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Autosalon Genf 2015: Acht vernünftige Autos für Jedermann

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Autosalon Genf 2015  

Acht vernünftige Autos, die sich jeder leisten kann

05.03.2015, 18:21 Uhr | Holger Holzer, SP-X

Autosalon Genf 2015: Acht vernünftige Autos für Jedermann. Autosalon Genf: Diese Autos sind die wahren Stars. (Quelle: Hersteller)

Autosalon Genf: Diese Autos sind die wahren Stars. (Quelle: Hersteller)

Auf dem Autosalon Genf stehen vor allem extrem teure und schnelle Sportwagen im Blitzlichtgewitter. Schnell übersehen werden die Autos für Jedermann. Wir haben in acht Fahrzeugklassen interessante Modelle mit Potenzial und einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis gefunden.

Während der Opel Adam den kleinen Schönling gibt, will der neue Opel Karl mit handfesten Werten überzeugen. Fünf statt drei Türen, spürbar mehr Platz über dem Scheitel, ein größerer Kofferraum und vor allem deutlich günstigere Preise (ab 9500 Euro, 75 PS) unterscheiden ihn von seinem Markenbruder. Dass der Karl im Vergleich zum Adam ein wenig biederer aussieht, dürften geneigte Käufer ihm im Gegenzug verzeihen. Diese will Opel übrigens auch aus den Beständen der ehemaligen Schwestermarke Chevrolet rekrutieren. Die nämlich hat sich mitsamt ihrem Kleinstwagen Spark gerade vom europäischen Markt zurückgezogen. Mehr zum neuen Opel Karl

Honda Jazz: Klein und variabel

Wie viel Platz ein Auto auf rund vier Metern Länge bieten kann, zeigt der Honda Jazz nun in der dritten Generation. Knackpunkt des variablen Raumkonzepts ist der Kraftstofftank. Anders als üblich ist dieser beim Jazz nicht unter der Rückbank, sondern unter den Vordersitzen montiert. Die Sitzflächen der Rückbank lassen sich hochklappen, so dass im Fußraum Platz für Topfpflanzen oder Kinderfahrräder ist.

Alternativ können die Rücksitzlehnen umgeklappt werden, wodurch eine ebene Ladefläche entsteht. Neu in Generation drei ist zudem ein umklappbarer Beifahrersitz. Dann passen selbst lange Gegenstände in den Fünftürer. Preise hat Honda noch nicht genannt (Vorgänger: ab 13.000 Euro), die Markteinführung erfolgt im Sommer. Mehr zum neuen Honda Jazz

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Mini-SUV stark im Kommen

Beim CX-3 kommt Mazdas neues Kleinwagendesign richtig zur Geltung. Wirkt die Karosserie des Mazda2 noch eine Spur zu schmächtig für den aggressiven Kühlergrill im neuen Marken-Stil, passt er nun perfekt zur neuen, hochgebockten SUV-Variante. Nicht nur deswegen ist der CX-3 der Hingucker. Auch der Innenraum strahlt freche Sportlichkeit aus. Wer sich von Opel Mokka und Co. gelangweilt fühlt, findet im Japaner eine Alternative. Hinzu kommen ein ordentliches Platzangebot und interessante Technik - als nahezu einziger Hersteller setzt Mazda weiterhin auf Saug- statt Turbobenziner. Anders als viele der letztgenannten überzeugen die Triebwerke auch jenseits des Prüfstandtests mit passablen Verbrauchswerten. Knapp 19.000 Euro dürfte die Einstiegsversion mit Frontantrieb (Allradantrieb gegen Aufpreis) kosten, wenn sie im Sommer auf den Markt kommt. Mehr zum neuen Mazda CX-3

Toyota Auris: Unaufgeregt in der Kompaktklasse

Toyota galt in Deutschland lange Zeit als die prototypische "Marke der Vernunft", gelobt für Zuverlässigkeit und Unaufgeregtheit. Das sind auch die beiden Merkmale, mit denen der Auris punktet. Zum Facelift nach zwei Jahren Bauzeit verfeinern der kompakte Fünftürer sowie der Kombi ihren Auftritt noch einmal.

