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BMW zeigt zum 100. Geburtstag den "Vision Next 100"

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100 Jahre BMW  

BMW zeigt zum Jubiläum den "Vision Next 100"

07.03.2016, 19:30 Uhr | t-online.de, dpa

BMW zeigt zum 100. Geburtstag den "Vision Next 100". Vorstands-Vorsitzender Harald Krüger und der BMW Vision Next 100. (Quelle: Hersteller)

Vorstands-Vorsitzender Harald Krüger und der BMW Vision Next 100. (Quelle: Hersteller)

Jahrzehntelang standen die drei Buchstaben BMW für Reihensechszylinder, Hinterradantrieb und Freude am Fahren. Daraus wird nun aber Freude am Gefahren werden - zum 100. Geburtstag zeigen die Bayern die Studie "Vision Next 100".

Das Auto werde zum "digitalen Chauffeur und persönlichen Begleiter" werden, sagte BMW-Chef Harald Krüger.

BMW Vision Next 100: Hier fährt Ihr Wohnzimmer 

Beim autonomen, vernetzten Fahren verschwinden Lenkrad und Mittelkonsole, der Innenraum wird zum Wohnzimmer, die Sitze von Fahrer und Mitfahrer drehen sich schräg zueinander. Der Fahrer kann aber auch selbst steuern - die Technik zeigt ihm dann Ideallinie und optimale Geschwindigkeit.

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Satte 370 PS beschleunigen beim Kompakt-Sportler knapp 1,6 Tonnen Gewicht.

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Auf der Windschutzscheibe ist die Straße bei Nebel digital zu sehen, bei Gefahr hinter der nächsten Kurve wird eine Warnung eingeblendet. Ein solches Auto könnte in den nächsten 20 oder 30 Jahren kommen, sagte Krüger.

Ein BMW ohne Holz und Leder

Bei der Materialauswahl verzichtet BMW nicht nur im Sinne der Nachhaltigkeit weitgehend auf Holz und Leder. Sondern es gibt zum Beispiel auch neue Oberflächen für den Karosseriebau. Die sonst offenen Radhäuser sind zugunsten des Luftwiderstandes mit einem neuen Material voll verkleidet, das sich beim Lenken wie Haut dehnen lassen soll.

Über die Antriebsart der aerodynamischen, 4,90 Meter langen Studie schweigen sich die Bayern aus. 

BMW einer der Top-Konzerne Deutschlands

BMW ist mit 116.000 Mitarbeitern und über 80 Milliarden Euro Umsatz einer der größten deutschen Konzerne. Mitte März will Vorstandschef Harald Krüger mit der Bilanz die neue Strategie vorstellen und erklären, wohin die Reise in den nächsten zehn Jahren geht. 

BMW dominiert die Oberklasse - noch

In der Oberklasse ist das Unternehmen seit 2005 die Nummer eins - aber das scheint sich gerade zu ändern. Mercedes ist auf dem besten Weg, seinen alten Platz an der Spitze zurück zu erobern.

Erster BMW kam aus Eisenach

Als BMW 1928 in Eisenach sein erstes Automobil fertigte - einen mit Lizenz des englischen Herstellers Austin gebauten Kleinwagen namens Dixi -, da standen die Limousinen und Sportwagen von Daimler-Benz schon für automobilen Luxus. Angefangen hatte BMW als Rüstungsfirma. Im Ersten wie im Zweiten Weltkrieg baute das Unternehmen vor allem Motoren für Militärflugzeuge.

Im Zweiten Weltkrieg wurden etwa 25.000 Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge beschäftigt, wie BMW-Historiker Manfred Grunert sagt. Inzwischen hat sich der Konzern diesem Teil seiner Geschichte gestellt und auch entsprechende Entschädigungen gezahlt.

Inzwischen hat BMW eine starke Mittelklasse

Nach dem Krieg nahm BMW die Fertigung von Autos und Motorrädern wieder auf, brachte 1952 den teuren BMW 501 "Barockengel" auf den Markt und kurz darauf die winzige BMW Isetta. Aber Geld verdiente man damit nicht - es fehlte ein Mittelklasse-Modell. 1959 stand das Münchner Unternehmen vor der Pleite und der Übernahme durch Daimler.

Doch dann stieg der Industrielle Herbert Quandt als Sanierer ein. Mit dem Mittelklasse-BMW 1500 und der Übernahme der Glas-Autowerke im niederbayerischen Dingolfing 1967 begann eine Erfolgsgeschichte. Eberhard von Kuenheim, BMW-Vorstandschef von 1970 bis 1993, erweiterte die Modellpallette und baute weltweit neue Werke.

Rover flop, Mini top

Um im Wettbewerb mit Rivalen wie Daimler oder Volkswagen mithalten und auf größere Stückzahlen kommen zu können, übernahm BMW 1994 den britischen Autobauer Rover. Die versuchte Erweiterung vom Premium- zum Massenhersteller wurde jedoch zum Fiasko. Nach Milliardenverlusten folgte sechs Jahre später der Rückzieher. Nur die Marke Mini behielt BMW - und machte sie erfolgreich.

BMW i3 als Elektroauto-Vorreiter

Die bis 2020 ausgelegte Strategie "Number One", die der damalige BMW-Chef Norbert Reithofer 2007 verkündet hatte, ist bisher voll aufgegangen. Das Unternehmen hat mit Kooperationen und flexibler Produktion Kosten gesenkt, mit Kompaktwagen neue Kunden gewonnen, sich früh in China engagiert. Die Kasse ist voll. Bei Elektroautos ist BMW mit dem i3 und seiner Karbon-Karosserie technisch Vorreiter.

E-Autos werden kommen müssen

Großstädte wie Peking, Oslo oder London erschweren Autos mit Verbrennungsmotor die Zufahrt. Der Dieselantrieb steht wegen der VW Abgas-Affäre unter Verdacht. Das könnte auch BMW treffen, weil jeder dritte BMW ein Diesel ist - aber bei den E-Modellen nutzen.

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