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Autosalon Genf 2015: Mercedes-Benz G 500 4x4 in der Hardcore-Version

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Autosalon Genf 2015  

Die G-Klasse von Mercedes wird immer wilder

21.02.2015, 13:13 Uhr | Stefan Grundhoff, Press-Inform

Autosalon Genf 2015: Mercedes-Benz G 500 4x4 in der Hardcore-Version. Mercedes G 500 4x4 (Quelle: Hersteller)

Mercedes G 500 4x4 (Quelle: Hersteller)

Die Mercedes G-Klasse ist ein Auto für alles - egal ob Freizeit, Alltag, Winter- und Sommerurlaub oder die wochenendliche Jagd auf bergigen Landstraßen - der Geländewagen macht überall eine gute Figur. Das neueste Spielzeug aus der Kooperation von Daimler mit Magna feiert auf dem Autosalon Genf 2015 seine Premiere - der Mercedes G 500 4x42 mit über 400 PS Leistung.

Seit 1979 läuft in Graz die Mercedes G-Klasse vom Band. Jener längst zur Automobilikone erhobene Klettermaxe, der Armee, Scheichs, Promis und Forstarbeitern gleichermaßen ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Aus dem rustikalen Nutzfahrzeug wurde speziell nach der Jahrtausendwende und der verspäteten Einführung auf dem US-Markt ein Lifestyle-Mobil ohne jeden Weichspülfaktor.

Mercedes G 500 4x42: Wilde Wuchtbrumme

Reichten einst 72 bis 150 PS aus, um Kunden zu locken, bietet der mächtigste G als mobile Lederorgie eines 65er AMG aktuell über 600 PS und als 6x6-Version für Wüstenausritte sogar drei Achsen und eine offene Ladefläche. Wer es noch wilder und spektakulärer will, der dürfte sich auf dem Autosalon Genf unsterblich verlieben. Der G 500 4x42 setzt dem österreichischen Kantholz die Krone auf.

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In Genf steht noch eine Studie

Zwar wiegelt der G-Klasse Verantwortliche Gunnar Güthenke ab: "Noch ist nicht entschieden, ob er in Serie kommt", doch die Würfel sind längst gefallen. Das Untier kommt - und wie! Auf der Automesse steht der Über-G noch als seriennahe Studie, doch bei den bisher gebauten vier Einzelstücken wird es nicht bleiben.

Auch der Mercedes G 63 AMG 6x6, die perverse Serienumsetzung eines australischen Armeemodells mit drei Achsen, V8-Doppelturbo und Portalachsen, sollte einst nur das Kleinstserienspielzeug für die Arabischen Emirate werden. Letztlich wurden fast 150 verkauft, so dass kein Zweifel daran besteht, dass der G 500 4x4 im Studienstadium verharren dürfte.

Sehr robuster Geländewagen

Sein Auftritt ist martialisch: 45 Zentimeter Bodenfreiheit, Portalachsen, Verstellfahrwerk aus dem Rallyesport, sowie die bekannten drei Sperren, Untersetzung und die Leiterrahmenkonstruktion lassen irdische Hürden nicht mehr als Momentaufnahmen sein.

G-Klasse mit 422 PS Leistung

Das Aggregat tut sein Übriges. So haben sich die experimentierfreudigen Ingenieure aus Graz eines neuen Motors aus dem Daimler-Regal bedient. Der vier Liter große V8-Doppelturbo treibt ab Sommer auch den AMG GT zu sportlichen Bestleistungen. Im G 500 4x42 leistet er stramme 422 PS und ein maximales Drehmoment von 610 Newtonmeter.

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Geländegängig und schnell

Dass das Ungetüm damit die steilsten Hänge erklimmt, ist jedoch nur die eine Seite der Medaille. Durch die um 30 Zentimeter verbreiterte Spur und den weiter nach unten gerückten Schwerpunkt der gigantischen drei Tonnen Leergewicht donnert das Endzeitvehikel um Kurven, wie man es noch von keiner G-Klasse gesehen hat. "Bei einem Unimog kann man mit den Portalachsen maximal 85 km/h schnell fahren", erläutert Cheftechniker Erwin Wonisch im Grazer Dialekt, "hier sind durch die breitere Spur und die doppelten Federbeine 210 km/h drin."

Ungetüm mit zwei Radsätzen

Klar, ist die Lenkung nach wie vor alles andere als direkt, die Sitzposition mäßig und der Aufbau gigantisch, doch mit Laune und Volldampf geht es kurvige Passstraßen hinauf und wieder herab - immer wieder. Damit die Fahrdynamik ebenso weite Grenzen auslotet wie die Geländegängigkeit, hat das Erstlingswerk zwei Radsätze. Die 22-Zöller tanzen auf der Straße und grobstollige Beadlock-18-Zöller sind passend für einen Ausritt in unwegsames Gelände.

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Was löst der G 500 4x4 hoch zwei bei Ihnen aus?

G-Klasse zum stolzen Preis

Die Wattiefe: mächtige 100 Zentimeter. Wenn der G 500 4x42 Ende des Jahres Realität wird, sollte er fast 300.000 Euro kosten. Die Erfolgsgeschichte der Mercedes G-Klasse dürfte daher noch in diesem Jahr um das nächste Kapitel erweitert werden.

Es G-eht weiter

Das gilt auch für die Verkaufszahlen. "Mit 14.500 produzierten Autos waren wir vergangenes Jahr ausverkauft", erläutert Gunnar Güthenke, "Spielraum nach oben gibt es aber noch." Bleibt abzuwarten, mit was die Grazer Kletterbande die Kunden in den nächsten Jahren lockt. Ein Finale der Mercedes G-Klasse ist nicht in Sicht.

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