Vor allem der neue 1,6-Liter-Diesel von BMW (112 PS)  könnte für mehr Nachfrage sorgen, ersetzt er doch den älteren und etwas durstigen 2,0-Liter-Selbstzünder als beste Wahl für Langstreckenfahrer. Dazu gibt es ein leicht aufgefrischtes Karosseriedesign und einen aufgemöbelten Innenraum. Auch bislang fehlende Sicherheitssysteme wie Kollisionswarner, Notbremsassistent und Verkehrszeichenerkennung sind nun zu haben. Die Preise dürften weiterhin bei rund 16.000 Euro starten.

Hyundai mit neuem Kompakt-SUV

Dem koreanischen Hersteller Hyundai mangelt es nicht an Selbstbewusstsein - die neuen Flaggschiffmodelle wie der große SUV Grand Santa Fe oder die Businesslimousine Genesis senden klare Signale. Doch auch eines der Kernmodelle trumpft auf: Der in Genf erstmals gezeigte Kompakt-Crossover Tucson ist zwar der direkte Nachfolger des ix35, tritt aber mit mächtigem Kühlergrill und muskulöser Karosserie deutlich prägnanter und robuster auf. Allein der Kofferraum legt um 23 Liter auf 514 Liter zu.

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Darüber hinaus ergänzen neue Assistenten wie ein Einparkhelfer, ein Notbremssystem mit Fußgängererkennung und ein Auspark-Radar das Technik-Programm. Neue Motoren hingegen gibt es noch nicht - es bleibt bei den bekannten, allerdings überarbeiteten Vierzylinder-Benzinern und -Dieseln. Der Marktstart erfolgt in der zweiten Jahreshälfte, bislang kostet der Hyundai als ix35 ab knapp 21.000 Euro. Mehr zum Hyundai Tucson

Hochdachkombis

Kleine Lieferwagen im Pkw-Stil wie der Citroen Berlingo Multispace haben sich längst als preiswerte Alternative zu Kompakt-Vans entwickelt. In der nun frisch gelifteten Version verringert der Franzose den Komfort- und Ambiente-Abstand zum teureren Nachbarsegment noch einmal. Für äußerliche Aufwertung sorgen neue Ausstattungslinien mit speziellem Frontdesign - von preiswert-robust mit modisch-offroadhaft.

Innen gibt es neue Sitzbezüge und ein neues Bediensystem per Touchscreen. Zur technischen Aufrüstung zählen darüber hinaus ein City-Notbremsassistent und eine Rückfahrkamera. Auch bei den Motoren ziehen modernere Zeiten ein, etwa in Form des aus den Kleinwagen der Marke bekannten Dreizylinder-Turbobenziners (110 PS). Die Preise dürften mit knapp 18.000 Euro weiterhin unter denen von VW Touran und Co. liegen.

Kompakt-Vans noch nicht ganz tot

Der VW Touran ist seit Jahren Deutschlands Bestseller unter den kompakten Vans. Der Touran bietet das stimmigste Gesamtpaket im Segment. Dementsprechend wenig haben die Wolfsburger auf den ersten Blick bei der zweiten Auflage geändert. Das Design wurde etwas geschärft, das Platzangebot durch eine neue Plattform noch einmal vergrößert und das Motorenprogramm modernisiert.

Dazu gibt es nun eine neues internetfähiges Infotainment-System mit besserer Handy-Anbindung sowie zahlreiche Assistenten aus der Golf-Familie. Wer den Familienlaster bisher mochte, dürfte in seiner Meinung noch einmal bestärkt werden. Auch, weil die Preise (ab ca. 23.000 Euro) immerhin stabil bleiben. Mehr zum VW Touran

Skoda sprengt die Mittelklasse

War der Skoda Superb bislang eine Art besonders großer und preiswerter Passat, streckt er sich in der Neuauflage eher in Richtung des Konzernbruders Audi A6. Das fängt bei dem nun deutlich eigenständigeren und im Detail sehr edlen Design an und hört beim weiter gewachsenen Platzangebot und der endlich nicht länger künstlich beschränkten Optionsauswahl nicht auf.

Mit Park- und Spurhalteassistent, Abstandstempomat und Verkehrszeichenerkennung bietet der Tscheche nun nahezu alles, was auch die teureren Konzerngeschwister auffahren. Dazu gibt es eine breite Antriebspalette inklusive starker Turbobenziner, genügsamer Diesel und Allradtechnik. Knapp 25.000 Euro dürften ab Mitte Juni für das Flaggschiff der Marke fällig werden. Mehr zum neuen Skoda Superb

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