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Billigauto von VW: Tata soll das "Economy Car" bauen

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"Budget Car" wird zum "Economy Car"  

Tata soll das Billigauto von VW bauen

22.07.2016, 12:31 Uhr | dpa-AFX

Billigauto von VW: Tata soll das "Economy Car" bauen. Kommt vermutlich nicht mit VW-Logo: Das Billigauto der Wolfsburger.  (Quelle: imago)

Kommt vermutlich nicht mit VW-Logo: Das Billigauto der Wolfsburger. (Quelle: imago)

VW verschiebt sein Billigauto-Projekt immer wieder: Nun gibt es offenbar einen neuen Anlauf für das "Budget Car". Nach Informationen des "Manager Magazins" wird ein externer Partner für den günstigen Kleinstwagen gesucht.

Nach Jahren der Planungsphase vor allem in Eigenregie und etlichen Verschiebungen sei ein Neustart mit dem indischen Autobauer Tata Motors im Gespräch.  

Billigauto von VW: Tata könnte es richten

Tata solle das Modell ganz oder teilweise für VW entwickeln, schreibt das "Manager Magazin" unter Berufung auf Informationen aus der Wolfsburger VW-Zentrale. Das "Budget Car" sei für den Neuanlauf umbenannt worden in "Economy Car".

Neue Leute für neuen Schwung

VW-Markenchef Herbert Diess verantworte das Projekt unter den neuen Vorzeichen. Der Ex-BMW-Vorstand ist seit Juli 2015 in Wolfsburg an Bord. Für den möglichen Auftrag an Tata zeichne Konzernstrategiechef Thomas Sedran verantwortlich. Der Ex-Opel-Vorstand ist seit November 2015 bei Volkswagen an Bord.

Ein Unternehmenssprecher nannte den Bericht am Freitag eine Spekulation, die VW nicht kommentiere.

Tata ist auf Billigautos spezialisiert

Tata ist Spezialist für Kleinwagen, die wenige Tausend Euro kosten. Der günstigste VW, der up!, startet hierzulande bei fast 10.000 Euro.

Sollte VW bei dem "Economy Car" tatsächlich ganz oder teilweise auf Tata zurückgreifen, würde dieser Schritt das Ende jahrelanger Mühen für eine eigene Billig-Auto-Kompetenz markieren. Die Wolfsburger hatten lange an den Budget-Car-Plänen gefeilt.

Kooperation mit Suzuki gescheitert

Eine anfängliche Zusammenarbeit mit dem Partner Suzuki war im Streit gescheitert. Auf der Zielgeraden erschwerten schließlich Renditefragen das Projekt.

Vor knapp einem Jahr hatte der damalige Konzernchef Martin Winterkorn noch gesagt: "Wir bringen ab 2018 eine Budget-Car-Familie in China auf den Markt, mit SUV, Stufen- und Schrägheck - unter einem neuen Markennamen." Damit kündigte er damals die 13. Marke an. Zu anderen Märkte als China sei nichts entschieden.

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