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Mercedes C-Klasse Cabrio: Offene Mittelklasse

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Perfekter Start in den Frühling  

Mercedes bringt das C-Klasse Cabrio

29.02.2016, 20:00 Uhr | Marcel Sommer, Press-Inform

Mercedes C-Klasse Cabrio: Offene Mittelklasse. Frühling für vier: Mercedes-Benz C Cabriolet. (Quelle: Hersteller)

Frühling für vier: Mercedes-Benz C Cabriolet. (Quelle: Hersteller)

Was mit der S-Klasse funktioniert, soll auch in der Mittelklasse klappen: Mercedes präsentiert auf dem Genfer Automobilsalon sein neues C-Klasse Cabrio, das die tristen Wintertage schnell vergessen machen soll.

Mit einer Bandbreite von 156 bis 367 PS rollt der kleine Cabrio-Bruder von E- und S-Klasse ab diesem Sommer auf die Straße. 

Mercedes C-Klasse Coupé: Offene Mittelklasse

Mit seiner markanten Frontpartie inklusive Diamantgrill und LED-Scheinwerfern, die in einer langen Motorhaube und hoher Bordkante münden bietet es einen kraftvollen Auftritt.

Mehr Kopffreiheit auf den hinteren Plätzen

Mit Blick auf die Ausmaße liegt die einzig messbare Differenz zwischen Coupé und Cabrio in einem Höhenunterschied von vier Millimetern - das Coupé bietet demnach einen knappen halben Zentimeter mehr Kopffreiheit. Allerdings betrifft dies nur den Fahrer und seinen Beifahrer.

Denn auf den beiden Einzelsitzen im Fond können sich die Cabrio-Mitfahrer über zwölf Millimeter mehr Kopffreiheit freuen. Wer dennoch meckert, dem wird schlicht das aus der S-Klasse abgeleitete Stoffmützchen bis zu einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde in rund 20 Sekunden entfernt. Je nach Verdeckzustand beträgt das Kofferraumvolumen 285 oder 360 Liter.

Acht Motoren stehen zur Wahl

Die Motorenpalette besteht aus sechs Benzin- und zwei Dieselmotoren. Die vorläufige Speerspitze stellt das von einem 3,0 Liter großen und 367 PS starken Sechszylinder angetriebene Mercedes-AMG C 43 4Matic Cabrio dar. Ein neues Neungang-Automatikgetriebe, das wiederum für alle Motorisierungen verfügbar ist, verteilt sein maximales Drehmoment von 520 Newtonmetern bei Bedarf auf alle vier Räder.

Der Allradantrieb mit seiner Momentenverteilung von 31 zu 69 Prozent ist dabei sportlich heckbetont ausgelegt. Per AMG-Ride-Control-Sportfahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung lässt sich die Federung in drei Stufen anpassen, so dass bei der Tempohatz bis 250 Kilometer pro Stunde oder beim Sprint in 4,8 Sekunden bis Tempo 100 jeweils beste Voraussetzungen bestehen.

Mehr als nur heiße Luft im Innenraum

Doch auch der kleinste Einstieg in die Welt der viersitzigen Mercedes-Cabrios hat bereits viel zu bieten. Ob nun wärmereflektierendes Leder in fünf Farbausprägungen, ein geschwungener Schalter in mattem Silberchrom in der Mittelkonsole zum Öffnen und Schließen des Verdecks oder die Mercedes-typischen Cabrio-Feinheiten wie Airscarf und Aircap finden sich auf Wunsch hier wieder. Letzteres ist ein unauffällig in den Dachrahmen integriertes elektrisches System, das mit einem elektrischen Windschott hinter den Fondsitzen gekoppelt ist.

Damit dennoch ein wenig Wind ins Innere des 4,69 Meter langen und 1,81 Meter breiten Cabrios kommt, dafür sorgt natürlich in erster Linie der Fahrer selbst. Unterstützung findet er im Dynamic Select-Schalter, der ihm die Wahl zwischen fünf verschiedenen Fahr-Charakteristiken anbietet. Von Eco über Sport Plus bis hin zum für individuelle Einstellungen geschaffenen Individual-Programm lässt sich der Habitus des Fahrzeugs je nach Belieben konfigurieren.

Optional viele Assistenten verfügbar

Für die Sicherheit sorgen natürlich auch im neuen Mercedes C-Klasse Cabrio zahlreiche Assistenzsysteme. So beinhaltet der "Collision Prevention Assist Plus" neben einer optischen Abstandswarnung und einer zusätzlichen akustischen Kollisionswarnung einen adaptiven Brems-Assistenten, der durch situationsgerechte Bremskraftverstärkung helfen kann, Kollisionen zu vermeiden. Das fast autonome Fahrgefühl runden die Distronic Plus mit Lenk-Assistent und Stop and Go Pilot sowie die Pre-Safe Bremse und der Bremsassistent Bas Plus ab.

Fahrer und seine bis zu drei Passagiere dürfen sich mit dem optional erhältlichen, 960 mal 540 Pixel auflösenden Display des Command Online-Systems beschäftigen, auf dem im Stau auch das aktuelle TV-Programm verfolgt werden kann. Wem das nicht reicht, der kann sich entweder in das integrierte W-Lan-Netz einklinken oder mit dem Sprachbediensystem Linguatronic beschäftigen.

Preise stehen noch nicht fest

Das Beste als Passagier wird es aber wahrscheinlich immer noch sein, sich einfach zurückzulehnen und die über dem Kopf vorbeirauschende Natur zu genießen. Was der Freiluft-Spaß letztendlich kosten wird, steht noch nicht fest. Knapp 40.000 Euro dürften es aber schon werden, was in Summe allein dem Aufpreis vom S-Klasse Coupé zum Cabrio entspräche.

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