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Mercedes-Benz Marco Polo im Test: Luxus-Camper mit Stern

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Mercedes-Benz Marco Polo  

Der Luxus-Camper mit Stern

17.04.2015, 14:08 Uhr | Patrick Broich, SP-X

Mercedes-Benz Marco Polo im Test: Luxus-Camper mit Stern. Mercedes-Benz V-Klasse "Marco Polo" (Quelle: Hersteller)

Mercedes-Benz V-Klasse "Marco Polo" (Quelle: Hersteller)

Campingreisen mit Mercedes werden in Zukunft noch luxuriöser. In Zusammenarbeit mit Westfalia haben die Stuttgarter ihre V-Klasse sprichwörtlich aufgemöbelt. Auch wenn die reisetaugliche V-Klasse auf den ersten Blick nicht wie echter Camper aussieht, so stand die Praxistauglichkeit bei der Entwicklung ganz oben. Im Test: Der Mercedes-Benz Marco Polo.

Marco Polo hätte seine helle Freude daran gefunden, mit der Mercedes V-Klasse von Italien nach China zu fahren. Im neuzeitlichen Kampf der (Auto)-Klassengesellschaft werden Camper mit samt ihren Wohnmobilen - und der Marco Polo ist nichts anderes als ein abgespecktes Wohnmobil ohne Dusche und WC - gerne mal als Low Cost-Urlauber abgetan. Doch wer den Mindest-Neupreis von 54.835 Euro für die 136 PS starke Basisvariante hinblättert, hätte für das Geld so manche Nacht im Fünfsterne-Hotel verbringen können.

Aufstelldach nur gegen Aufpreis

Für diesen Kurs gibt es zwar das bei ordentlichen Reisemobilen erwartete Grundrüstzeug wie Standheizung und Wassertanks, doch so manche Assistenten und elektrische Helferlein erfordern Aufpreise - alleine das elektrische Aufstelldach erfordert 1714 Euro Mehrpreis. Auch ein integriertes Navigationssystem ist keineswegs im Einstiegspreis enthalten und schlägt mit mindestens 595 Euro zu Buche.

Foto-Serie mit 6 Bildern

Dafür ist aber Mobiliar aus dem Hause Westfalia immer an Bord. Bei der Auswahl der Ausstattung haben sich die Hersteller am aktuellen Wohntrend orientiert. Tatsächlich gefallen die schwarz-weiß gehaltenen Schränke in Verbindung mit dem dunklen Nussbaum-Boden des Testwagens. Und bei Nichtgebrauch werden der Gaskocher sowie die kleine Spüle mit einer dunkel getönten Glasscheibe abgedeckt, was nicht weniger chic anmutet.

Praxistauglichkeit spielt eine große Rolle

Durch die intelligente Bauart entsteht viel Stauraum auf kleiner Fläche. So beherbergt die Fahrgastzelle einen Kleiderschrank, eine Kühlbox sowie zahlreiche Schubladen und Staufächer. Im Kofferraum sind Campingstühle versteckt. Blitzschnell ist der Tisch aufgestellt, und die Sessel in der ersten Reihe herumgedreht, so dass ein etwaiges Picknick wettergeschützt stattfinden kann.

Beim Aufstellen des Dachs kann man im Marco Polo locker stehen und schlafen, denn dort oben verbirgt sich außerdem ein Bett. Das Material des ausfahrenden Faltenbalgs ist winddicht, kann aber zwecks Lüftung auch per Reißverschluss geöffnet werden. Dann kommt die feinporige erste Schicht zum Vorschein, die zwar Luft, nicht aber Insekten durchlässt. Natürlich lassen sich auch die Sitze im Fahrgastraum mit ein paar Handgriffen zum Bett umfunktionieren.

Marco Polo: Inventar drückt auf die Waage

Rund 300 Kilogramm Zusatzmasse schleppt der Marco Polo im Vergleich zur konventionellen V-Klasse mit sich herum, doch die steckt der heckgetriebene Nützling ohne Probleme weg. Das gelingt im V 250 mit 204 PS souverän. Doch auch der 163 PS starke V 220 macht seine Sache ganz gut, wenngleich er sich spürbar mehr ins Zeug legen muss, um Steigungen zu überwinden.

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Die Schwerpunkte liegen auf der Business- und der Familientauglichkeit. Video

Die Automatik erweist sich als idealer Begleiter. Die bisweilen etwas ruppig agierende manuelle Sechsgang-Box passt so gar nicht zu dem Komfortgleiter, der außergewöhnlich sanft über schlechte Straßen rollt. Selbst das Maschinengeräusch hält sich in Grenzen, die Techniker scheinen den von Hause aus eher unkultiviert laufenden OM651 üppig gedämmt zu haben.

Hier und da kann mal es knarzen: na und?

Die Instrumente sind übersichtlich und die Verarbeitung kann sich sehen lassen. Der große, tabletartige TFT-Monitor sieht außerdem attraktiv aus. So ganz verleugnen kann der besondere W447 sein Inventar übrigens auch akustisch nicht - sanft knarzt es, wenn man eine Bodenwelle passiert oder mal forciert um die Kurve fährt. Doch damit kann man leben.

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