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Thunderbird - neue Horizonte für die Cruiser-Welt

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Triumph  

Thunderbird - neue Horizonte für die Cruiser-Welt

27.05.2009, 10:33 Uhr | Thilo Kozik/mid

Triumph Thunderbird (Foto: Triumph)Triumph Thunderbird (Foto: Triumph) Der neue Cruiser von Triumph bricht mit bekannten Traditionen des Genres wie dem scheinbar unvermeidlichen V-Motorenantrieb. Stattdessen lockt die Thunderbird ab Juni mit dem weltgrößten Reihenzweizylinder und einer ABS-Option zu moderaten 14.340 Euro. Rein optisch zeigt die Thunderbird indes die Ingredienzien, die einen großen Cruiser ausmachen: nach vorn gereckte, verchromte Gabel, einen niedrigen Sitz sowie eine Silhouette, die dem amerikanischen Ideal des "long-and-low" entspricht.#

Foto-Show und technische Daten Neue Triumph Thunderbird

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Tiefe Sitzposition

In niedrigen 70 Zentimetern nimmt das breite Polster den Fahrer auf, und der gebogene Lenker verlangt ihm leicht nach vorn gestreckte Arme ab. Insgesamt ergibt sich ein bequemes Ambiente, das den Fahrer gut als aktiven Teil integriert. Damit hebt sich die Triumph von vielen anderen Modellen der Gattung ab, die ihre Piloten nicht innig mit dem Fahrzeug verbinden können.

Zweizylinder mit 1600 Kubik

Eigenständigkeit demonstriert die neue Britin aber in erster Linie durch ihr Triebwerk, den größten Reihenzweizylinder der Welt. Der komplett neue, drehmomentstarke T-16-Motor bringt es auf einen gigantischen Hubraum von 1597 Kubikzentimeter. Zwei obenliegende Nockenwellen, Vierventiltechnik, Doppelzündung und Einspritzanlage sowie ein automatisches Dekompressionssystem für problemloses Starten verraten Hightech.

Handtellergroße Kolben

Die unglaubliche 17 Kilogramm wiegende Kurbelwelle weist einen Hubzapfenversatz von 270 Grad auf, was für einen satten Klangteppich aus den beiden klassisch gestylten Schalldämpfern sorgt. Und obwohl im Motorinneren handtellergroße Kolben auf und abgehen, zeichnet sich der große Twin durch eine sanfte Kraftentfaltung bei bester Laufruhe aus. Dafür sorgen zwei Ausgleichswellen, und ein Ruckdämpfer am Ende der Kurbelwelle.

Herzhafter Antritt

Auf dem Datenblatt stehen eine Leistung von 85 PS und ein bäriges Drehmoment von 146 Newtonmeter, der via Zahnriemen ans dicke Hinterrad geliefert wird. Das Triebwerk kann schon sehr gefallen. Am liebsten im Drehzahlbereich zwischen 2000 und 3 500 Umdrehungen gefahren, reagiert der Reihenmotor mit herzhaftem Antritt und beeindruckend lebendiger Geräuschkulisse auf den Dreh am Gasgriff, so dass man den Motor kaum über 4000 Kurbelwelleumdrehungen treiben mag. Den Drehzahlgipfel bei 6500 Umdrehungen sieht die T-Bird somit extrem selten.

Hohes Gewicht, fetter Hinterreifen

Verglichen mit anderen Cruisern weist die Britin eine außerordentliche Agilität und Wendigkeit auf - ungeachtet des 1,62 Meter langen Radstands und des beachtlichen Gewichts von 339 Kilogramm. Selbst der fette 200er Hinterreifen kann die gute Fahreigenschaften nicht mit übler Aufstellneigung beim Bremsen in Schräglage beeinträchtigen. Neutral biegt dieser Cruiser in die Kurven und lässt sich dank der ausgewogenen Gewichtsverteilung und guten Fahrerintegration flott über winklige Landstraßen bewegen.

Fußrasten setzen früh auf

Einzig die - wie allen anderen Motorrädern dieses Typs - viel zu früh aufsetzenden Fußrasten bereiten dem Spaß ein viel zu frühes Ende. Da ginge noch viel mehr Dynamik. Zumal die T-Bird mit genre-untypisch guten Stoppern versehen ist. Die Doppelscheibenanlage vorn fängt die zentnerschwere Fuhre sicher und jederzeit verlässlich wieder ein. Für Sicherheitsfans steht sogar eine Version mit ABS des japanischen Bremsenspezialisten Nissin bereit.

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Fast ein ganzer Cruiser

So ganz vom typischen Cruiser-Image mögen sich die Briten aber dann doch nicht lösen. Neben der gedrungenen Statur, dem klassischen Rundscheinwerfer und jeder Menge funkelnder Chrom prangt das Instrument wie üblich auf einem großen 22-Liter-Tropfentank, so dass der Fahrer zum Ablesen dazu den Blick vom Horizont lösen und den Kopf neigen muss.

Schlecht ablesbare Ziffern

Nicht sonderlich gut lassen sich die Ziffern ablesen, dafür gibt die kleine LCD-Anzeige auf Knopfdruck vom rechten Lenkerende aus Zusatzinformationen wie Gesamtkilometerstand, Trip, Uhrzeit oder Restreichweite an.

Auch mit ABS zu haben

Unter den großen Cruisern nimmt die Triumph zweifellos eine Ausnahmestellung infolge ihres bärigen Antriebs und der erfrischenden Agilität ein. Die neue Triumph Thunderbird kommt ohne ABS ab Ende Juni für 13.740 Euro in den Handel, die ABS-Version wird ab September für 14.340 Euro zu haben sein.


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