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Renault Scénic: Vierte Generation wandelt sich zum Crossover

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Vierte Generation ganz anders  

Neuer Renault Scénic zeigt das SUV im Van

07.03.2016, 15:25 Uhr | Hanne Lübbehüsen, SP-X

Renault Scénic: Vierte Generation wandelt sich zum Crossover. Renault Scénic - sieht ein bisschen aus wie ein SUV, bleibt aber praktisch wie ein Van. (Quelle: Hersteller)

Renault Scénic - sieht ein bisschen aus wie ein SUV, bleibt aber praktisch wie ein Van. (Quelle: Hersteller)

Vans müssen nicht langweilig aussehen - wie das geht, zeigen die Franzosen. Die vierte Generation des Renault Scénic wandelt sich zum modischen Crossover: Statt nüchternem Familienlaster-Design übernimmt das neue Modell SUV-Elemente - wie schon der große Van Renault Espace.

Neben modernen Motoren, zu denen der erste Diesel-Hybrid der Renault-Geschichte zählt, halten auch neue technische Highlights Einzug: so zum Beispiel der Notbrems-Assistent mit Fußgänger-Erkennung oder das Zusammenklappen der Rücksitze per Fingertipp.

Renault Scénic: Kompakt-Van im SUV-Design

Die um einige Zentimeter verbreiterte Spur und die serienmäßigen, weit nach außen in die Fahrzeugecken gerückten 20-Zoll-Räder lassen den Scénic nun satter auf der Straße stehen.

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Der Kompakt-Van ist etwas gewachsen, unter anderem um vier Zentimeter in der Länge und drei im Radstand, dazu kommt etwas mehr Bodenfreiheit. Optional ist eine Zweifarb-Lackierung erhältlich, bei der das Dach in schwarz oder grau abgesetzt werden kann.

Moderner Innenraum

Innen ist der Scénic nun mit hochformatigem 8,7-Zoll-Touchscreen und kühlbarer Handschuhfach-Schublade ähnlich eingerichtet wie der größere Espace. Der Fahrer hat das Kombiinstrument direkt im Blickfeld, optional ist ein farbiges Head-up-Display erhältlich.

Vom Fahrerplatz aus kann man dank des so genannten "One-Touch-Folding" die Rücksitze einzeln oder zugleich über das Multimediasystem R-Link 2 per Fingertipp im Boden versenken.

Schlaue und praktische Details

Der Beifahrersitz ist in umgeklappter Position als Arbeitstisch nutzbar, die Rückbank lässt sich serienmäßig auf Schienen verschieben. In der zweiten Reihe sorgen Klapptische mit Halterungen für Tablet-Computer sowie zwei USB-Anschlüsse für zeitgemäßen Komfort. Das Kofferraumvolumen wächst von 470 auf 527 Liter. Zudem fassen die Ablagen im Passagierabteil, unter anderem im Fahrzeugboden, insgesamt 63 Liter.

Foto-Serie mit 9 Bildern

Fünf Motoren zum Start

Das Motorenangebot umfasst zwei Turbobenziner mit 115 PS und 130 PS sowie drei Dieselaggregate mit 110 PS, 130 PS und 160 PS Leistung. Je nach Motorisierung wird die Kraft von Sechsgang-Schaltgetriebe, Sechs- oder Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe übertragen.

Auch ein Hybrid-Diesel kommt

Ende 2016 kommt der Scénic dann mit Diesel-Hybrid-Antrieb auf den Markt. Dabei wird der 110-PS-Selbstzünder von einem Elektromotor insbesondere beim Beschleunigen und aus niedrigen Drehzahlen unterstützt. Gespeist wird er von einer 48-Volt-Batterie, die beim Bremsen und im Schubbetrieb per Rekuperation aufgeladen wird.

Sicherheitsassistenten up to date

Als erster Renault hält beim Scénic der Notbremsassistent mit Fußgängererkennung Einzug. Das radar- und kamerabasierte System erkennt Fußgänger im Stand und in Bewegung und bremst den Kompakt-Van bei Gefahr einer bevorstehenden Kollision bis zu Stillstand ab. Darüber hinaus sind beispielsweise auch Spurhalte-Assistent, adaptiver Tempomat oder Tot-Winkel-Warner erhältlich.

Preise noch nicht bekannt

Preise kommunizierte Renault noch nicht, beim alten Modell lag der Basispreis unter 20.000 Euro. Fast zwei Jahrzehnte lang dominierte der 1996 erstmals aufgelegte Renault Scénic den Kompakt-Van-Markt in Europa. Insgesamt leidet das Kompakt-Van-Segment jedoch unter der wachsenden Konkurrenz der kompakten SUV; 2015 wurden europaweit nur noch knapp 600.000 Fahrzeuge verkauft, 12,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

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