Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Neuvorstellungen >

Autosalon Genf 2015: Borgward, Honda und Pullman mit Comebacks

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Autosalon Genf 2015  

Diese drei Comebacks sorgen für Aufsehen

04.03.2015, 15:19 Uhr | SP-X

Autosalon Genf 2015: Borgward, Honda und Pullman mit Comebacks. Der Autosalon Genf zeigt drei aufsehenerregende Comebacks. (Quelle: Press-Inform/Matthias Knödler)

Der Autosalon Genf zeigt drei aufsehenerregende Comebacks. (Quelle: Matthias Knödler/Press-Inform)

Drei Comebacks in der Autobranche: Auf dem Genfer Autosalon feiert mit Borgward eine Traditionsmarke ihre Wiederkehr, bei Mercedes kommt die klangvolle Karosserieversion Pullman wieder und Honda kehrt mit dem NSX zurück zu seinen sportlichen Wurzeln.

Das aus deutscher Sicht aufsehenerregendste Comeback ist das der Marke Borgward. Nachdem Anfang der 60er-Jahre die letzten Autos von den Bändern liefen, sollen 2016 die Produktionsstraßen wieder anrollen.

Borgward will wieder an die Spitze

Und dabei will Borgward ganz unbescheiden dort anschließen, wo vor mehr als einem halben Jahrhundert Schluss war: an der Spitze. Damals galten Modelle wie die Borgward Isabella gleichzeitig als bildhübsch wie als technisch zukunftsweisend; beim Absatz ließen die Bremer zeitweise selbst Mercedes hinter sich.

UMFRAGE
Welches Comeback begeistert Sie am meisten?

Auch beim neuen Anlauf will Borgward nicht zuletzt den Stuttgartern Paroli bieten, zunächst mit einem Premium-SUV der M-Klasse-Liga, später auch in allen anderen Segmenten von der Kompaktklasse aufwärts. "Wir wollen ein Top-Player werden", sagt Vizepräsident Karlheinz L. Knöss. Hochfliegende Pläne, die in Absatzplanungen von 800.000 Autos weltweit im Jahr 2020 kumulieren. Zum Vergleich: Auch die etablierte Marke Volvo will bis dahin auf einen Jahresabsatz von 800.000 Einheiten kommen.

Geldgeber unbekannt

Borward sei auf Jahrzehnte durchfinanziert, behauptet Knöss - woher das Geld kommt, will er aber so genau nicht sagen. Ob das Comeback mehr ist als eine Luftnummer ist, wird sich möglicherweise auf der IAA im Herbst zeigen. Dann will der künftig in Stuttgart beheimatete Hersteller sein erstes Serienfahrzeug vorstellen.

Honda NSX: Comeback der Sportwagen-Ikone

Lange Jahre galten Hondas in Deutschland wegen ihrer Sportlichkeit als die BMW aus Japan. Dann begann der größte Motorenhersteller der Welt mit dem Surfen auf der Öko-Welle, doch Hybridautos wie Insight und CR-Z fanden hierzulande kaum Zuspruch. Sportwagen wie NSX und S2000 hatte man da schon aus dem Programm genommen, so dass das Image der Marke irgendwo im grün-grauen Mittelmaß versank.

Nun soll das sportliche Profil wieder geschärft werden - auf dem Genfer Messestand zeigen das neben dem Formel-1-Rennwagen, der den Wiedereinstieg der Japaner in die Motorsport-Königsklasse markiert, vor allem die zweite Generation des Prestige-Supersportlers NSX und die Neuauflage des Kompakt-Krawallos Civic Type R.

Volkswagen, Audi und Co. 
Die Highlights vom Autosalon in Genf

Die Automesse läutet traditionell das wichtige Frühlingsgeschäft der Auto-Industrie in Europa ein. Video

Civic Type R Schnellster seiner Klasse

Letzterer soll die Sportoffensive auch für Normalkunden greifbarer machen - und zwar gleich mit einem Knalleffekt: Der Wagen wurde bewusst so entwickelt, dass er den Geschwindigkeitsbestwert unter alle frontgetriebenen Kompaktmodellen setzt.

Dass Honda vor dem Hintergrund der langen sportlichen Tradition Selbstbewusstsein zeigt, wird klar, wenn der R-Type-Entwickler Hisayuki Yagi von den den Konkurrenten des neuen Kompakt-Sportlers spricht. Er nennt nicht VW Golf R oder Mercedes A 45 AMG, sondern den alten Civic Type R. Dieser sei für ihn die Messlatte.

Der Mercedes Pullman ist wieder da

Ludwig Erhard fuhr sie, Helmut Schmidt auch, Angela Merkel könnte sie sich höchstens aus dem Mercedes-Youngtimer-Archiv besorgen: die Pullman-Version der S-Klasse. Die extralange staatstragende Ausführung der Oberklasselimousine war offiziell nur bis 2008 im Angebot, danach firmierte das vergleichbare Modell unter dem profaneren Namen Mercedes S-Klasse Guard. Wohl auch, weil alle sprachliche Traditionskraft für die zwischenzeitlich wiederbelebte Luxusmarke Maybach benötigt wurde.

Das Projekt scheiterte 2012, seit Ende 2014 ist Maybach aber wieder zurück - als edle Submarke unter dem Mercedes-Dach. In Genf reaktiviert sie auch das alte Pullman-Label. Allein der Radstand der 6,50-Meter-Limousine ist mit 4,42 Metern so lang wie ein kompletter Golf. Gemeinsam sollen die beiden Traditionslabel Maybach und Pullman nun schaffen, was Maybach allein nicht gelang: Eine ernsthafte Alternative zum großen Rolls-Royce zu sein.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal