verraten.

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